Moody‘s übernimmt Bureau van Dijk

  • Ausbau der Rolle von Moody‘s als weltweit tätiger Anbieter von Kreditrisikokennzahlen und analytischen Einblicken
  • Das Geschäft, das eine hervorragende Ergänzung darstellt, wird von der Marke, dem Vertrieb sowie der Kredit- und Analysekompetenz von Moody‘s profitieren
  • Es wird von einer Steigerung des Ergebnisses je Aktie (EjA) nach US-GAAP für 2019 ausgegangen; für 2018 wird mit einer positiven Auswirkung auf das EjA ohne Berücksichtigung der Abschreibung des Kaufpreises und einmaliger Integrationskosten gerechnet
  • Die Übernahme verbessert die langfristige Prognose für das Umsatz- und EjA-Wachstum
  • Moody‘s veranstaltet heute um 8.30 Uhr New Yorker Zeit eine Telefonkonferenz

NEW YORK--()--Die Moody’s Corporation (NYSE:MCO) teilte heute mit, dass sie eine endgültige Vereinbarung zur Übernahme von Bureau van Dijk, einem weltweit tätigen Anbieter von Marktdaten und unternehmensbezogenen Informationen, für 3,0 Milliarden US-Dollar (ca. 3,27 Milliarden US-Dollar) geschlossen hat. Mit der Übernahme baut Moody’s seine Position als führender Anbieter von Risikodaten und analytischen Einblicken weiter aus.

Bureau van Dijk ist ein wachstumsstarker Anbieter, der Informationen zusammenträgt und verteilt und Moody’s im Zentrum eines einzigartigen Netzwerks von globalen Risikodaten positioniert“, erklärte Raymond McDaniel, der President und CEO von Moody’s. „Die Übernahme bietet Moody’s Analytics umfassende Möglichkeiten, ergänzende Produkte bereitzustellen, innovative Risikolösungen zu schaffen und seine Reichweite auf neue sowie sich weiterentwickelnde Marktsegmente auszudehnen.“

Moody’s ist eine renommierte, maßgebliche Quelle von Bonitätsbeurteilungen und Analysewerkzeugen mit einer starken Marke sowie globaler Reichweite“, stellte Mark Schwerzel, der Deputy CEO von Bureau van Dijk, fest. „Die Hinzufügung der leistungsstarken Informationsplattform von Bureau van Dijk zu den Risikomanagementlösungen von Moody’s Analytics bietet uns vielfältige Möglichkeiten, unseren kombinierten Kundenstamm besser zu bedienen.“

Bureau van Dijk sammelt, standardisiert und verteilt von seinem Hauptsitz in Amsterdam aus Daten für einen der weltweit umfangreichsten Bestände von Informationen zu Privatunternehmen, mit einer Abdeckung von 220 Millionen Firmen. In 30 Jahren hat das Unternehmen Partnerschaften mit mehr als 160 unabhängigen Informationsanbietern aufgebaut und eine Plattform geschaffen, die Daten zu einem breiten Spektrum geschäftlicher Herausforderungen für Kunden bereitstellt. Die Lösungen von Bureau van Dijk tragen den Anforderungen von Finanzinstitutionen, Gesellschaften, Anbietern professioneller Dienstleistungen und Regierungsbehörden in den Bereichen Kreditanalyse, Anlageforschung, steuerliches Risiko, Verrechnungspreisgestaltung, Einhaltung von Regeln und Richtlinien (Compliance) und externe Due-Diligence Rechnung.

Im Jahr 2016 erwirtschaftete Bureau van Dijk einen Umsatz von 281 Millionen US-Dollar und ein EBITDA von 144 Millionen US-Dollar. Bureau van Dijk wird als Teil der Geschäftseinheit Research, Data & Analytics (RD&A) von Moody’s Analytics ausgewiesen werden. Moody’s geht mit Blick auf Jahresumsatz und Aufwendungen von Synergien in Höhe von ca. 45 Millionen US-Dollar bis 2019 und 80 Millionen US-Dollar bis 2021 aus. Auf US-GAAP-Basis wird sich die Übernahme voraussichtlich 2019 in einer Steigerung des EjA von Moody’s niederschlagen. Ohne Berücksichtigung der Amortisation des Kaufpreises und einmaliger Integrationskosten wird davon ausgegangen, dass sich die Transaktion 2018 positiv auf das EjA auswirken wird.

Moody’s finanziert die Transaktion anhand einer Kombination aus Auslandsgeldern und der Aufnahme neuer Fremdmittel. Die Übernahme bedarf der behördlichen Genehmigung in der Europäischen Union und wird voraussichtlich Ende des dritten Quartals 2017 abgeschlossen.

