Untersuchung von Neustar zeigt, dass 92 % der Organisationen, die DDoS-Attacken ausgesetzt waren, auch einmal von einem Diebstahl betroffen waren

Daten der Untersuchung belegen, dass Hacker im Rahmen von gezielten, entschlossenen Attacken eine höhere Ausbeute erzielten

LONDON--()--Neustar, Inc., ein zuverlässiger, neutraler Anbieter von Echtzeitinformationsdiensten, veröffentlichte heute seinen halbjährlichen „Global DDoS Attacks and Cyber Security Insights"-Bericht. Er bestätigt, dass DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service, Kombination verschiedener DoS-Attacken) weiterhin ein effektives Mittel darstellen, um die Aufmerksamkeit von Sicherheitsteams abzulenken und sie so zu verwirren, dass ihre Organisationen ernsthafte Schäden erleiden. Der Bericht unterstreicht, dass die Organisationen einer Zunahme um 27 % bei der Anzahl der Sicherheitsübertretungen pro DDoS-Attacke ausgesetzt waren, obwohl sie bereits einem ähnlichen Niveau bei den Attacken in demselben Zeitraum des vergangenen Jahres ausgesetzt waren.

Die Daten dieses Berichts belegen, dass die Angreifer eine größere Ausbeute bei Organisationen erzielen, auch wenn sie diese nur einmal attackieren: 52 % der Organisationen berichteten von einem Virusbefall nach einer DDoS-Attacke, 35 % beklagten einen Malware-Befall, 21 % waren von Ransomware betroffen und 18 % beklagten den Verlust von Kundendaten. Im Verlauf einer 12-Monatsperiode verzeichneten 75 % der Befragten mehrere DDoS-Angriffsversuche im Anschluss an einen ersten Angriff auf das Netzwerk ihrer Organisation. Das Häufigkeit des Befalls hat zugenommen, da die Zahl der DDoS-Attacken weiter gestiegen ist. Lediglich eine Attacke ist erforderlich, um die Abwehrmaßnahmen der Organisationen zu durchbrechen. Die Ergebnisse legen nahe, dass sich Cyberkriminelle auf die Umgehung der Schutzmaßnahmen, die Sondierung der Netzwerkverwundbarkeiten und die Durchführung zielgerichteterer Angriffsversuche konzentrieren und nicht länger versuchen, durch einen einzigen großen Schlag zum Erfolg zu kommen.

„Die Hacker werden einerseits abgefeimter und gefährlicher aber auch gleichzeitig opportunistischer”, so Nicolai Bezsonoff, Vice President von Neustar Security Solutions. „Die Bedeutung der ununterbrochenen Wachsamkeit und der Investitionen in die DDoS-Sicherheitstechnologie ist wesentlich für Organisationen, die bestrebt sind, ihre Schutzmaßnahmen anzupassen und weiterzuentwickeln. Der Schutz der Infrastruktur einer Organisation und der Kundendaten vor Bedrohungen ist angesichts der gegenwärtigen digitalen Landschaft von entscheidender Bedeutung.”

Zu den wichtigsten Erkenntnissen des Berichts zählen:

  • Organisationen haben viel zu verlieren – selbst wenn sie lediglich einer einzigen Attacke ausgesetzt sind
    • 92 % der von einer einmaligen Attacke Betroffenen berichteten über den Verlust von geistigem Eigentum, Kundendaten und/oder finanziellen Mitteln und Ressourcen
    • 89 % bestätigten weitere Folgen, darunter Datendiebstahl, gefährliche Ransomware und Netzwerkgefährdungen durch DDoS-Attacken
    • 36 % stellten Malware-Aktivierungen durch Kombination unterschiedlicher Taktiken bei DDoS-Attacken fest
  • IoT-Geräte (Internet der Dinge) bilden mögliche Angriffsziele für DDoS-Attacken
    • 76 % der Organisationen, die über aktiv betriebene IoT-Geräte verfügen, waren bereits derartigen Angriffen ausgesetzt
    • Von diesen 76 % erlitt nahezu ein Drittel Netzwerkbeeinträchtigungen oder Beschädigungen der physischen Ausrüstung
    • 40 % der Befragten konzentrieren sich aktiv auf die Suche nach Möglichkeiten, um IoT-Geräte vor Beschädigungen zu schützen
  • Attacken und Sicherheitsvorfälle waren nicht nur großen Organisationen vorbehalten
    • Über 50 % der mittelgroßen Organisationen erlitten durchschnittlich drei Sicherheitsvorfälle (Malware, Ransomware, Virus usw.)
    • Mittelgroße Organisationen waren mit einem Anteil von 60% am härtesten betroffen
    • DDoS-Attacken sind für Umsatzeinbußen von durchschnittlich 4,3 Mio. US-Dollar verantwortlich

