DFID und GSMA starten Kooperation „Mobile for Humanitarian Innovation“

Öffentlicher und privater Sektor wollen gemeinsam die Lieferung und Wirksamkeit digitaler humanitärer Hilfsmaßnahmen optimieren

BARCELONA, Spanien--()--Die GSMA und das britische Department for International Development (DFID) gaben heute den Start des Programms „Mobile for Humanitarian Innovation“ (M4H) bekannt. Mit diesem Programm sollen Lieferung und Wirksamkeit digitaler humanitärer Hilfsmaßnahmen optimiert werden. Im Rahmen des Programms nutzen der öffentliche und private Sektor neue Technologien, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln, Zugang und Nutzung mobiler Dienste zu optimieren sowie die Katastrophenvorsorge, Katastrophenbewältigung und Folgenbewältigung zu verbessern.

„In Entwicklungsländern haben Technologie und Innovation schon immer einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation von Millionen Menschen gespielt“, erläuterte Penny Mordaunt, International Development Secretary, DFID. „Ich möchte den renommierten britischen Unternehmergeist mit neuen Technologien kombinieren, um überall auf der Welt intelligente Lösungen für alle Bereiche zu bieten – vom Gesundheitswesen bis hin zur Hilfe bei Naturkatastrophen. Ich begrüße die Partnerschaft zwischen DFID und GSMA und die gemeinsamen Maßnahmen, um unsere weltweiten Hilfsmaßnahmen durch mobile Technologie zu stärken.“

„Die GSMA freut sich über die fortgesetzte Partnerschaft mit dem DFID, um die Lieferung und Wirksamkeit nachhaltiger humanitärer Hilfsmaßnahmen auf digitalem Wege zu optimieren“, ergänzte Mats Granryd, Director General, GSMA. „Mit ihrem Umfang und ihrer Reichweite sind Mobilfunknetze perfekt geeignet, um humanitären Hilfsorganisationen und den betroffenen Menschen die Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen zu erleichtern. Unterstützt durch das DFID bringen wir die Mobilfunkindustrie, andere Partner aus dem privaten Sektor und Vertreter der humanitären Organisationen zusammen, um Innovation zu fördern und die Wirksamkeit digitaler humanitärer Hilfsmaßnahmen zu demonstrieren.“

Laut den Vereinten Nationen werden im Jahr 2018 über 135 Millionen Menschen weltweit auf humanitäre Hilfs- und Schutzmaßnahmen angewiesen sein. Das Ausmaß der in diesen Situationen erforderlichen Maßnahmen setzt den humanitären Sektor unter wachsenden Druck bei der Suche nach neuen Ansätzen und Partnerschaften zur Bewältigung dieser Herausforderungen. Dennoch herrscht Optimismus im Hinblick darauf, dass digitale Lösungen sowie die Allgegenwart und das fortgesetzte Wachstum digitaler Technologien zu effizienteren, effektiveren und würdigeren Hilfsmaßnahmen führen werden. Dies wird durch die Tatsache unterstrichen, dass es bis 2025 weltweit über 9 Milliarden Mobilfunkverbindungen geben wird, wobei 75 Prozent der Verbindungen über Smartphones hergestellt werden.

Der Zugang zu Mobilfunkverbindungen kann die Art und Weise verändern, wie humanitäre Hilfsmaßnahmen erbracht werden. Die von einer Krise betroffene Bevölkerung wird außerdem verstärkt befähigt, selbst auf Informationen und Dienste zuzugreifen und Verbindung zu Familienmitgliedern aufzunehmen. Das neue M4H-Programm vereint Mobilfunkbetreiber, den privaten und öffentlichen Sektor sowie die humanitären Hilfsorganisationen, um die Entwicklung einer digitalen humanitären Zukunft zu fördern.

Das Programm unterstützt innovative Lösungen und Partnerschaften in Bereichen wie digitale Identität, Mobile Money, mobil-gestützte Energie, Klimabeständigkeit und Ernährungssicherheit. Es bietet außerdem Innovationsfinanzierung für Partnerschaften, die die Wirksamkeit digitaler Lösungen im humanitären Kontext nachweisen. Das Programm wird durch die Research and Evidence Division des DFID geleitet und von der GSMA Mobile for Development Foundation umgesetzt.

Granryd bemerkte abschließend: „Wir haben unsere bisherigen Forschungsaktivitäten darauf ausgerichtet, die Chancen und Auswirkungen von mobilen Lösungen im humanitären Zusammenhang aufzuzeigen. Ein Beispiel dafür ist unsere „Humanitarian Connectivity Charter“. Die von humanitären Krisen betroffenen Menschen zählen zu den schwächsten Mitgliedern der Gesellschaft weltweit. Mobilfunkverbindungen können Leben retten. Das DFID und die GSMA werden daher ihre gemeinsame Arbeit in dieser Richtung fortsetzen, gemeinsame Forschungstätigkeiten durchführen, Partnerschaften ermöglichen und Innovationen unterstützen, um die Erfordernisse der von Krisen betroffenen Menschen zu erfüllen. Mit dem M4H-Programm des privaten und öffentlichen Sektors bleiben Würde und Autonomie der Betroffenen gewahrt, während sie lernen, Hindernisse bei der Nutzung von Technologie aufgrund von Vertreibung, Armut und humanitären Krisen zu überwinden.“

Weitere Informationen über das M4H finden Sie unter: www.gsma.com/m4h

-ENDE-

Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie nahezu 300 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai, Mobile World Congress Americas und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebseite der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

Über das Department for International Development (DFID)

Wir leiten die Arbeit der britischen Regierung zur Beseitigung extremer Armut. Weitere Informationen finden Sie unter www.gov.uk/dfid

Wenden Sie sich an unsere Pressestelle: 020 7023 0600 (Ausland +44 20 7023 0600)

Aktuelle Pressemitteilungen, kostenlos nutzbare Fotos, einbettbare Videos und Fallstudien können Sie online abrufen. Eilmeldungen erhalten Sie auf Twitter: @DFID_Press

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Contacts

Für die GSMA
Beau Bass
+44 79 7662 4962
beau.bass@webershandwick.com
oder
Pau Guerrero / Gloria Almirall
+34 93 236 09 00
PGuerrero@webershandwick.com
oder
GSMA Press Office
pressoffice@gsma.com

Contacts

Für die GSMA
Beau Bass
+44 79 7662 4962
beau.bass@webershandwick.com
oder
Pau Guerrero / Gloria Almirall
+34 93 236 09 00
PGuerrero@webershandwick.com
oder
GSMA Press Office
pressoffice@gsma.com