GSMA meldete neue Entwicklungen bei Initiativen des „Mobile for Development”-Programms

GSMA meldet neue Bekenntnisse zum Connected-Women-Programm, weitere Unterzeichner der Humanitarian Connectivity Charter, Start der „Mobile for Energy Access“-Initiative und erfolgreiches erstes afrikanisches Roaming-Projekt im ländlichen Raum

DARESSALAM, Tansania--()--Die GSMA gab heute auf der Mobile 360 – Africa zahlreiche Entwicklungen ihres „Mobile for Development“-Programms bekannt, die alle die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen unterstützen. Die Connected-Women-Initiative gab bekannt, dass sich weitere fünf Mobilfunkbetreiber zur Senkung der Geschlechterkluft bei mobilen Internet- oder mobilen Geldbörsendiensten bekannt haben, während die Sudatel Group der jüngste Unterzeichner der Humanitarian Connectivity Charter der GSMA ist. Darüber hinaus rief das Utilities-Programm der GSMA die „Mobile for Energy Access“-Initiative ins Leben. Das Connected Society Programme gab bekannt, dass tansanische Mobilfunkbetreiber das erste Drei-Parteien-Roaming-Projekt im ländlichen Raum in Afrika umgesetzt haben und das mAgri-Programm veröffentlichte einen Bericht, der die spürbare Wirkung von mAgri-Diensten auf Kleinbauern skizziert.

„Die rasch anwachsende Verbreitung mobiler und digitaler Technologie in Afrika hat neue Möglichkeiten auf dem Kontinent erschlossen und bietet eine Plattform für Innovation, schafft neue Unternehmen und Dienstleistungen und bietet Beschäftigungsmöglichkeiten“, sagte Mats Granryd, Director General, GSMA. „Das Mobile For Development Team der GSMA arbeitet eng mit innovativen Firmen zusammen, um eine vernetzte Region zu verwirklichen, in welcher der Mobilfunk einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft ausübt und dabei hilft, die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erfüllen – das ist wahrhaftig das digitale Zeitalter für Afrika.“

„Connected Women“ erhöht Branchenverpflichtungen zur Senkung der Geschlechterkluft

Das Connected-Women-Programm der GSMA gab heute fünf neue Unterzeichner der Connected Women Commitment Initiative bekannt. EconetLeo, Orange Cote d’Ivoire, Safaricom Ltd. Kenya, Telenor Pakistan und Vodacom Tanzania schließen sich weiteren Betreibermitgliedern der GSMA an und verpflichten sich, bis 2020 Millionen weitere Frauen in Ländern mit niedrigem bis mittlerem Einkommen zu vernetzen. Betreiberpartner haben im Rahmen der Connected-Women-Initiative für mehr als 17 Millionen Frauen in Entwicklungsländern Dienste zur Verbesserung ihrer Lebenssituation bereitgestellt und damit das SDG 5 (Gleichberechtigung der Geschlechter) unterstützt. Informationen zum Connected-Women-Programm finden Sie unter: www.gsma.com/mobilefordevelopment/programmes/connected-women.

Neuer Unterzeichner der Humanitarian Connectivity Charter, Forschung zur Bewältigung von Katastrophen

Die Sudatel Group, die in Guinea Conakry, Mauretanien, dem Senegal und dem Sudan tätig ist, ist der jüngste Unterzeichner der „Humanitarian Connectivity Charter“-Initiative der GSMA. Mit ihrem Beitrag zu SDG 11 (Nachhaltige Städte und Gemeinden) ist die Charter darauf ausgerichtet, die Katastrophenvorsorge zu verbessern, den Verlust von Menschenleben zu verringern und die Bewältigung zu unterstützen, indem von der Krise Betroffenen Zugang zu Kommunikation und Informationen zur Verfügung gestellt wird. Mit der heutigen Zusage von Sudatel haben sich inzwischen 112 Mobilfunkbetreiber in 77 Ländern zu der Charter bekannt.

Das Disaster-Response-Programm, das die Charter leitet, hat einen Bericht erstellt, der die sozioökonomische Auswirkung der Konnektivität für Flüchtlinge in Nyarugusu, einem der drei größten Flüchtlingslager in der tansanischen Region Kigoma, untersucht. Der Bericht liefert überzeugende Beweise für die aktuelle Nutzung, den Wert und die Auswirkung der Konnektivität und thematisiert die Hürden und Herausforderungen, vor denen Flüchtlinge hinsichtlich des Zugangs und der Nutzung von Mobilfunkgeräten stehen. Den Bericht finden Sie unter www.gsma.com/mobilefordevelopment/programme/disaster-response/mobile-is-a-lifeline.

