Führende Vertreter der Versicherungsbranche festigen öffentlich-private Partnerschaft und präsentieren Strategie zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegen Klima- und Katastrophenrisiken auf der RIMS 2017

Führungskräfte der Branche zur Unterstützung staatlicher Bemühungen um Risikosenkung und weltweite Einrichtung nachhaltigerer Versicherungsmärkte aufgefordert

PHILADELPHIA--()--Führende Versicherungs- und Risikomanagementexperten aus aller Welt kamen auf der RIMS 2017 zusammen, um Wege aufzuzeigen, wie durch Risikomanagement die wirtschaftliche Entwicklung gefördert und die Schnelligkeit und Effektivität der Wiederaufbauarbeiten nach Naturkatastrophen verbessert werden kann.

Das Insurance Development Forum (IDF), eine beispiellose öffentlich-private Partnerschaft zwischen den Vereinten Nationen (UN), der Weltbankgruppe und der Versicherungsbranche, war Sponsor der Diskussionsrunde „Wie Risikomanagement Mensch und Wirtschaft widerstandfähiger machen kann“, die im Rahmen des neuen Executive Leadership Track auf der RIMS 2017 abgehalten wurde. Die Diskussionsteilnehmer waren Stephen Catlin, Executive Deputy Chairman von XL Catlin und Chair des IDF; Joaquim Levy, Managing Director und CFO der Weltbankgruppe, und Bradley Kading, President der Association of Bermuda Insurers and Reinsurers.

Welchen Effekt die Bemühungen des IDF haben könnten, machte Kading mit dem Hinweis deutlich, dass ein Anstieg von nur 1 Prozent bei Versicherungen gegen katastrophenbedingte wirtschaftliche Verluste in einer bestimmten Region die Belastung des Steuerzahlers durch Wiederaufbaukosten um 22 Prozent senken kann. Das IDF verfolgt das Ziel, durch besser informierte Risikominimierungsmaßnahmen Klima- und Katastrophenrisiken weltweit zu senken und den Prozentsatz des versicherten Wirtschaftswerts in der Welt zu steigern, der in einigen der ärmsten Volkswirtschaften oftmals nur 1 Prozent beträgt.

„Eine der größten Herausforderungen bei der Zusammenarbeit des öffentlichen und des privaten Sektors besteht in den unterschiedlichen fiskalischen Prioritäten“, erklärte Catlin dem Publikum. „Die Frage lautet: Können wir [als Versicherer] eine angemessene Rendite für unsere Aktionäre erwirtschaften und gleichzeitig ein Produkt zur Verfügung stellen, dass einen Wert für die Gesellschaft darstellt. Meine Antwort ist, dass wir dies können. Ich denke, wir haben das im Laufe der Zeit unter Beweis gestellt. … Ich glaube, dass es für uns besser ist, als Branche zu gehen, insbesondere an der Seite der Weltbank und der Vereinten Nationen, mit gemeinsamen Zielen.

Das Hauptziel des IDF ist die Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegen Klima- und Katastrophenrisiken. Dies steht in Einklang mit dem InsuResilience-Ziel der G7, bis 2020 den Klimarisiko-Versicherungsschutz auf weitere 400 Mio. Menschen in gefährdeten Ländern auszuweiten. „Wenn wir dieses Ziel in den nächsten drei Jahren erreichen wollen, müssen wir alle zusammenarbeiten. Dabei ist die führende Rolle der Versicherungsbranche von entscheidender Bedeutung”, so Levy. „Katastrophen bringen jedes Jahr hohe wirtschaftliche Kosten. Sie sind einer der Hauptfaktoren, die Menschen in die Armut zurückwerfen können. Sich gegen Katastrophen zu versichern, führt zu deutlichen Wohlfahrtsvorteilen.”

Im Zentrum der Anstrengungen des IDF steht der Aufbau einer Ressource von Branchenkenntnissen und besten Methoden durch seine Beiträge zur Technical Assistance Facility (TAF), die Regierungen und Behördenvertreter nutzen können, um sich besser über die Rolle der Versicherung und Lösungen zur Risikominimierung in gefährdeten Ländern zu informieren. Die TAF wird Behördenvertretern auch bei der Bewältigung der aufsichtsbehördlichen Herausforderungen und Implementierungshürden helfen, die häufig die Effektivität von Versicherungsfazilitäten einschränken und deren Nutzung als Schutz gegen Naturkatastrophen und Klimarisiken einschränken.

Das IDF wird aufbauend auf seine Bemühungen bei der RIMS 2017 weitere Fachleute aus dem Bereich humanitäre Hilfe und Entwicklung, Führungskräfte aus der Versicherungsbranche und politische Entscheidungsträger im Rahmen des Global Insurance Forum der International Insurance Society zusammenbringen, das vom 17. bis 20. Juli 2017 in London stattfinden. Die Tagung wird sich auf einige der wesentlichen Einsichten aus der Arbeit des IDF konzentrieren und Regierungen in aller Welt zu einer größeren Akzeptanz von Versicherungsfazilitäten ermuntern.

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Das Insurance Development Forum (IDF) ist eine beispiellose öffentlich-private Partnerschaft zwischen führenden Vertretern der Vereinten Nationen (UN), der Weltbankgruppe und der Versicherungsbranche. Sein Hauptziel besteht darin, die Schutzlücke zu schließen, die zwischen versicherten Katastrophenschäden und den tatsächlichen wirtschaftlichen Kosten von Katastrophen besteht. Diese Lücke soll durch die Optimierung und Ausweitung des Einsatzes von Versicherungsschutz und der damit verbundenen Risikomanagementkompetenzen geschlossen werden, um Menschen, Gemeinschaften, Firmen und staatliche Institutionen widerstandsfähiger zu machen, insbesondere solche, die gegen Klimawandel, Katastrophen und damit verbundene wirtschaftliche Schocks anfällig sind.

Den IDF-Vorsitz führt Stephen Catlin gemeinsam mit Joaquim Levy, Managing Director und Chief Financial Officer der Weltbankgruppe, und Helen Clark, Administrator des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP). Die Amtszeit von Clark im UNDP ist abgelaufen und die UN wird voraussichtlich bald einen Nachfolger benennen. Zu den weiteren Mitgliedern des Lenkungsausschusses gehören Mark Carney, Governor der Bank of England und Chair des Financial Stability Board, sowie 13 CEOs aus der Versicherungsbranche.

Folgen Sie dem IDF auf Twitter unter @InsDevForum. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an David.Rylatt@XLCatlin.com oder besuchen Sie www.theidf.org.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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Für das IDF
David Rylatt
David.Rylatt@XLCatlin.com

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