Arthur D. Little: Was bewegt die Automobilindustrie?

Neue Studie untersucht die Kundenmeinung zu den Trends Carsharing, autonomes Fahren sowie elektrische Antriebe

FRANKFURT, Deutschland--()--Die Experten der Strategie- und Innovationsberatung Arthur D. Little haben für die neue Studie „Global Automotive Mobility Study" die Meinung von 6.500 Autokunden aus zehn Ländern analysiert. Im Fokus standen die disruptiven Megatrends autonomes Fahren, Elektromobilität sowie Carsharing. Die Kundenbefragung deckt erhebliche Zweifel der Kunden gegenüber den neuen Technologien auf. So zeigte sich nur ein Drittel der Befragten offfen gegenüber dem autonomen Fahrzeug. Auch gegen elektrische Fahrzeugen bestehen starke Vorbehalte: Teure Preise, geringe Reichweiten und mangelnde Infrastruktur waren die wichtigsten Kritikpunkte. Allerdings widerlegte die Studie den Mythos, dass Fahrzeugbesitz für die junge Kundengeneration nicht mehr wichtig ist.

Autonome Fahrzeuge: Starke Sicherheitsbedenken

Die Skepsis gegenüber dem aktuell wichtigsten Branchentrend, dem autonomen Fahrzeug, ist groß. 40 Prozent der Befragten in Deutschland lehnen die Nutzung eines solchen Autos generell ab, während lediglich 29 Prozent der Kunden die Technologie begrüßen. Von den untersuchten Märkten war der chinesische mit 59 Prozent Zustimmung am offensten.

“OEMs stehen vor der Herausforderung, die Sicherheitsbedenken auszuräumen. Die Technologie gewinnt schon heute stetig an Bedeutung“, so Wolf-Dieter Hoppe, Associate Director der Automotive Practice bei Arthur D. Little. Untersucht wurde auch das Vertrauen der Kunden gegenüber einzelnen Herstellern. Während die großen OEMs nur in ihren Heimatmärkten Vertrauen genießen, konnten Google und Apple global gute Vertrauenswerte erzielen.

Weg für Elektromobilität bleibt steinig

In Bezug auf die Elektromobilität besteht ein globaler Konsens unter den Kunden: Die Hauptkritikpunkte sind die hohen Preise (64 Prozent), die geringen Reichweiten (53 Prozent) sowie die mangelnde Infrastruktur (41 Prozent). In allen untersuchten Ländern wurden diese Probleme genannt.

Eigenes Auto bleibt Statussymbol

Die Studie zeigt, dass das Verständnis von Mobilität sich wandelt. Dies gilt insbesondere in den Megametropolen, wo neue Konzepte dringend erforderlich sind, um Verkehrsprobleme einzudämmen. Im urbanen Umfeld werden Carsharing und Mobilitätsservices zunehmend eine wichtige Rolle spielen. In diesem Zusammenhang wird häufig angeführt, dass das eigene Auto seinen Status zunehmend verlieren wird, da die neuen Dienstleistungen es entbehrlich machen. Wolf Dieter Hoppe widerspricht hier entschieden: „Carsharing wird das Privatfahrzeug nicht ersetzen - neue Dienstleistungen werden vom Konsumenten als Ergänzung und zusätzliche Option gesehen.

Auszüge der Studie mit zusätzlichen Zahlen und Graphiken können Kunden und Medienvertreter auf Anfrage erhalten.

Contacts

Arthur D. Little Contact:
Sue Glanville / Cate Bonthuys
+44 7715 817589 / +44 7746 546773
sue@catalystcomms.co.uk / cate@catalystcomms.co.uk

Contacts

Arthur D. Little Contact:
Sue Glanville / Cate Bonthuys
+44 7715 817589 / +44 7746 546773
sue@catalystcomms.co.uk / cate@catalystcomms.co.uk