GSMA ruft „Mobile for Energy Access“-Initiative ins Leben

Im Rahmen des Utilities-Programms der GSMA wurde die „Mobile for Energy Access“- Initiative zur Unterstützung von SDG 7 (Zugang zu Energie für alle) ins Leben gerufen. Schätzungen zufolge haben zurzeit 772 Millionen Menschen keinen Zugang zu Energie, verfügen jedoch über Netzabdeckung. Die neue Initiative wird die wesentliche Rolle des Mobilfunks bei der Ermöglichung sauberer und erschwinglicher Energielösungen fördern und Mobilfunkbetreibern helfen, sich wirksamer mit dem Energiesektor zu verknüpfen, indem sie Machbarkeitsstudien und Beratungsleistungen bereitstellt, Einblicke und Toolkits teilt und Partnerschaften erleichtert. Weitere Informationen finden Sie unter www.gsma.com/mobilefordevelopment/programmes/m4dutilities.

Tansanische Betreiber starten erstes Drei-Parteien-Roaming-Projekt im ländlichen Raum in Afrika

Drei größere Mobilfunkbetreiber in Tansania – Airtel, Tigo und Vodacom – haben erfolgreich das erste Drei-Parteien-Roaming-Projekt im ländlichen Raum in Afrika umgesetzt. Diese innovative Partnerschaft, unterstützt vom Ministerium für Bauen – Verkehr und Kommunikation und dem Universal Communications Service Access Fund und ermöglicht durch die GSMA, hat bislang die mobile Breitbandinternetversorgung auf mehr als 70.000 ländliche Nutzer in Tansania ausgedehnt. Das Projekt wurde von Ericsson, Huawei und Nokia unterstützt, die solarbetriebene, energieeffiziente Standorte errichtet haben, um das Kundenerlebnis in entlegenen Gebieten zu steigern und gleichzeitig die Kosten zu optimieren. Weitere Informationen finden Sie unter: www.gsma.com/mobilefordevelopment/programmes/connected-society.

GSMA veröffentlicht Erkenntnisse zu skalierbaren Mobilfunklösungen für die Landwirtschaft

Die GSMA hat heute einen Bericht herausgegeben, der die Ergebnisse einer Zusammenarbeit mit den Mobilfunkbetreibern Airtel Malawi, Dialog Sri Lanka, Grameenphone Bangladesh, Ooredoo Myanmar, Telenor Pakistan und Vodafone Ghana zur Einführung datengestützter Dienste für Bauern enthält. Seit 2014 arbeitet das mAgri-Programm im Rahmen der mNutrition-Initiative, gefördert vom britischen Ministerium für internationale Entwicklung (DFID), mit diesen Mobilfunkbetreibern zusammen, um Dienste zu entwickeln und einzuführen, die inzwischen mehr als fünf Millionen registrierte Nutzer weltweit erreichen. Auf globaler Ebene unterstützt das mAgri-Programm Dienste, die es Kleinbauern ermöglichen, die Ernteerträge und das Einkommen zu steigern und leistet damit einen Beitrag zu SDG 2 (keine Hungersnot) und SDG 1 (Keine Armut). Der Bericht präsentiert die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Dienste und liefert Erkenntnisse aus den sechs Projekten. Weitere Informationen finden Sie unter: www.gsma.com/magri/creating-scalable-mobile-solutions.

Mobile 360 – Africa

Die Konferenz 2016 GSMA Mobile 360 Series – Africa ist die dritte einer Reihe von acht branchenbezogenen Veranstaltungen, die in großen Städten auf der ganzen Welt stattfinden. Vollständige Informationen zur Mobile 360 – Africa finden Sie unter www.mobile360series.com/africa. Folgen Sie den Entwicklungen und Neuigkeiten zur Mobile 360 – Africa (#m360Africa) auf Twitter @GSMA, Facebook www.facebook.com/Mobile360Series und LinkedIn unter www.linkedin.com/company/gsma-mobile-360-series.

-ENDE-

Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie nahezu 300 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai, Mobile World Congress Americas und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebseite der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie GSMA auf Twitter: @GSMA.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Contacts

Für die GSMA
David Ntwampe Maila
+ 27 72 015 4702
dmaila@webershandwick.com
oder
Clare Fenny
+44 20 7067 0749
CFenny@webershandwick.com
oder
GSMA Press Office
pressoffice@gsma.com

Contacts

Für die GSMA
David Ntwampe Maila
+ 27 72 015 4702
dmaila@webershandwick.com
oder
Clare Fenny
+44 20 7067 0749
CFenny@webershandwick.com
oder
GSMA Press Office
pressoffice@gsma.com