Neue Technologie verändert Behandlungsweise von Refluxösophagitis

ST. PAUL (Minnesota, USA)--()--Torax Medical gab heute die Veröffentlichung neuer Daten von zwei führenden US-amerikanischen Kliniken bekannt, mit denen die Sicherheit und Wirksamkeit des Reflux-Behandlungssystems LINX für Patienten, die an Refluxösophagitis (Gastroesophageal Reflux Disease; GERD) leiden, weiter erhärtet wird.

Eine chronische Refluxösophagitis kann, wenn man auf eine medizinische Behandlung nicht ganz anspricht, zu ernsthaften Komplikationen führen, u. a. zu präkanzerösem Barrett-Ösophagus und Speiseröhrenkrebs. Die Symptome sind häufig kräftezehrend, da tägliche Schmerzen, Schluckbeschwerden und Schlafstörungen dazugehören können. Die Erkrankung kann außerdem mit Problemen der oberen Atemwege, wie Asthma und Bronchitis/Pneumonie, verbunden sein. Die gewöhnlich zur Behandlung von Symptomen der Refluxösophagitis verschriebenen medizinischen Behandlungsweisen (säuresupprimierende Medikamente) beheben nicht die eigentliche Ursache der Erkrankung, die in einem schwachen Schließmuskel (Klappe) zwischen Magen und Ösophagus besteht.

C. Daniel Smith, MD, Professor für Chirurgie an der Mayo Clinic Jacksonville (Florida), publizierte kürzlich seine Erfahrungen mit dem magnetischen Schließmuskelaugmentationssystem LINX im Journal of the American College of Surgeons. „Unsere klinischen Erfahrungen mit dem LINX-System passen zu den Beobachtungen, die in kontrollierten Studien gemacht wurden. Wichtig ist, dass wir LINX als neue Behandlungsoption für Patienten betrachten, die trotz dauerhafter Einnahme von Medikamenten an Refluxösophagitis leiden. Die Möglichkeit, Patienten eine minimalinvasive Behandlung anzubieten, mit der ihr Speiseröhrenschließmuskel ohne größere Nebenwirkungen wiederhergestellt wird, ist seit Langem eine klinische Notwendigkeit, der LINX offenbar gerecht werden kann“, sagte Dr. Smith.

In einer zweiten Studie, die kürzlich in den Annals of Thoracic Surgery veröffentlicht wurde, werden Ergebnisse mit LINX von Brian Louie, MD, Leiter Thoraxforschung und Bildung, mit Kollegen vom Swedish Cancer Institute und Medical Center in Seattle (Washington) präsentiert. Das Team untersuchte die Schließmuskelaugmentation mit LINX und fallspezifische Schließmuskelrekonstruktionen, für die der Magenfundus des Patienten (Nissen-Fundoplikatio) verwendet wurde. Die Studienergebnisse ergaben, dass sowohl LINX als auch Fundoplikatio bedeutende Verbesserungen von Symptomen der Refluxösophagitis, wie Sodbrennen, Rückfluss (Regurgitation) und Husten, mit sich brachten. Patienten, die LINX eingesetzt bekamen, fiel es nach dem Eingriff jedoch leichter aufzustoßen, und sie hatten weniger Blähungen und seltener das Gefühl eines aufgeblähten Bauchs – Symptome, die gewöhnlich mit einer laparoskopischen Nissen-Fundoplikatio-Operation assoziiert werden.

„Das LINX-Gerät scheint die Schließmuskelbarrierefunktion wiederherzustellen und die normale Physiologie zu erhalten, die Aufstoßen und Erbrechen ermöglicht“, so Dr. Brian Louie. „LINX ist eine bedeutende neue chirurgische Behandlungsoption für Patienten, bei denen eine medizinische Behandlung nicht anschlägt und die an sich verschlimmernder Refluxösophagitis leiden.“

Das LINX-Gerät wird seit mehr als sieben Jahren in klinischen Studien geprüft. Mit diesen Studien werden die Belege erweitert und untermauert, dass das LINX-System eine effektive und medizinisch notwendige Behandlungsweise innerhalb des Behandlungsspektrums für Patienten darstellt, die an Refluxösophagitis leiden.

Die Erkrankung

Die Refluxösophagitis (Gastroesophageal Reflux Disease, GERD) ist eine chronische, oftmals fortschreitende Erkrankung, die auf einen schwachen unteren Schließmuskel der Speiseröhre zurückzuführen ist, wodurch ein Rückfluss gesundheitsschädlicher Magensäfte in die Speiseröhre erfolgt, was sowohl zu Schmerzen als auch Verletzungen in der Auskleidung der Speiseröhre führt. Zu den Symptomen von GERD gehören Sodbrennen und Erbrechen, oft einhergehend mit chronischer Schlafunterbrechung. Die Krankheit kann auch anhaltenden Husten, übermäßiges Räuspern, Heiserkeit und das Gefühl, einen „Klumpen“ im Hals zu haben, hervorrufen. Säureblocker wie Prevacid®®, Nexium® und Prilosec® hemmen die Magensäureproduktion, beseitigen jedoch nicht den Defekt am Schließmuskel der Speiseröhre, wodurch wiederkehrender Reflux ermöglicht wird. GERD wird mit einer Präkanzerose, bekannt als Barrett-Ösophagus, assoziiert, die das Risiko von Speiseröhrenkrebs erhöht.

Das LINX Reflux Management System

LINX ist ein kleines Implantat, das aus miteinander verbundenen Titanperlen mit Magnetkernen besteht. Die magnetische Anziehung zwischen den Perlen erhöht die bereits vorhandene Schließmuskelkraft der Speiseröhre und verhindert somit den Reflux. Das Gerät wird mittels eines minimalinvasiven laparoskopischen Standardverfahrens implantiert und bietet eine Alternative zur anatomisch stärker eingreifenden Fundoplikatio, die gewöhnlich als chirurgischen Verfahren zur Reflux-Bekämpfung angewendet wird. Das LINX®® Reflux Management System ist bei Patienten indiziert, bei denen anhand abnormer pH-Werte eine Refluxösophagitis (GERD) diagnostiziert wurde, und die noch immer unter chronischen GERD-Symptomen leiden, obwohl sie die medizinische Maximaltherapie zur Behandlung des Reflux erhalten haben.

LINX erfordert einen chirurgischen Eingriff und ist mit potenziellen Risiken, Gegenanzeigen und Änderungen der Lebensweise verbunden. Weitere Informationen zu LINX, einschließlich einer kurzen Darstellung der Risiken, finden Sie unter www.linxforlife.com.

Über Torax Medical

Torax Medical Inc. ist ein privates Unternehmen für Medizinprodukte mit Hauptsitz in St. Paul im US-Bundesstaat Minnesota. Torax Medical Inc. entwickelt und vermarktet Produkte zur Behandlung von Schließmuskelstörungen mithilfe seiner Technologieplattform Magnetic Sphincter Augmentation (MSA). Torax Medical vermarktet zurzeit sowohl das LINX® Reflux Management System zur Behandlung von GERD in den USA und Europa als auch das FENIX™ Continence Restoration System zur Behandlung von Stuhlinkontinenz in Europa. Ausführlichere Informationen erhalten Sie unter www.toraxmedical.com.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Contacts

Torax Medical, Inc.
Maggie Wallner, 651-361-8900
mwallner@toraxmedical.com

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