Die Organisationen verleihen dem DDoS-Schutz durch mehrstufige Abwehrmaßnahmen weiterhin Priorität und Web Application Firewalls (WAFs) zählen zu ihren Top-Investitionen. Die Befragten gaben an, dass ihre Organisationen durchschnittlich über zwei Komponenten für DDoS-Schutzmaßnahmen verfügen. Hierzu zählen Gerätehardware, Cloud Services und hybride Systemumgebungen. Der Schutz vor Bedrohungen der Anwendungsebenen hat signifikant zugenommen und die Installation von WAFs hat sich im vergangenen Jahr nahezu verdreifacht. Die Anwendung von WAFs zum Schutz der meistgenutzten Schichten des Netzwerkstacks belegt, dass Organisationen bestrebt sind, die richtige Kombination von Abwehrmaßnahmen zu finden, um den Kampf gegen weiter zunehmende Bedrohungen in Zusammenhang mit DDoS-Attacken erfolgreich zu bestehen.

Die wichtigsten Gründe, die Ausgaben zum Schutz vor DDoS-Attacken zu erhöhen:

  • Aufrechterhaltung des Vertrauens der Kunden und des Markenimages
  • Verhinderung weiterer damit in Zusammenhang stehender Angriffe, einschließlich Ransomware
  • Proaktive Stärkung bestehender Schutzmaßnahmen

„Die Organisationen müssen ihre Sicherheitsstrategie zum Schutz vor DDoS-Attacken stetig diversifizieren – es reicht längst nicht mehr aus, vorgefertigte Lösungspakete als Eckpfeiler ihres Sicherheitsportfolios anzusehen”, so Barrett Lyon, Vice President of Research and Development, Neustar Security Solutions. „Die Erstellung des Anwendungscodes gestaltet sich schwierig. Aber dies ist auch mit Sicherheitsmängeln behaftet und Angreifer wissen um diesen Umstand. Die Organisationen investieren in mehrschichtige Schutzmaßnahmen, darunter die Installation von WAF-Lösungen, um Wettbewerbsgleichheit herzustellen und die Zeit zu reduzieren, die Cyberkriminellen für einen erfolgreichen Angriff zur Verfügung steht.”

Methodologie: Neustar und Harris Interactive führten die globale, unabhängige Untersuchung durch Befragung von 1.010 Geschäftsführern, Managern, CISOs, CSOs, CTOs und anderen C-Suite-Führungskräften durch, um zu ermitteln, wie DDoS-Attacken ihre Organisationen schädigen und welche Maßnahmen geplant sind, um diesen Bedrohungen zu begegnen. Die Befragten stammen aus unterschiedlichen Branchen, darunter Technologie, Finanzdienstleistungen, Einzelhandel, Gesundheitswesen und Energieversorgung.

Treffen Sie Mitarbeiter von Neustar am 24. Oktober auf der ersten International DDoS Awareness Virtual Conference, um zu erfahren, wie sich Organisationen vor Cyber-Bedrohungen schützen und DDoS-Attacken bekämpfen können

Den vollständigen „Global DDoS Attacks and Cyber Security Insights"-Bericht können Sie hier herunterladen.

Über Neustar Security Solutions

Neustar Security Solutions verteidigen gegen Netzwerkbedrohungen, informieren über potenzielle Netzwerkschwachstellen, beschleunigen die Online-Anlagenleistung und überwachen die Websiteperformance der Kunden mit vielfältigen Leistungen und Angeboten. Neustar wird das größte, heterogenste DDoS-Abwehrnetzwerk der Welt mit einer Kapazität von mehr als 10 Tbps bieten und unser branchenführender DDoS-Verteidigungsservice SiteProtect sorgt für vollständige Abdeckung bei einem Angriff. Unser UltraDNS-Service verwaltet 10% des gesamten Internet-Datenverkehrs, leitet mehr als eine Billion Anfragen pro Monat weiter und bietet branchenführende Uptime mit 100% Verfügbarkeit. Dank unserer beispiellosen Expertise aus nahezu 20 Jahren stellen wir den Schutz und die Optimierung unserer Kunden während ihrer normalen Geschäftsaktivitäten und bei unerwünschten Ereignissen sicher. Unsere Serviceleistungen sorgen für den Schutz und die Optimierung der Netzwerkverbindungen unserer Kunden, sei es in Krisen oder auch im alltäglichen Geschäft. Viele der weltweit größten Marken vertrauen darauf, dass wir den Betrieb ihrer unternehmenskritischen Systeme aufrechterhalten. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.neustar.biz

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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Ansprechpartner bei Neustar für Medienvertreter
Jenny Morris/Emma Yousif
Neustar@hotwirepr.com

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