Bureau van Dijk befindet sich im Eigentum des Fonds EQT VI, der Teil von EQT ist, einer führenden alternativen Investmentgesellschaft mit einem aufgebrachten Kapital in Höhe von ca. 35 Milliarden Euro in 22 Fonds. EQT-Fonds besitzen Portfoliounternehmen in Europa, Asien und den USA. EQT arbeitet mit Portfoliounternehmen zusammen, um nachhaltiges Wachstum, eine hervorragende Betriebsleistung und eine marktführende Stellung zu erlangen.

Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung von Bureau van Dijk im Eigentum von EQT und möchten uns bei dem Management sowie den Mitarbeitern für ihre harte Arbeit und ihren Einsatz bedanken. Wir sind der Ansicht, dass Bureau van Dijk und Moody’s Analytics hervorragend zueinander passen, und gratulieren Moody’s zur Übernahme dieses einzigartig aufgestellten Unternehmens“, kommentierte Kristiaan Nieuwenburg, Partner bei EQT.

Die Verkäufer wurden von Quayle Munro und JP Morgan vertreten.

TELEFONKONFERENZ

Moody‘s veranstaltet am 15. Mai 2017 um 8.30 New Yorker Zeit eine Telefonkonferenz zur Erörterung der Übernahme. Innerhalb der USA und Kanadas ist eine Teilnahme unter der Telefonnummer 1-877-400-0505 möglich. Anrufer aus anderen Regionen wählen +1-719-234-7477. Schalten Sie sich bitte bis 8.20 Uhr New Yorker Zeit in die Konferenz ein. Der Kenncode für die Konferenz lautet „Moody‘s Corporation”.

Die Telefonkonferenz wird zudem mit einer begleitenden Folienpräsentation über das Internet übertragen. Darauf kann auf der Website für Anlegerpflege von Moody’s http://ir.moodys.com unter „Featured Events and Presentations“ zugegriffen werden.

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ÜBER DIE MOODY’S CORPORATION

Moody’s hat auf den Kapitalmärkten weltweit eine wichtige Position inne. Das Unternehmen führt Bonitätsprüfungen und Untersuchungen durch und stellt Tools und Analysemethoden zur Verfügung, die zur Transparenz und Integration der Finanzmärkte beitragen. Die Moody‘s Corporation (NYSE: MCO) ist die Muttergesellschaft von Moody‘s Investors Service, einem Anbieter von Bonitätsprüfungen, Recherchen zu Schuldverschreibungen und anderen Wertpapieren, und von Moody‘s Analytics, einem Anbieter von zukunftsweisender Software, Beratungsdienstleistungen sowie Recherchen für Kredit- und Wirtschaftsanalysen und Finanzrisikomanagement. Der Konzern, der im Jahr 2016 einen Umsatzerlös in Höhe von 3,6 Mrd. US-Dollar erwirtschaftete, beschäftigt ca. 10.700 Mitarbeiter weltweit und unterhält Geschäftsstellen in 36 Ländern. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.moodys.com.

„Safe Harbor“-Erklärung im Sinne des US-amerikanischen Private Securities Litigation Reform Act aus dem Jahre 1995

