Produktionsaufnahme des LNG-Verflüssigungsstrangs 7 von Ras Laffan 3

DOHA, Katar--()--Die Ras Laffan Liquefied Natural Gas Company Limited (3) (Ras Laffan 3) hat heute den Verflüssigungsstrang 7 in der katarischen Industriestadt Ras Laffan in Betrieb genommen. Das ist eine erneute Erweiterung der durch die RasGas Company Limited betriebenen LNG-Produktionsanlagen. Bei diesem Projekt handelt es sich um ein Joint Venture zwischen Qatar Petroleum (70 Prozent) und ExxonMobil Ras Laffan (3) Limited (30 Prozent).

Der Verflüssigungsstrang 7 von Ras Laffan 3 ist die vierte Erdgasverflüssigungs- oder LNG-Anlage mit 7,8 Millionen Tonnen pro Jahr, die in den vergangenen zwölf Monaten durch Joint Ventures von Qatar Petroleum und ExxonMobil errichtet wurden. Die Kapazität entspricht dem Verflüssigungsstrang 6 von Ras Laffan 3, einer der größten LNG-Produktionsanlagen der Welt, die im Oktober 2009 eingeweiht wurde. Diese Megaanlagen produzieren für Märkte auf der ganzen Welt. Beide Stränge werden von dem gigantischen Nord-Feld in Katar gespeist, das gemäß Schätzungen weit über 25 Milliarden Kubikmeter Erdgas enthält.

„Das Anlaufen des Verflüssigungsstrangs 7 von Ras Laffan hat eine herausragende Bedeutung für die weitere Gasförderung aus dem Nord-Feld zur Deckung des zunehmenden globalen Energiebedarfs“, sagte Neil Duffin, Präsident der ExxonMobil Development Company. „Der Start der LNG-Produktion im Verflüssigungsstrang 7 von Ras Laffan 3 setzt einen weiteren Meilenstein in dem bisher beispiellosen Arbeitsaufwand von Qatar Petroleum und ExxonMobil bei den Konstruktionen und wirkungsvollen Inbetriebnahmen der größten Verflüssigungsstraßen, LNG-Tanker und -Terminals der Welt. Wir sind besonders stolz auf unsere einzigartige und historische Partnerschaft mit Qatar Petroleum, der Regierung sowie der Bevölkerung von Katar und wir glauben, dass unsere gemeinsamen Erfolge belegen, was möglich ist, wenn nationale und internationale Energieunternehmen zusammenarbeiten. Wir haben bei unseren Projekten branchenführende Leistungen und Abschlüsse erreicht und dabei gleichzeitig die Natur auf wirksame Weise geschützt.“

Ras Laffan 3 ist Teil einer Investition in die gesamte Wertschöpfungskette bei Förder- und Verflüssigungsanlagen von Erdgas in Katar. Dazu rechnen ebenfalls Investitionen von Tochtergesellschaften von Qatar Petroleum und ExxonMobil in zwölf neue LNG-Tanker des Typs Q-Flex und einen LNG-Tanker des Typs Q-Max. Die Schiffstypen Q-Flex und Q-Max fassen rund 45 beziehungsweise 80 Prozent mehr Flüssiggas als der Durchschnitt der heute eingesetzten Tanker und erreichen LNG-Terminals in allen wichtigen Märkten der Welt. Das letzte Glied dieser Wertschöpfungskette ist das im Bau befindliche LNG-Terminal Golden Pass in der Nähe von Sabine Pass in Texas. Es wird voraussichtlich noch in diesem Jahr den Betrieb aufnehmen und dann jährlich 15,6 Millionen Tonnen LNG wieder in Gasform versetzen können. Das dortige Joint Venture gehört Qatar Petroleum (70 Prozent), ExxonMobil (17,6 Prozent) und ConocoPhillips (12,4 Prozent).

Katar ist mittlerweile der größte LNG-Versorger der Welt. Über erfolgreiche Joint Ventures mit Qatar Petroleum ist ExxonMobil an zwölf Verflüssigungssträngen in Katar beteiligt und versorgt wichtige Märkte in Asien, Europa und Nordamerika mit Flüssigerdgas.

WARNHINWEIS: Bei den Schätzungen, Erwartungen und wirtschaftlichen Plänen in dieser Mitteilung handelt es sich um zukunftsgerichtete Aussagen. Tatsächliche zukünftige Ergebnisse wie Förder- und Absatzmengen, Kosteneffizienz, Projektvorhaben, -planungen und -kosten sowie kommerzielle Vereinbarungen können wesentlich davon abweichen, und zwar aufgrund von Veränderungen beim langfristigen Preisniveau für Erdöl und Erdgas oder bei anderen Marktbedingungen mit Auswirkungen auf die Öl- und Gasindustrie, aufgrund politischer oder behördlicher Entwicklungen, Förderleistungen, der zeitgerechten Fertigstellung von Entwicklungsprojekten, aufgrund technischer oder betrieblicher Faktoren, des Ausgangs kommerzieller Verhandlungen und anderer Faktoren, die unter der Überschrift „Factors Affecting Future Results“ in Posten 1A des neuesten Formulars 10-K von ExxonMobil und auch auf unserer Website (www.exxonmobil.com) aufgeführt werden. Die in dieser Mitteilung angedeuteten Gasmengen enthalten Vorräte, die noch nicht als nachgewiesene Reserven eingestuft wurden, bei denen wir jedoch letztlich von einer Förderung ausgehen.

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ExxonMobil Upstream
Media Relations, 713-656-4376

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