Blurry Box, der robuste Softwareschutz

Wibu-Systems hat den Wettbewerb gewonnen: Keiner der internationalen Teilnehmer konnte die neue Softwareschutz-Technologie knacken

Blurry Box, die neue Softwareschutz-Technologie von Wibu-Systems, ungeknackt beim weltweiten Hackers’ Contest 2017 (Foto: Wibu-Systems)

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KARLSRUHE, Deutschland--()--Hunderte Teilnehmer weltweit haben beim Hacker-Wettbewerb mitgemacht. Die Aufgabe war, den Blurry Box® Softwareschutz eines Computerspiels zu knacken, so dass es auch ohne Lizenz korrekt funktioniert. Blurry Box ist ein neuartiges Schutzverfahren, dessen Mechanismen öffentlich sind und das kürzlich von Wibu-Systems implementiert wurde. Ergebnis: Keiner konnte die neueste Technologie brechen.

Drei Wochen lang arbeiteten die Teilnehmer intensiv an der Aufgabe. Zwei von ihnen haben ihre Ergebnisse an die unabhängige Jury bestehend aus führenden Wissenschaftlern der IT-Sicherheit des Horst Görtz Instituts (HGI) und des Instituts für Internet-Sicherheit if(is), eingesandt. Keiner der Hacks konnte den Softwareschutz brechen. Die Jury entschied das Preisgeld von 50.000 Euro nicht auszuzahlen, aber jeder der beiden Einsendungen als Anerkennung 1.000 Euro zuzusprechen. Das verbliebene Geld wird weitere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten stärken.

Wibu-Systems befasst sich seit fast 30 Jahren mit dem Schutz von Know-how in Software und Daten. Das Ergebnis ist CodeMeter. Es bietet Herstellern von Software und intelligenten Geräten Schutz vor Produktpiraterie, Produktfälschung, Reverse Engineering und Software-Manipulation. Zu den wesentlichen Schutzmechanismen von CodeMeter zählt Verschlüsselung: Mit dem AxProtector werden ausführbare Programme ohne Quellcodeänderung verschlüsselt. Der IxProtector verschlüsselt einzelne Funktionen individuell und bietet so einen höheren Schutz vor typischen Hackerangriffen.

Nichtsdestotrotz erfordern einige komplexe und sensible Softwareprodukte noch höheren Schutz. Blurry Box wurde vom Kompetenzzentrum für angewandte Sicherheitstechnologie (KASTEL) des Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem Forschungszentrum Informatik (FZI) und Wibu-Systems entwickelt und 2014 mit dem ersten Platz beim Deutschen IT-Sicherheitspreis ausgezeichnet. Es wurde in CodeMeter integriert und jetzt in dem Wettbewerb öffentlich erprobt. Das Verfahren dupliziert, modifiziert und verschlüsselt einzelne Funktionen, bestimmt zur Laufzeit die passende Variante und berücksichtigt den Programmfluss. Wird eine Funktion benötigt, wird nur diese entschlüsselt, während die anderen Funktionen weiterhin verschlüsselt im Speicher bleiben. Werden nicht benötigte Varianten entschlüsselt, erlischt die Lizenz im Dongle. Brute-Force-Angriffe werden so verhindert. Der Aufwand für einen Angreifer den Softwareschutz zu entfernen ist höher als für eine Neuentwicklung.

Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems, kürzlich als einer von drei „Top Embedded Innovators“ des Jahres 2017 ausgezeichnet, erklärt: „Heutzutage ist das Internet eine Art digitales Schlachtfeld. Industrie 4.0 und das Internet der Dinge erfordern die besten Schutzmechanismen. Ich sehe unsere Aufgabe darin, die wichtigsten Werte in Unternehmen und im privaten Bereich zu sichern.“

Contacts

Wibu-Systems
Daniela Previtali, Global Marketing Director
Tel. +49 721 9317235
daniela.previtali@wibu.com

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