Baxter präsentiert auf der ERA-EDTA 2017 Daten zur Rolle von Telemedizin für eine verbesserte Versorgung von Peritonealdialyse-Patienten

  • Ärzte, die SHARESOURCE Remote-Patientenmanagement – eine Telemedizin-Plattform – nutzen, haben einen besseren und aktuelleren Einblick in die Adhärenz ihrer Patienten bei der Heimdialyse
  • Das Remote-Patientenmanagement ermöglicht eine frühere Intervention in Reaktion auf bei Peritonealdialyse-Patienten auftretenden klinischen Problemen
  • Pflegefachkräfte, die Patienten per Remote-Patientenmanagement betreuen, berichteten, dass sie mit dem System 35 Prozent mehr Zeit für proaktive patientenbezogene Aufgaben zu Verfügung hatten

Baxter presented new data demonstrating the abilities of SHARESOURCE remote patient management technology to improve peritoneal dialysis patient care and increase dialysis clinic efficiencies at the 54th Congress of the European Renal Association and European Dialysis and Transplant Association (ERA-EDTA), Madrid, June 3-6. (Graphic: Business Wire)

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MADRID--()--Baxter International Inc. (NYSE: BAX), ein globales, auf die Entwicklung innovativer Lösungen zur Behandlung von Nierenerkrankungen spezialisiertes Unternehmen, hat neue Daten zum Potential seiner SHARESOURCE Remote-Patientenmanagement-Technologie für eine besseren Versorgung von Peritonealdialyse-Patienten und die verbesserte Effizienz der Dialysezentren präsentiert. Die Ergebnisse wurden auf dem 54. Jahreskongress des Europäischen Nierenverbandes und des Europäischen Dialyse- und Transplantationsverbandes (ERA-EDTA) vom 3. bis 6. Juni vorgestellt.

Den Daten zufolge bietet SHARESOURCE, eine einzigartige Cloud-basierte Zweiwege-Technologieplattform, auf der das automatisierte HOMECHOICE CLARIA-PD (APD)-System läuft, Gesundheitsdienstleistern einen eingehenderen und aktuelleren Einblick in die Therapieadhärenz ihrer Patienten und ermöglicht so eine frühzeitigere Erkennung Schwierigkeiten bzw. entsprechende Interventionen (Abstract Nr. MP557). Weitere Daten zeigen, dass das System Pflegefachkräften bis zu 35 % mehr Zeit für proaktive Aufgaben in der Patientenversorgung bietet (Abstract Nr. SP508).

„Das SHARESOURCE Remote-Patientenmanagement-System von Baxter wurde für die optimierte Durchführung der Peritonealdialyse durch die Patienten konzipiert. Dabei soll diesen die Gewissheit gegeben werden, dass ihre Ärzte stets einen genauen Überblick über Ablauf und Erfolg der Behandlung haben“, so James Sloand, M.D., leitender medizinischer Direkter bei Baxter. „Den neuesten Daten zufolge kann diese Technologie Gesundheitsdienstleister hierbei mit zeitnahem Zugriff auf präzise Daten zur Therapieadhärenz von Patienten unterstützen, sodass entsprechende klinische Probleme früher angegangen werden können.“

Die Diskrepanz zwischen der tatsächlichen APD-Behandlungsdauer und der verschriebenen Behandlungsdauer (Abstract Nr. MP557) wurde evaluiert, da eine unzureichende Adhärenz (eine Abweichung von >10 % von der verschriebenen Peritonealdialyse (≥ vier Behandlungen)) mit einem schlechten Behandlungsergebnis, zu den möglichen Folgen gehört u. a. eine Peritonitis, assoziiert ist1,2. Die Studie umfasste 399 APD-Patienten aus Europa, die über einen Zeitraum von einem Jahr per Remote-Patientenmanagement behandelt wurden. Dabei zeigte sich, dass durchschnittlich 30 Prozent der Patienten bereits im ersten Therapiemonat die Behandlung nicht mehr vorschriftsgemäß durchführten.

In einer weiteren Studie wurde festgestellt, dass das Remote-Patientenmanagement mit einem Paradigmenwechsel in der Krankenpflege bei Peritonealdialyse assoziiert ist und den Pflegefachkräften mehr Zeit für eine proaktive klinische Behandlung und eine bessere Priorisierung der Patienten erlaubt sowie möglicherweise eine frühere Intervention ermöglicht (Abstract Nr. SP508). Die Beobachtungsstudie erstreckte sich über mehr als 36 Beobachtungsstunden zur Arbeitsroutine dreier Peritonealdialyse-Pflegefachkräfte, von denen jede an einem anderen Krankenhaus tätig war. Die Arbeitsroutine der Pflegefachkräfte wurde vor der Verwendung des Remote-Patientenmanagements und nach der Einrichtung der Technologie an deren jeweiligem Krankenhaus beobachtet.

