Sigfox unterstreicht seine Führungsrolle: Funknetzwerkanbieter demonstriert IoT-Interoperabilität und beschleunigt Massenmarkt-Einführung

  • Sigfox zeigt IoT-Interoperabilität dank Internet-Komprimierungstechnologie und ermöglicht LPWAN-Applikationen, transparente Übertragung über unterschiedliche IoT-Funktechnologien

Juan Carlos Zuniga, senior standardisation expert at Sigfox, and co-chair of the IETF IntArea working group, and Stuart Cheshire (Apple), inventor of the Bonjour protocol (AirPlay, AirPrint, AirDrop, etc.), during the Sigfox demonstration at IETF. ©Stonehousephotographic/IETF

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MÜNCHEN, Deutschland--()--Sigfox, der weltweit führende Funknetzwerkanbieter für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT), hat einen neuen Meilenstein verkündet: Das Unternehmen hat dank einer neuen Komprimierungstechnologie erreicht, dass Internet-Applikationen über unterschiedliche IoT-Technologien interagieren können – und somit deren Interoperabilität ab jetzt gewährleistet ist.

Auf der IETF 98 Bits-n-Bites in Chicago demonstrierte Sigfox erstmals die Möglichkeit, wie Internet-Anwendungen mit Low-Powered Wide Area Network (LPWAN)-Geräten über das Sigfox Netzwerk kommunizieren können – und zwar dank dieser neuen Komprimierungstechnologie.

Die IoT-Interoperabilität bleibt eine der größten Herausforderungen der Industrie. Sie bremst die Branche dabei aus, ihr Potenzial bei IoT-Implementierungen in großem Stil voll auszuschöpfen. Indem sie die Interoperabilität von Anwendungen, Sensoren und dem Netzwerk erlaubt, eröffnet die Technologie daher Möglichkeiten für die Entwicklung neuer Anwendungen und eine entsprechende Wertschöpfung.

Diese Spezifikation bringt die Branche einen Schritt weiter im Hinblick auf die Entwicklung künftiger LPWAN-fähiger IoT-Anwendungen, die unabhängig von der verwendeten Funktechnologie sind.

Sigfox und Acklio implementierten Static Context Header Compression (SCHC), ein neues Komprimierungsformat, das von der IETF LPWAN-Arbeitsgruppe standardisiert wird. Damit waren die beiden Partner in der Lage, diesen Meilenstein zu erreichen und Internet-Protokoll-Anwendungen die Kommunikation über ihr Netzwerk zu ermöglichen.

SCHC reduziert die CoAP/IPv6-Header auf weniges Bytes. Diese lassen sich dann über LPWAN-Netzwerke übertragen und gewährleisten preisgünstige Niedrigenergie-IoT-Services. Sigfox Partner Acklio entwickelte die verwendete Komprimierungstechnologie – sowohl geräteseitig als auch in der Cloud.

Der Sigfox Experte für Standardisierung und Mit-Vorsitzender der IETF IntArea Arbeitsgruppe, Juan-Carlos Zúñiga, erklärt dazu: „Wir freuen uns, diesen wichtigen Meilenstein erreicht zu haben. Dies unterstreicht unser Engagement, die Interoperabilität innerhalb des IoT zu unterstützen und zu fördern. Es ist extrem wichtig, dass die Branche zusammenarbeitet, um offene Internet-Standards einzuführen. So lässt sich das Potenzial des IoT erschließen.“

„Acklio teilt diese gemeinsame Erfahrung sehr gerne mit Sigfox. IP-fähige LPWAN-Geräte kombinieren IoT-Technologien und ermöglichen neue Services. Gleichzeitig beschleunigen sie die Entwicklung von weiteren Anwendungen“, so Laurent Toutain, CSO, Acklio.

„Dies zeigt sehr gut, wie ein Sensor im Low-End-Bereich und ein Raspberry PI mit einer Ipv& Anwendung in der Cloud kommunizieren. Es zeigt, dass es durchaus möglich ist, bei der Vernetzung von Geräten mit dem Internet auf IETF-Standards zu vertrauen“, erläutert Stéphane Bortzmeyer, der seit Jahren am IETF teilnimmt und Entwickler einer Reihe von Internet-Spezifikationen (RFCs) ist.

Die Demonstration betont das Engagement von Sigfox, die Entwicklung der IoT-Interoperabilität als aktives Mitglied etablierter Organisationen voranzutreiben, die sich auf Standards fokussieren. Dazu gehören IETF, ETSI sowie IEEE. Sie folgt außerdem auf die Ankündigung, dass Sigfox mit dem Mobilfunkanbieter Telefónica zusammenarbeitet, um Mobilfunk-Technologien wie 4G und NB-IoT zu ergänzen.

Weitere Informationen zu Sigfox finden sich unter https://www.sigfox.com/de

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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