GSMA gibt Gründung des Disaster Response Innovation Fund bekannt

GSMA kündigt Ausschreibung für die Entwicklung von Diensten zur Verbesserung der Kommunikation in humanitären Krisen an

LONDON--()--Die GSMA hat heute die Gründung ihres Disaster Response Innovation Fund bekannt gegeben. Dieser soll die Entwicklung von Mobiltechnologie vorantreiben, die Menschen und Gemeinschaften, die von humanitären Notlagen betroffen sind, zur Verhinderung von Katastrophen sowie zur Vorbereitung und Reaktion darauf einsetzen können. Der Fonds wird vom UK Department for International Development (DFID) und der GSMA sowie deren Mitgliedern unterstützt.

„Mobiltechnologie ist unerlässlich, um von Naturkatastrophen und anderen humanitären Krisen Betroffenen zu helfen“, kommentierte John Giusti, Chief Regulatory Officer der GSMA. „Zur Unterstützung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen hat die GSMA den Disaster Response Innovation Fund ins Leben gerufen. Dieser soll den Einsatz von Mobiltechnologie fördern, um widerstandsfähige Infrastruktur sowie integrative, sichere und nachhaltige Gemeinschaften zu schaffen.“

In Krisenzeiten ermöglichen Mobilfunknetze die Kommunikation zwischen humanitären Organisationen, den betroffenen Bevölkerungen und der internationalen Gemeinschaft. Dies hat sich in der Zeit nach dem Erdbeben in Nepal 2015, während der anhaltenden Flüchtlingskrise im Nahen Osten und in Europa sowie nach vielen anderen Ereignissen gezeigt. Der Disaster Response Innovation Fund wird Anreize zur Entwicklung von Mobillösungen bieten, die von Katastrophen und Krisen betroffenen Menschen helfen und dazu beitragen, Risiken zu verringern, Leben zu retten, Leid zu mindern und den Wiederaufbau voranzutreiben.

Informationen zur Bewerbung

Der Fonds steht Bewerbern offen, die in den Regionen Subsahara-Afrika, Asien-Pazifik, Lateinamerika, Nahost und/oder Nordafrika aktiv sind. Bewerbungen müssen eine Kooperation von zwei oder mehr Mobilfunknetzbetreibern, Nichtregierungsorganisationen, humanitären Organisationen, Notfall-/Umweltorganisationen und/oder privatwirtschaftlichen Unternehmen repräsentieren. Bewerbungen können z. B. für ein mit dem Internet der Dinge verbundenes Warnsystem, das frühzeitig Alarm auslöst, oder eine Open-Source-Mobilplattform für die Übermittlung humanitärer Informationen eingereicht werden.

Pro Vorhaben stehen bis zu 300.000 £ zur Verfügung, und Bewerbungen sollten sich entweder auf Start-up-Projekte zum Testen neuer Produkte oder Dienstleistungen bzw. auf Marktvalidierungsprojekte zur Replizierung erprobter Produkte oder Dienstleistungen beziehen. Die Beurteilung der Bewerbungen erfolgt im Rahmen eines zweistufigen Verfahrens: Konzeptpapiere sollten zwischen dem 7. und dem 13. Oktober 2017 eingereicht werden. Ausgewählte Bewerber werden daraufhin aufgefordert, bis 1. Dezember 2017 einen ausführlichen Projektvorschlag vorzulegen. Die Auswahl von Projekten, die finanziert werden, wird Ende März 2018 abgeschlossen.

Ausführliche Informationen und Anforderungen finden Sie unter: www.gsma.com/mobilefordevelopment/programmes/disaster-response/innovation-fund.

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Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie nahezu 300 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai, Mobile World Congress Americas und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen sind verfügbar auf der Unternehmenswebsite der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

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Für die GSMA
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CFenny@webershandwick.com
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