Tumor-Immunprofilerstellung: HISTALIM präsentiert HISTOPROFILE

MONTPELLIER, Frankreich--()--Jüngste klinische Ergebnisse belegen die Bedeutung der Patienten-Stratifizierung bei der Entwicklung von Krebs-Immuntherapien. So zeigt etwa der Erfolg von Merck bei der Entwicklung von Keytruda (Pembrolizumab, Anti-PDL-1) zur Behandlung von Lungenkrebs, dass das Patientenscreening im Hinblick auf Liganden-Überexpression des therapeutischen Targets eine Erfolg versprechende Vorgehensweise in der Immunonkologie verkörpert.

Obwohl die Bedeutung der personalisierten Medizin in der Onkologie unbestritten ist, muss in Betracht gezogen werden, dass die Reaktivierung des Immunsystems gegenüber Tumoren subtile und komplexe Mechanismen erfordert, die effizienter ausfallen können, wenn unterschiedliche Signalwege gleichzeitig aktiviert werden. Diese Auffassung teilen viele Wissenschaftler aus dem Bereich der Immunonkologie, die sich mit klinischen Studien beschäftigen, um Therapien im Hinblick auf unterschiedliche Targets erfolgreich miteinander zu kombinieren.

Wenn die klinischen Ergebnisse die Relevanz dieser Vorgehensweise belegen, wird es erforderlich sein, die Eignung von Patienten auf der Grundlage mehrerer Biomarker zu bestimmen. Aus der Tatsache, dass aus einer Biopsie nur wenige histologische Schnitte erstellt werden können, lässt sich ableiten: die Extraktion unterschiedlicher Marker aus einem einzigen Schnitt ist unerlässlich.

Die positive Entwicklung der Biopsie von Körperflüssigkeiten und der Molekularbiologie können einen Beitrag leisten, um diese Herausforderung zu bewältigen. Diese Lösungen ermöglichen jedoch keine Lokalisierung der Marker, die in einigen Fällen erforderlich ist. Die Proteinexpression allein ist nicht ausreichend, um präzisere Informationen über das Tumormikromilieu zu erhalten: die damit zusammenhängenden morphologischen Informationen sind unerlässlich.

Heutzutage beruhen eine Reihe von klinischen Studien auf dem Gebiet der Immunonkologie auf der Multiplex-Immunhistochemie, um trotz des Mangels an biologischem Material über eine ausreichende Zahl von Markern zu verfügen. Es ist zu erwarten, dass die histopathologische Routinediagnostik die Multiplex-Analyse von Markern integrieren wird, sodass die Pathologen vor der folgenden Herausforderung stehen: Charakterisierung des Tumor-Immunprofils im Rahmen einer Einzelbiopsie.

Kulturelle und technologische Barrieren müssen beseitigt werden, um den histopathologischen Fortschritt mit den Innovationen im Bereich der Immunonkologie Schritt halten zu lassen. Beispielsweise wird das Fluoreszenzverfahren von Pathologen nicht standardmäßig angewendet. Die komplexe Multiplex IHC-Färbung erfordert Objektträger-Scanner, die mit multispektraler Bildverarbeitung kompatibel sind, was jedoch heutzutage noch sehr selten der Fall ist. Schließlich wird das umfangreiche zu verarbeitende Multiplex-Färbungs-Datenmaterial die Anwendung von Bildverarbeitungslösungen, welche die Diagnosearbeit der Pathologen erleichtern, unerlässlich machen. Dies ist ein neues Paradigma für die Histopathologie, die sich zu einer immer subtileren Wissenschaft entwickelt. Dabei liefert sie umfangreiches Datenmaterial für die Behandlung der Patienten.

Diese neue Generation der Histopathologie unter der Leitung „augmentierter Pathologen” und mit der Befähigung, das Tumor-Immunprofil im Rahmen einer Einzelbiopsie zu bestimmen, wird von HISTALIM unter dem Markennamen HISTOPROFILE entwickelt.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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Jean-Philippe Coton: +33619646737
CEO
contact@histalim.com

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