Die Adhärenz an die Peritonealdialyse erhöhen

Vorläufige Ergebnisse zur Peritonealdialyse-Schwundquote aus der PD Outcomes and Practice Patterns Study (PDOPPS) – einer in sieben Ländern durchgeführte Studie zur Behandlung und den Behandlungsergebnissen, zu deren Co-Sponsoren Baxter gehörte– zeigte, dass etwa zehn Prozent der Peritonealdialyse-Patienten die Behandlung innerhalb von 120 Tagen abbrechen (Abstract Nr. MO061). Insgesamt waren katheterassoziierte Komplikationen die häufigste Ursache (21 Prozent), aufgrund derer die Patienten zur Hämodialyse wechselten. Durch die Aufnahme weiterer Patienten und eine längere Nachbeobachtung wird man mit der PDOPPS die Ursachen besser verstehen und Empfehlungen dazu entwickeln können, wie die Therapieadhärenz der Patienten über einen längeren Zeitraum verbessert werden kann.

SHARESOURCE von Baxter hat Gesundheitsdienstleister mit den HOMECHOICE CLARIA- und AMIA APD-Systemen bereits bei der Durchführung von über 700.000 Peritoneal-Heimdialysesitzungen unterstützt. HOMECHOICE CLARIA mit SHARESOURCE ist ist ausgewählten Ländern in Europa, Asien und Lateinamerika erhältlich. SHARESOURCE mit AMIA ist in den USA und Kanada erhältlich.

Die auf dem ERA-EDTA gehaltenen Vorträge werden im Anschluss an den Kongress auf der Kongresswebsite verfügbar sein. Für weitere Informationen melden Sie sich auf era-edta2017.org an.

Verschreibungspflichtig. Für eine sichere und ordnungsgemäße Verwendung der hier erwähnten Geräte beachten Sie bitte die Gebrauchsanleitung im Bedienerhandbuch.

Über Baxter

Baxter bietet eine breite Palette von unverzichtbaren Nieren- und Krankenhausprodukten, wie Heim-, Akut- und stationäre Dialyse, sterile IV-Lösungen, Infusionssysteme und -geräte, parenterale Ernährung, Biochirurgie-Produkte und Anästhetika sowie automatisierte Apothekenlösungen einschließlich entsprechender Software und Dienstleistungen. Die globale Präsenz des Unternehmens und die sensible Natur seiner Produkte und Dienstleistungen spielen eine zentrale Rolle bei der Ausweitung der Gesundheitsversorgung in Schwellen- und Industrieländern. Baxters Mitarbeiter auf der ganzen Welt bauen bei der Entwicklung der nächsten Generation von Innovationen im Gesundheitswesen, die die Behandlung von Patienten ermöglicht, auf der langen Geschichte der medizinischen Durchbrüche des Unternehmens auf.

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen zu den AMIA- und HOMECHOICE CLARIA APD-Systemen sowie zur SHARESOURCE Remote-Patientenmanagement-Plattform von Baxter, darunter Aussagen zu mit deren Nutzung assoziierten erwarteten Vorteilen. Die Aussagen gründen auf Annahmen zu zahlreichen wichtigen Faktoren, einschließlich der nachstehenden. Das kann dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von jenen in den zukunftsgerichteten Aussagen abweichen: Erfüllung zulassungsbehördlicher und sonstiger Anforderungen, Handlungen der Zulassungsstellen und anderer staatlicher Behörden, Produktqualität, Probleme bei der Herstellung oder Lieferung, Fragen der Patientensicherheit, Gesetzes- und Vorschriftenänderungen, Fehler oder Ausfälle der Informationstechnologiesysteme des Unternehmens sowie sonstige Risiken, die in Baxters aktuellster Eingabe auf Formular 10-K und in anderen SEC-Eingaben genannt wurden; diese sind allesamt auf der Website von Baxter verfügbar. Baxter übernimmt keine Aktualisierung seiner zukunftsgerichteten Aussagen.

Baxter, Amia, HomeChoice Claria und Sharesource sind eingetragene Marken von Baxter International Inc.

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1 J Bernardini, M Nagy, B Piraino. Pattern of Noncompliance with Dialysis Exchanges in Peritoneal Dialysis Patients. Am J Kidney Dis 2000; 35: 1104–1110.
2 J Bernardini, B Piraino. Compliance in CAPD and CCPD Patients as Measured by Supply Inventories During Home Visits. Am J Kidney Dis 1998; 31: 107–107.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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