Tokio rückt in die Top 3 der Städterangliste GPCI 2016 auf;
London und New York behalten die ersten beiden Plätze, Paris fällt auf den vierten Platz

Bericht der Mori Memorial Foundation stellt die attraktivsten Städte der Welt vor

Overall ranking of all 42 cities and function-specific ranking of top 10 cities (Graphic: Business Wire)

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TOKIO--()--Das Institute for Urban Strategies (Institut für Urbane Strategien) der Mori Memorial Foundation, ein von Mori Building gegründetes Forschungsinstitut, hat heute seinen Bericht „Global Power City Index” (GPCI) für 2016 vorgestellt. Der Bericht wurde erstmals 2008 veröffentlicht. Darin werden 42 wichtige Städte nach ihrer „magnetischen Anziehungskraft” oder der Wahrnehmung ihres Gesamtpotentials, kreative Personen und Unternehmen aus aller Welt anzuziehen, bewertet und eingestuft.

In dem Bericht wurde deutlich, dass Tokio erstmals einen Platz unter den ersten drei erreicht hat, nachdem die Stadt in den letzten acht Jahren in Folge an vierter Stelle rangiert hatte. Positive Bewertungen in den Kategorien kulturelle Interaktion, Lebensqualität und Erreichbarkeit trugen zur Verbesserung der Punktzahlen bei. London behielt seinen führenden Platz das fünfte Jahr hintereinander bei, obwohl der Gesamtpunktestand der Stadt leicht sank. Bei New York gab es keine deutliche Änderung der Bewertungen. Die Stadt blieb auf Platz zwei, ebenfalls das fünfte Jahr hintereinander. Paris fiel von den ersten drei auf den vierten Platz, vor allem aufgrund eines wahrgenommenen Rückgangs beim Niveau von kultureller Interaktion und Forschung und Entwicklung; die Terroranschläge im November letzten Jahres haben sich wahrscheinlich ebenfalls auf diese Einstufungen ausgewirkt.

Wichtige Höhepunkte

  • Tokio überholte Paris und rückte auf den dritten Platz vor. Der Anstieg erfolgte aufgrund einer Reihe von Faktoren, darunter eine Senkung der Körperschaftssteuer in Japan, ein Anstieg der Anzahl der Besucher der Stadt aus dem Ausland sowie ein Anstieg der Zahl der direkten Flugverbindungen mit Zielen im Ausland. Die Schwächung der japanischen Währung hatte negative Auswirkungen auf das BIP Tokios in US-Dollar. Unter allen 42 Städten auf dem Index ist dieses jedoch noch immer eines der höchsten. Die Punktzahlen in der Kategorie Lebensqualität stiegen, was durch geringere Wohnkosten und geringere allgemeine Lebenshaltungskosten verstärkt wurde (beides jeweils in US-Dollar).
  • Für London sanken die Punktstände bei BIP, BIP-Wachstum und allgemeiner Wirtschaftsleistung, und die Gesamtpunktzahl der Stadt nahm leicht ab. Die Stadt schnitt jedoch im Bereich kulturelle Interaktion weiterhin gut ab. Hier gab es einen Anstieg der Zahl der Besucher und Studierenden aus dem Ausland. Die britische Hauptstadt konnte ihre klare Gesamtführung daher aufrechterhalten. (Hinweis: Diese Forschungsergebnisse basieren auf Daten, die vor dem Brexit-Entscheid im Juni 2016 erhoben wurden.)
  • In Nordamerika gab es für New York keine deutlichen Änderungen der Punktzahl. Die Stadt blieb international auf dem zweiten Platz und erhielt weiterhin starke Einstufungen in den Kategorien Wirtschaft, Forschung und Entwicklung sowie kulturelle Interaktion. Los Angeles stieg vom 14. auf den 13. Platz. Die Stadt behielt ihre hohe Punktzahl in den Kategorien Forschung und Entwicklung sowie kulturelle Interaktionen. San Francisco, Chicago, Boston und Washington D.C. lagen jeweils auf dem 24., 25., 27. und 29. Platz.
  • In Europa sank der Punktstand von Paris bei der kulturellen Interaktion aufgrund einer Abnahme der Zahl der Besucher aus dem Ausland und eines Rückgangs der Zahl internationaler Studierender und ausländischer Einwohner. Infolge der Terroranschläge im November vergangenen Jahres kamen umfassende Sicherheitsbedenken auf, und die Besucherzahlen sanken. Dies scheint ein wichtiger Faktor für das Abfallen von Paris vom dritten auf den vierten Platz gewesen zu sein. In den Gesamtbewertungen wurde Berlin durch Amsterdam vom achten auf den neunten Platz verdrängt, während Wien und Frankfurt am Main jeweils auf Platz 10 und 11 blieben.
  • Im asiatisch-pazifischen Raum blieb Singapur international auf dem fünften Platz, obwohl die Gesamtpunktzahl der Stadt sank. Es gab Anzeichen für ein Steckenbleiben der Konjunktur, etwa ein langsameres BIP-Wachstum und einen Rückgang der Gesamtbeschäftigung. Shanghai kletterte in den Gesamteinstufungen vom 17. auf den 12. Platz und konnte seine Punktzahlen in sämtlichen Kategorien verbessern. Sydney fiel um zwei Plätze auf den 14. ab. Seoul und Hongkong blieben jeweils auf Platz sechs bzw. sieben, während Peking um eine Stufe auf den 17. Platz stieg. Kuala Lumpur, Taipei und Bangkok lagen jeweils auf dem 32., 33. bzw. 34. Platz.

    Weitere Details siehe http://www.mori-m-foundation.or.jp/english/ius2/gpci2/index.shtml

„Das positive Ergebnis Tokios resultiert aus den Auswirkungen verschiedener Reformen, die im Rahmen der Strategie der National Strategic Economic Zone (Nationale Strategische Wirtschaftszone) verfügt wurden, sowie aus dem Einfluss diverser mikroökonomischer Faktoren und der Abenomics”, sagte Heizo Takenaka, Chairman des Institute for Urban Strategies bei der Mori Memorial Foundation. „Es ist eine weitere Liberalisierung notwendig, damit Tokio seine Position auf Platz drei beibehalten kann, und damit die Stadt im Vorfeld der Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 einen noch höheren Platz erreichen kann.”

Dr. Hiroo Ichikawa, Executive Director der Mori Memorial Foundation, sagte: „London konnte seine Top-Position weiter beibehalten. Es ist jedoch nicht klar, ob die Entscheidung zum Verlassen der EU die Position der Stadt in Zukunft beeinträchtigen wird.”

Weitere Kommentare finden Sie hier: http://www.mori-m-foundation.or.jp/english/ius2/gpci2/index.shtml#comments2
(Inklusive Kommentare der Gouverneurin von Tokio, Yuriko Koike, des Bürgermeisters von London, Sadiq Khan, des Bürgermeisters von Seoul, Park Won-Soon, und des Bürgermeisters von Amsterdam, Eberhard van der Laan).

Das Institute for Urban Strategies der Mori Memorial Foundation publiziert seinen GPCI-Bericht seit 2008 jährlich. GPCI wendet 70 Indikatoren an, die auf die sechs Bereiche Wirtschaft, Forschung und Entwicklung, kulturelle Interaktion, Lebensqualität, Umweltschutz und Erreichbarkeit verteilt sind, und analysiert die Stärken und Schwächen internationaler Städte angesichts des immer stärker werdenden Wettbewerbs. Weitere Details finden Sie hier: www.mori-m-foundation.or.jp/english/aboutus2/index.shtml#about_strategies

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