Carbon stellt 3D-Druckmaterialienprogramm für den Produktionsmaßstab großer Hersteller vor

Bietet größeres Harzvolumen und neue Druckstruktur für einen wirtschaftlicheren 3D-Druck

REDWOOD CITY, Kalifornien--()--Carbon (www.carbon3d.com), ein 3D-Fertigungsunternehmen aus dem Silicon Valley, gab heute ein Materialienprogramm bekannt, in dessen Rahmen es einige seiner Polymerharze für 3D-Drucker in Großpackungen anbieten wird. Auf diese Weise können Großabnehmer ihre Kosten um 40% reduzieren. Das erste Material, das in einer Großpackung angeboten wird, ist RPU (rigides Polyurethan) 70, das Carbon anfangs für 150 USD/Liter statt wie bisher für 250 USD/Liter anbieten wird. In Zusammenarbeit mit seinem Netzwerk globaler Lieferkettenpartner und mithilfe der Integration neuartiger Ansätze für die Abgabe und die Verteilung von Harzen auf eine ganze Flotte von Druckern, erwartet Carbon, den Preis im nächsten Jahr weiter reduzieren zu können – auf unter 100 USD/Liter. Auf diese Weise erweitert es den potenziellen Markt für 3D-gefertigte Teile erheblich.

„Dieser Ansatz für Produktionsvolumenmaterialien ermöglicht es uns sicherzustellen, dass Partner wie zum Beispiel adidas, die Tausende oder Millionen von Teilen drucken, dies wirtschaftlich sinnvoll tun können, verglichen mit anderen Fertigungsmethoden wie Spritzguss“, erklärt der CEO und Mitbegründer von Carbon, Dr. Joseph M. DeSimone. „Kein anderes 3D-Druckunternehmen hat dies bisher angeboten, weil sie nicht über die Kombination eines vollständigen Systems für die 3D-Fertigung und erstklassige Materialien verfügen, die eine additive Fertigung im großen Maßstab möglich macht. Carbon bietet dieses Komplettpaket nun an.“

Entscheidend für die Einführung von Großpackungen für seine dual härtenden Harze ist, dass Carbon auch ein Instrument zur Harzabgabe auf den Markt bringt, das sogenannte MMD (Meter Mix and Dispense). Dieses wurde in Zusammenarbeit mit Henkel Adhesive Technologies, einem weltweit führenden Unternehmen für hochwirksame Lösungen im Bereich der Haftmittel, Versiegeler und funktionellen Beschichtungen. Dieses Zubehör zu Carbons kürzlich vermarktetem SpeedCell™ Fertigungssystem ermöglicht die korrekte Abgabe von RPU 70 in großen Mengen. Die Partnerschaft mit Henkel wird Carbons wachsende globale industrielle Lieferkette möglich machen, da die Nachfrage nach diesen Materialien bei Produktionspartnern und Kunden steigt. Einer dieser Produktionspartner, The Technology House, hat dieses neue MMD-System bereits implementiert.

„Wir beobachten Carbon bereits seit einiger Zeit. Nun sind wir als Chemieunternehmen beeindruckt von der Materialinnovation sowie auch vom Vorstoß des Unternehmens in die Konsumgüterindustrie“, erläutert Philipp Loosen, Global Head von 3D Printing, Henkel Adhesive Technologies. „Wir freuen uns sehr darüber, mit solch einem vielversprechenden Unternehmen zusammenzuarbeiten, um Hardware- und Materiallösungen zu entwickeln, Vorreitertechnologien wie den 3D-Druck in die traditionelle Fertigung zu bringen und die Ausweitung dieser Fähigkeiten auf eine Vielzahl von Märkte und Anwendungen zu unterstützen. Das ist die Zukunft.“

Unter den ersten Interessenten, die von diesen neuen Produktionsangeboten profitieren möchten, befinden sich die Partner Ford und adidas. Das Angebot ermöglicht es ihnen, die Rolle des 3D-Drucks für ihren traditionellen Großproduktionsprozess schnell auszuweiten. Insbesondere adidas hat zugesagt, die Materialien von Carbon in einer Größenordnung von Hunderttausenden Litern für die Massenproduktion von Zwischensohlen für den Futurecraft 4D-Sportschuh zu verwenden, der im April 2017 mit Carbon eingeführt wurde.

„Ford teilt Carbons Vision der 3D-Produktion und arbeitet aktiv mit Carbon daran, die Implementierung für Automobilanwendungen zu beschleunigen“, so Dr. Ken Washington, Vizepräsident, Research and Advanced Engineering und Chief Technology Officer, Ford Motor Company.

Um das weltweite Wachstum weiter zu unterstützen, hat Carbon zudem seine Aktivitäten in Europa ausgeweitet. Dort hat es sich mit neuen Produktionspartnern in Deutschland zusammengeschlossen, darunter Fast Radius, Oechsler und Citim, einem Mitglied der Oerlikon Group. Auch in Großbritannien kooperiert es mit mehreren Unternehmen, darunter Fast Radius und Paragon. Ein solches globales Wachstum ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für Carbons Strategie, ein Komplettsystem – Materialien, Hardware, Lieferkette und die richtigen Branchenpartner – anzubieten, und so seine Vision der additiven Fertigung zu realisieren.

„So viele unserer Kunden haben nach einem besseren, günstigeren Weg gefragt, ihre Teile und Produkte zu produzieren, und wir haben ihn in Zusammenarbeit mit Carbon gefunden“, so Phill Adamson, Managing Director bei Paragon. „Die bahnbrechende Digital-Light-Synthesis-Technologie für die additive Fertigung hat die gesamte Branche auf den Kopf gestellt, da unsere Kunden vom Designprozess ganz leicht zum Produktionsprozess übergehen können – mit nur einer Technologie. Auf diese Weise werden Entwicklungskosten erheblich reduziert und die Bereitstellung von Werkzeugen überflüssig gemacht. Mit diesem Materialprogramm ist eine tatsächliche Skalierbarkeit für Produktionschargen mit höherer Auflage möglich.“

Carbon ist auf der TCT Show in Birmingham, UK, vom 26. bis zum 28. September, vertreten, um diese aufregenden neuen Entwicklungen zu diskutieren. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.carbon3d.com, oder vereinbaren Sie per E-Mail an sales@carbon3d.com einen Termin während der TCT Show.

Über Carbon

Carbon ist ein Unternehmen aus dem Silicon Valley, das sich mit Schnittstellen von Hardware, Software und Molekularwissenschaft beschäftigt, um die vielversprechende 3D-Fertigung weiter zu verbessern. Das Unternehmen ermöglicht es seinen Kunden und Partnern, sich über die Verwendung des 3D-Drucks für die grundlegende Prototypenerstellung hinaus weiterzuentwickeln, um in großem Maßstab zu produzieren. Dafür revolutioniert das Unternehmen die Art und Weise, wie sie ihre Produkte entwickeln, konstruieren, umsetzen und liefern. Mit Carbons Digital Light Synthesis®-Technologie und seinem SpeedCell®-System (M-Serien-Drucker und Smart Part Washer) können Hersteller neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen. Dazu zählen zum Beispiel die flexibilisierte Massenproduktion, der On-Demand-Bestand und differenzierte Produkte, die mit einzigartigen funktionellen Materialien hergestellt werden. Carbons Lösungen ermöglichen darüber hinaus eine erhebliche Steigerung der betrieblichen Effizienz durch die Eliminierung von Kosten für die Werkzeugausstattung und eine kürzere Markteinführungszeit. Mehr Informationen finden Sie unter www.Carbon3D.com.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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Cohn & Wolfe
Ty Achilles
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