Bestimmte in dieser Pressemitteilung enthaltene Aussagen sind zukunftsbezogene Aussagen und beruhen auf zukünftigen Erwartungen, Plänen und Aussichten für das Geschäft und die Tätigkeiten von Moody‘s, die mit einer Reihe von Risiken und Unwägbarkeiten behaftet sind. Die zukunftsbezogenen Aussagen in dieser Pressemitteilung spiegeln die Dinge an dem Datum wider, an dem sie getroffen werden, und Moody‘s übernimmt keinerlei Verpflichtung zur laufenden Ergänzung, Aktualisierung oder Überarbeitung dieser Aussagen, egal ob aufgrund späterer Entwicklungen, geänderter Erwartungen oder aus sonstigen Gründen. In Verbindung mit den Safe-Harbor-Bestimmungen des US-amerikanischen Private Securities Litigation Reform Act von 1995 benennt Moody‘s bestimmte Faktoren, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den in diesen zukunftsbezogenen Aussagen angegebenen Resultaten abweichen. Diese Faktoren, Risiken und Unwägbarkeiten, umfassen unter anderem (i) in Verbindung mit der geplanten Transaktion: die Kosten, die für Verhandlungen und den Vollzug der geplanten Transaktion anfallen, darunter im Zusammenhang mit seitens des Managements aufgewendeter Zeit und Aufmerksamkeit; die Fähigkeit der Parteien, die geplante Übernahme zu den vorgesehenen Bedingungen und innerhalb des vorgesehenen Zeitrahmens erfolgreich abzuschließen, darunter die Einholung behördlicher Genehmigungen (ohne Auflage wesentlicher Bedingungen); die Möglichkeit, dass die Abschlussbedingungen nicht erfüllt werden und die Transaktion nicht vollzogen wird; die Tatsache, dass gemäß dem in Verbindung mit der geplanten Übernahme abgeschlossenen Wertpapierkaufvertrag (Securities Purchase Agreement) das Risiko des Geschäfts von Bureau van Dijk am 31. Dezember 2016 an Moody’s übergeht; nicht die Entstehung unvorhergesehener, sondern erheblicher Verbindlichkeiten; Risiken in Verbindung mit der Integration des Geschäftsbetriebs, der Produkte und der Mitarbeiter von Bureau van Dijk in Moody’s und die Möglichkeit, dass erwartete Synergien und andere Vorteile der geplanten Übernahme nicht in dem erwartete Maße oder nicht innerhalb des vorgesehenen Zeitrahmens realisiert werden; Risiken, dass sich die geplante Übernahme nachteilig auf das Geschäft von Bureau van Dijk oder dessen potenziellen Kunden, darunter auf Beziehungen mit Lieferanten, Zulieferern oder Kunden, auswirkt; Ansprüche, die jeweils von Lieferanten, Zulieferer oder Kunden gestellt werden; Veränderungen im europäischen oder weltweiten Markt, die sich nachteilig auf das Geschäft von Bureau van Dijk auswirken; das Ergebnis etwaiger Gerichtsverfahren, die unter Umständen im Anschluss an die Bekanntgabe der geplanten Übernahme eingeleitet werden; sämtliche bedeutenden Veränderungen auf den Kreditmärkten, sofern diese in einer Steigerung der Kosten für die Finanzierung der Transaktion resultieren, und die Fähigkeit von Bureau van Dijk, erfolgreich den verschiedenen staatlichen Vorschriften Rechnung zu tragen, die für sein Geschäft gelten und die jeweils bestehen, und das Risiko etwaiger Versäumnisse in Verbindung damit; und (i) in Verbindung mit Moody’s allgemein, diejenigen Faktoren, Risiken und Unwägbarkeiten, die in dem Jahresbericht von Moody’s auf Formblatt 10-K und nachfolgend bei der US-amerikanische Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission eingereichten Unterlagen beschrieben werden. Diese Faktoren, Risiken und Unwägbarkeiten sowie andere Risiken und Unwägbarkeiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von Moody’s erheblich von den in den zukunftsbezogenen Aussagen betrachteten, zum Ausdruck gebrachten, vorhergesagten, erwarteten oder implizierten Ergebnissen abweichen, sind unter „Risk Factors“ (Risikofaktoren) in Teil I, Punkt 1A des Jahresberichts von Moody’s auf Formblatt 10-K für das am 31. Dezember 2016 beendete Geschäftsjahr und in anderen Unterlagen, die Moody’s jeweils bei der SEC eingereicht hat, oder in Materialien ausführlicher beschrieben, die Teil der vorliegenden Mitteilung oder der genannten Unterlagen sind. Aktionäre und Investoren werden darauf hingewiesen, dass das Eintreten beliebiger dieser Faktoren, Risiken und Unwägbarkeiten dazu führen kann, dass die tatsächliche Ergebnisse von Moody’s erheblich von den in den zukunftsbezogenen Aussagen betrachteten, zum Ausdruck gebrachten, vorhergesagten, erwarteten oder implizierten Ergebnissen abweichen, was eine erhebliche und nachteilige Wirkung auf das Geschäft, die Betriebsergebnisse und die Finanzlage von Moody’s haben könnte. Neue Faktoren können gelegentlich entstehen, und es ist für Moody‘s weder möglich, neue Faktoren vorherzusagen, noch kann Moody‘s die potenzielle Wirkung etwaiger neuer Faktoren auf das Unternehmen beurteilen.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Contacts

Moody’s Corporation
Salli Schwartz, +1 212-553-4862
Global Head of Investor Relations and
Communications
sallilyn.schwartz@moodys.com
oder
Michael Adler, +1 212-553-4667
Senior Vice President
Corporate Communications
michael.adler@moodys.com
oder
Isabelle Cornelis, +44 20-7772-5207
Assistant Vice President
Moody’s Communications
Isabelle.Cornelis@moodys.com

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