Neue Lungenanalyseplattform StratX von Pulmonx ermöglicht sichere und schnelle Patientenauswahl für endobronchiale Ventilbehandlung Zephyr

Auf quantitativer Computertomographie (QCT) basierender und über die Cloud bereitgestellter Analysedienst ist ab sofort auf dem Markt verfügbar

LONDON und REDWOOD CITY, Kalifornien (USA)--()--Pulmonx® Corporation hat heute die Verfügbarkeit der StratX™-Lungenanalyseplattform in Ländern, die das CE-Zeichen erfordern berichtet. Die StratX-Plattform soll es Ärzten auf schnelle und zuverlässige Weise ermöglichen, Patienten, die für die Behandlung mit Zephyr® Endobronchial Valves (EBV) in Frage kommen, zu erkennen. Zephyr EBV ist die am meisten untersuchte minimal-invasive Behandlung für schwere Emphyseme und verbessert nachweislich die Atmungsfunktion, Belastbarkeit und Lebensqualität von Patienten, sofern sie angemessen ausgewählt werden.

Früher waren viele Patienten von einer EBV-Behandlung aufgrund der Tatsache ausgeschlossen, dass Ärzte eine subjektive Überprüfung ihrer Lungenfissuren (interlobare Teilung) durch Computertomographie (CT) durchführten. Diese Subjektivität hatte zur Folge, dass viele Patienten, die möglicherweise profitiert hätten, nicht behandelt wurden. In der Tat könnten bis zu 50 Prozent der Patienten mit Emphysemen, die für eine Behandlung in Frage kommen, von einer EBV-Behandlung profitieren. Überdies mussten sich vor Einführung des StratX-Systems alle in Frage kommenden Patienten einem zusätzlichen Verfahren zur Bewertung ihrer Berechtigung unterziehen.

Der StratX-Service versetzt Ärzte in die Lage, Patienten mit kompletten Fissuren (über 95 Prozent), die wahrscheinlich von einer EBV-Behandlung profitieren würden, auf zuverlässige und effiziente Weise von Patienten mit inkompletten Fissuren (unter 80 Prozent), die wahrscheinlich nicht profitieren würden, zu unterscheiden. So bleiben zusätzliche Diagnoseverfahren Patienten vorbehalten, die zweideutige Fissuren (Vollständigkeit zwischen 80 und 95 Prozent) aufweisen.

„Angesichts der soliden klinischen Beweise, des minimal invasiven Ansatzes und der Umkehrbarkeit sollte Zephyr EBV als Erstlinienbehandlung für ordnungsgemäß ausgewählte Patienten betrachtet werden. Jedoch war es trotz nachgewiesener Effektivität bis jetzt zeitintensiv, die richtigen Patienten für die Behandlung ausfindig zu machen“, erklärte Professor Dr. med. Felix Herth von der Thoraxklinik an der Universität Heidelberg. „Der StratX-Service bietet Kennzahlen, die es erleichtern, Patienten zu identifizieren, die von einer EBV-Behandlung am wahrscheinlichsten profitieren würden.“

Patienten werden im Rahmen des StratX-Services einem Pre-Screen unterzogen, bei dem der Arzt einen anonymisierten CT-Scan mittels eines Webbrowsers auf sichere Weise in die Cloud hochlädt. Mittels validierter Algorithmen erzeugt der StratX-Service einen benutzerfreundlichen Bericht, der die Wahrscheinlichkeit des Ansprechens der Patienten auf eine EBV-Behandlung bewertet. Im Falle von Patienten mit teilweise kompletten Fissuren wird der CT-Scan als unschlüssig betrachtet, weshalb ein Screening-Verfahren unter Einsatz des Chartis-Systems empfohlen wird.

Eine vor kurzem in Respiration veröffentlichte Studie zeigte, dass sich unter Einsatz von StratX als Pre-Screen-Instrument Responder und Non-Responder mit einer Genauigkeit von 90 Prozent einteilen lassen, während Chartis selektiv bei Patienten mit teilweise kompletten Fissuren eingesetzt werden kann. Dieser Ansatz weist eine höhere Genauigkeit auf als die StratX-Technologie oder das Chartis-System allein. Die retrospektive Studie an 217 US-amerikanischen und europäischen mit EBV behandelten Patienten ist bislang die größte Studie, bei der die quantitative CT-Analyse zur Schätzung der erwarteten Ergebnisse einer EBV-Behandlung verwendet wird.

„Patienten mit Emphysemen, denen wenige Therapieoptionen zur Verfügung stehen und die von EBV profitieren könnten, werden aufgrund unpräziser visueller CT-Beurteilungen oder rein auf QCT basierenden Untersuchungen unnötigerweise von einer Behandlung ausgeschlossen“, sagte Glen French, Chief Executive Officer von Pulmonx. „Ein kombinierter Ansatz bestehend aus StratX und Chartis wird es mehr Patienten ermöglichen, von der nachweislich besten zurzeit verfügbaren minimal-invasiven Behandlung zu profitieren.“

Das Zephyr-EBV ist ein winziges Einwegventil, das in die Lungen eingesetzt wird, um den Luftstrom zu den erkrankten Bereichen zu blockieren und so das Lungenvolumen zu reduzieren. Das Chartis-System ist ein proprietäres Bewertungssystem, das unmittelbar vor dem Eingriff mit dem Zephyr-EBV genutzt wird, um diejenigen wenig oder gar nicht zusätzlich beatmeten Patienten zu ermitteln, die am wahrscheinlichsten auf diese Methode ansprechen. Zephyr-EBVs sind weltweit bereits bei über 12.000 Patienten implantiert worden. Ein Video des Eingriffs mit dem Zephyr-EBV können Sie sich hier ansehen.

Über Pulmonx

Pulmonx ist ein Unternehmen mit Firmensitzen im kalifornischen Redwood City sowie in der schweizerischen Stadt Neuenburg (Neuchâtel), das im Bereich der interventionellen Lungenheilkunde tätig ist und seinen Fokus auf die Entwicklung wirkungsvoller und kostengünstiger Technologien zur Verbesserung der Lebensqualität lungenkranker Patienten auf der ganzen Welt richtet. Weitere Informationen finden Sie unter www.pulmonx.com.

StratX™ und Zephyr® EBV werden in der EU zum Verkauf angeboten. Das Zephyr® EBV ist ein Prüfgerät in den USA und durch US-amerikanische Gesetze nur für Prüfzwecke zugelassen.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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Chronic Communications
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michelle@chronic-comm.com
(949) 545-6654 oder (310) 902-1274

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