Neue Daten zeigen eine bessere Wirkung der HDx-Therapie mit THERANOVA, dem von Baxter entwickelten neuartigen Hämodialyse-Verfahren

  • Neue Daten einer Beobachtungsstudie zeigen, dass die Reinigungsleistung von HDx (erweiterte Hämodialyse) mit der der HDF-Therapie vergleichbar ist
  • Die HDx mit dem THERANOVA-Dialysator bietet eine größere Bedienerfreundlichkeit, da sie mit standardmäßigen Hämodialysegeräten durchgeführt werden kann

Baxter highlighted new data on its novel HDx therapy enabled by the THERANOVA dialyzer at the 54th ERA-EDTA Congress, Madrid, June 3-6. The new data concluded HDx (expanded hemodialysis) removal performance is comparable to HDF therapy, another type of dialysis. (Photo: Business Wire)

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MADRID--()--Baxter International Inc. (NYSE:BAX), ein globaler Innovator in der Nierentherapie, hat auf dem 54. Jahreskongress des Europäischen Nierenverbandes und des Europäischen Dialyse- und Transplantatverbandes (ERA-EDTA) vom 3. bis 6. Juni neue Daten zu seiner neuartigen HDx-Therapie mit dem THERANOVA-Dialysator vorgestellt. Daten zweier unabhängiger Studien führten zu dem Schluss, dass HDx bzw. eine erweiterte Hämodialysetherapie mit dem THERANOVA-Dialysator kleine und mittelgroße Giftstoffe mit ähnlichem Tempo effektiv entfernt wie die Hämodiafiltration (HDF), eine andere Art der Dialyse.

Die HDx-Therapie erweitert das Spektrum der Moleküle, die sich bei der Dialyse aus dem Blut filtern lassen. So entsteht ein Filtrationsprofil, das dem der körpereigenen Niere eher entspricht.1 Abgesehen von ihrem Reinigungsprofil ist die HDx mit THERANOVA so einfach in der Anwendung wie eine herkömmliche Hämodialyse (HD) und kann mit den bisherigen HD-Maschinen eingesetzt werden. So können Krankenhäuser eine HDx-Therapie mit vorhandenen Ressourcen anbieten und brauchen, im Gegensatz zu einer HDF, nicht erst spezielle Geräte anzuschaffen und die Betriebsabläufe anzupassen. Außerdem ist eine HDF nicht ohne Weiteres bei allen Patienten möglich.2

In der ersten Studie (Vergleich der Hämodialyse mit einem Medium Cut-off-Dialysator und integrierter Hämodiafiltration bei der Entfernung kleiner und mittelgroßer Moleküle, Abstract-Nr. MP530) beobachteten Mohamed Belmouaz, M.D. und seine Kollegen von CHU Poitiers, Université de Poitiers in Frankreich, 10 Patienten über einen 12-monatigen Zeitraum. Dabei durchliefen die Patienten sechs Monate lang eine HDF-Therapie, gefolgt von einer Behandlung mit HDx mit einem THERANOVA 500-Dialysator über sechs Monate. In der Studie wurde die Konzentration von Harnstoff, Kreatinin, β2M und Myoglobin im Blut alle zwei Monate bestimmt. Diese vier Moleküle sammeln sich im Blut infolge von Nierenversagen an; bei der Hämodialyse werden die Giftstoffe über den Dialysator aus dem Blut gefiltert, welcher die Funktion einer künstlichen Niere übernimmt.

Die Studie ergab, dass sich die vier Moleküle mit der HDx-Therapie in ähnlichem Ausmaß herausfiltern ließen wie bei einer hochvolumigen HDF-Behandlung. Darüber hinaus stellten die Autoren der Studie fest, dass der Albuminspiegel bei der HDx-Therapie gleich blieb und dem des HDF-Behandlungszeitraums entsprach. Albumin ist eines der wichtigsten Eiweiße im Körper, und ein niedriger Serum-Albuminspiegel ist mit einer höheren Mortalität assoziiert.3

„Von unserer Erfahrung ausgehend sind wir der Ansicht, dass die Behandlung mit dem THERANOVA-Dialysator eine gute Alternative zur HDF-Behandlung bietet“, so Dr. Belmouaz. „Wir haben festgestellt, dass HDx mittelgroße Moleküle ebenso effektiv entfernt und dazu die Bedienerfreundlichkeit bietet, die wir von der üblichen Hämodialyse-Infrastruktur, den Hämodialyse-Geräten, -protokollen und Mitarbeitern gewohnt sind. Außerdem vertragen manche Patienten die HDF-Behandlung aufgrund der Anforderungen eines idealen Gefäßzugangs für einen hohen Blutdurchsatz nicht.“

In einer zweiten Beobachtungsstudie (Ein kurzfristiger Bericht zu HD-Therapien mit den neuen Theranova-Dialysatoren, Abstract-Nr. MP538) beobachteten Ugo Teatini, M.D. und seine Kollegen von ASST Rhodense, Garbagnate in Italien, acht Patienten über einen Zeitraum von fünf Wochen. Dabei wurden die Patienten in der ersten und letzten Woche anhand von vor und nach der Behandlung entnommenen Harnstoff-, Kreatinin-, β2M-, Myoglobin-, Hämoglobin-, Albumin- und Gesamtserumproteinproben beurteilt. HDx erreichte eine Ausfilterungsgeschwindigkeit von kleinen und mittelgroßen Molekülen (β2M, Myoglobin), die der von hochvolumigen HDF-Therapien entspricht, und vermied ein Absinken des Albuminspiegels.

