EURid setzt sich 2016 gegen Mitbewerber durch

Die Einführung von .eu auf Kyrillisch (.ею) erhöht die Nutzung von .eu unter Start-ups und Zusammenarbeit mit Europol und EUIPO sind die Highlights des Jahres 2016

BRÜSSEL--()--2016 war ein erfolgreiches Jahr für EURid, das Register für .eu-Domains, in dem zurzeit 3.760.695 Domains registriert sind. Die Liste der fünf führenden EU-Länder auf Grundlage der Registrierungen wird angeführt von Deutschland mit 1.054.826 Domainregistrierungen, gefolgt von den Niederlanden (483.830), Frankreich (341.823), Großbritannien (300.878) und Italien (267.441). Während die Gesamtanzahl der IDN-Registrierungen gestiegen ist, gingen die .eu-Registrierungen 2016 gegenüber 2015 insgesamt leicht zurück.

„In den letzten Jahren haben generische Top-Level Domains (gTLDs) die Domainbranche im Sturm erobert. Heute stehen auf dem Markt mehr als 1.000 gTLDs zur Verfügung. Damit können die Kunden aus einer Fülle von Endungen wählen, sodass es immer schwieriger wird, sich abzuheben. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, dass wir unsere Herangehensweise an den Markt neu definieren und uns darauf konzentrieren, unseren Benutzern Qualität zu bieten“, kommentierte Marc Van Wesemael, General Manager von EURid.

Zahlreiche EU-Länder haben im Laufe des Jahres ein starkes Wachstum verzeichnet. Darunter waren Bulgarien (+ 16,5 %), Malta (+ 8,6 %), Portugal (+ 8,1 %), Kroatien (+ 6,3 %) und Estland (+ 5,8 %). „Diese Steigerungen sind größtenteils auf die lebendigen Start-up-Szenen zurückzuführen, die diese Länder haben“, meinte Giovanni Seppia, External Relations Manager von EURid. „.eu und. ею sind sehr nützliche Endungen für Start-ups, die eine Online-Glaubwürdigkeit aufbauen und ihre Reichweite vergrößern möchten.“

Einen Meilenstein stellte 2016 die Einführung von .eu auf kyrillisch (.ею) dar. Als Eckpfeiler der IDN-Entwicklung in Europa ist die Einführung des Domainnamens .ею und die Veröffentlichung des IDN World Report in Zusammenarbeit mit der UNESCO und Verisign ein Beleg für das Engagement der EURid, ein wahrhaft mehrsprachiges Internet zu unterstützen.

Seit Juni 2010 bietet EURid das DNSSEC als zusätzliche Sicherheitsstufe für Domaininhaber an. Aufgrund der exponentiellen Zunahme von Bedrohungen der Cybersicherheit entschieden sich mehr als 348.000 Inhaber des Domainnamens .eu und .ею für einen höheren Schutz ihres Internetauftritts durch die Implementierung von DNSSEC. Um die Endbenutzer noch besser zu schützen und gleichzeitig den Missbrauch von Domainnamen zu bekämpfen und sogar zu verhindern, hat EURid sowohl mit Europol als auch mit dem EUIPO 2016 Kooperationen in die Wege geleitet.

EURid-Jahresbericht 2016

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EURid
Christopher Nicastro, Telefon: +32 (0)2 401 27 50, Durchwahl 261
christopher.nicastro@eurid.eu

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