„Unserer Ansicht nach ist die neue HDx-Therapie eine hervorragende Option für unsere Patienten – insbesondere für geschwächte Hämodialyse-Patienten mit zentralem Venenkatheter (ZVK)“, sagte Dr. Teatini. „Bei diesen Patienten können wir die Therapie dank HDx bei einem geringeren Durchsatz über den ZVK durchführen. Bei einer HDF hingegen wäre ein höherer Durchsatz nötig, der mit einem ZVK nur schwer zu erreichen ist.“

In einer vorangehenden Studie, die in Nephrology Dialysis Transplantation veröffentlicht wurde, stellte man fest, dass HDx mit dem THERANOVA-Dialysator die Leistung einer High-Flux-Hämodialyse und einer hochvolumigen HDF für spezifische große bis mittelgroße Moleküle übertreffen und die Albumin-Ausfilterung dabei auf einem akzeptablen Niveau halten kann.

Die auf dem ERA-EDTA gehaltenen Vorträge sind nach dem Kongress unter Umständen auf der Kongresswebsite verfügbar. Für weitere Informationen melden Sie sich auf era-edta2017.org an.

Die THERANOVA-Dialysatoren sind für die Behandlung von chronischem und akutem Nierenversagen mittels Hämodialyse indiziert. HDx mit dem THERANOVA-Dialysator ist in Europa, auf ausgewählten Märkten in Lateinamerika, dem Nahen und Fernen Osten sowie in Australien und Neuseeland erhältlich. Sie ist in den USA noch nicht zum Einsatz erhältlich. Weitere Informationen finden Sie unter hdxtheranova.com.

Verschreibungspflichtig. Für eine sichere und ordnungsgemäße Verwendung der hier erwähnten Geräte die Gebrauchsanleitung im Bedienerhandbuch beachten.

Über Baxter

Baxter bietet eine breite Palette von unverzichtbaren Nieren- und Krankenhausprodukten, wie Heim-, Akut- und stationäre Dialyse, sterile IV-Lösungen, Infusionssysteme und -geräte, parenterale Ernährung, Biochirurgie-Produkte und Anästhetika sowie automatisierte Apothekenlösungen, -software und -dienstleistungen. Die globale Präsenz des Unternehmens und die sensible Natur seiner Produkte und Dienstleistungen spielen eine zentrale Rolle bei der Ausweitung der Gesundheitsversorgung in Schwellen- und Industrieländern. Baxters Mitarbeiter auf der ganzen Welt bauen bei der Entwicklung der nächsten Generation von Innovationen im Gesundheitswesen, die die Behandlung von Patienten ermöglicht, auf der langen Geschichte der medizinischen Durchbrüche des Unternehmens auf.

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen zu HDx und THERANOVA, einer von Baxters Dialysemembranen, u. a. Erwartungen hinsichtlich der geplanten Markteinführung der Therapie, deren potenziellen Einflusses auf die Patienten und die mit deren Verwendung verbundenen voraussichtlichen Vorteile. Die Aussagen gründen auf Annahmen zu zahlreichen wichtigen Faktoren, einschließlich der nachstehenden. Das kann dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von jenen in den zukunftsgerichteten Aussagen abweichen: Erfüllung zulassungsbehördlicher und sonstiger Anforderungen, Handlungen der Zulassungsstellen und anderer staatlicher Behörden, Produktqualität, Probleme bei der Herstellung oder Lieferung, Fragen der Patientensicherheit, Gesetzes- und Vorschriftenänderungen sowie sonstige Risiken, die in Baxters aktuellster Eingabe auf Formular 10-K und in anderen SEC-Eingaben genannt wurden; diese sind allesamt auf der Website von Baxter verfügbar. Baxter übernimmt keine Aktualisierung seiner zukunftsgerichteten Aussagen.

Baxter und Theranova sind Marken von Baxter International Inc. oder dessen Tochterunternehmen.

1 Boschetti-de-Fierro A, et al. MCO membranes: Enhanced Selectivity in High-Flux Class. Scientific Reports (2015); 5: 18448.
2 Golper TA. Is hemodiafiltration ready for broader use? Kidney Int 2015; 88:940–942
3 Mehrotra R1, Duong U, Jiwakanon S, Kovesdy CP, Moran J, Kopple JD, Kalantar-Zadeh K Serum albumin as a predictor of mortality in peritoneal dialysis: comparisons with hemodialysis. Am J Kidney Dis. (2011) 58:418-28.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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