Levi Strauss & Co. erweitert und veröffentlicht anlässlich des 25. Jahrestages der Einführung der Beschäftigungsbedingungen Terms of Engagement seine Worker Well-Being-Initiative

Die Initiative in der Bekleidungsindustrie stellt die nächste zu erobernde Grenze dar.

SAN FRANCISCO--()--Anlässlich des 25. Jahrestages der Einführung seines Ethikkodexes Terms of Engagement, der zu einem Wandel in der Branche führte, kündigte Levi Strauss & Co (LS&Co.) eine neue Selbstverpflichtung an, nach der die bahnbrechende Worker Well-being-Initiative des Unternehmens intern und extern ausgedehnt werden soll. Bis 2025 plant das Unternehmen:

  • Über 300.000 Beschäftigte sollen von der Worker Well-being-Initiative profitieren;
  • Das Programm soll bei allen strategischen Lieferanten implementiert werden;
  • Mehr als 80 Prozent des Produktionsvolumens soll in Fertigungsstätten hergestellt werden, an denen Worker Well-being umgesetzt ist.

Zudem kündigte das Unternehmen an, die Best-Practices, Tools und Standards seines Worker Well-being-Programms allen Unternehmen der Branche zur Verfügung zu stellen, um den Wirkungsbereich des Programmes exponentiell zu vergrößern. Die Offenlegung von Best Practices hat sich als erfolgreicher Weg erwiesen, um Veränderungen auf Branchenebene zu bewirken.

„Das Ziel, dass wir uns mit der Worker Well-being-Iniative gesetzt haben, ist auch künftig als Katalysator Veränderungen in der Bekleidungsindustrie anzustoßen, indem wir neue Maßstäbe für Investitionen in unsere Beschäftigten setzen”, sagte Chip Bergh, President und CEO. „Unserer Erfahrung zeigt, dass die anderen uns folgen, wenn wir mit gutem Beispiel vorangehen. LS&Co. kann beginnend mit unseren Terms of Enagement im Jahr 1991 über die gemeinsame Nutzung unseres Chemikalienmanagementsystems mit anderen Marken, die Offenlegung unserer wasserlosen Verarbeitungstechniken Anfang des Jahres, durch die Veröffentlichung unserer Art der Unternehmensführung Einfluss auf andere Unternehmen ausüben.”

Worker Well-being verändert grundlegend die Herangehensweise, wie Unternehmen die Bedürfnisse von in der Produktion Beschäftigten berücksichtigen. Die 2011 ins Leben gerufene Initiative hat nachgewiese unternehmerische und soziale Vorteile auf allen Stufen der Lieferkette gebracht, unter anderem eine belegte 4:1 Kapitalrendite bei einigen Programmen. Durch diese Initiative konnte LS&Co. Lieferanten beweisen, dass gesunde, finanziell versierte Mitarbeiter produktiver sind, was sich letztlich auszahlt und in geringeren Fehlzeiten und einer höheren Verbleibquote niederschlägt. Aufgrund dieser Ergebnisse investieren Lieferanten selbst verstärkt in Programme, so dass Worker Well-being die zu Beginn von LS&Co. gesteckten Ziele bereits übertroffen hat.

LS&Co. geht noch einen Schritt weiter, indem „Wohlbefinden” tatschlich im Sinne der Mitarbeiter verstanden wird. Mit Unterstützung der Levi-Strauss-Stiftung wird die Sustainability and Health Initiative for NetPositive Enterprise (SHINE) der Universität Harvard, die am Center for Health and the Global Environment und der Harvard T.H. Chan School of Public Health angesiedelt ist, ein Toolkit zur Messung des Wohlbefindens der Beschäftigten entwickeln, das sich auf die gesamte Fertigungsindustrie übertragen lässt. Das Toolkit soll die Lieferanten mit einem Dashboard ausstatten, um neben den normalen betriebswirtschaftlichen Größen Kennzahlen zum Engagement, der Gesundheit und dem Wohlbefinden von Mitarbeitern zu verfolgen. Dies ermöglicht Lieferanten in Echtzeit zu erkennen, wie sich Wohlbefinden auf Mitarbeiter und Unternehmen auswirkt, und anschließend auszuwerten.

Dieses Dashboard-Tool wird ebenfalls öffentlich zugänglich sein.

„Mit der Entwicklung einer Strategie und eines Tools für Lieferanten, die das Wohlbefinden der Beschäftigten erfassen und verfolgen, wird ein neues Kapitel in der Bekleidungsindustrie aufgeschlagen”, sagte Eilee McNeely, Kodirektorin von SHINE. „Die Einführung einer Strategie für das Wohlbefinden beginnt mit der Vision, setzt sich in den Kennzahlen fort und etabliert sich schließlich dauerhaft durch den Nachweis, dass Unternehmen, Mitarbeiter, Familien und die Standorte von diesen Verbesserungen profitieren. Dieser Ansatz hat unserer Ansicht nach ein sehr großes Potenzial, um eine positive soziale Auswirkung zu haben und zum nächsten Branchen-Standard zu werden.”

Das Worker Well-being Programm von LS&Co. ist in seinem Ansatz in erster Linie verankert in den selbst ermittelten Bedürfnissen der Mitarbeiter. Vor der Umsetzung von Programmen befragt LS&Co. zuerst die Mitarbeiter in den Fertigungsstätten, um aus erster Hand zu erfahren, wodurch sich ihre Gesundheit und Leistungsfähigkeit fördern und ihr Zugehörigkeitsgefühl zum Unternehmen stärken ließe. Erst danach setzen LS&Co. und seine Lieferanten zusammen mit lokalen und nationalen gemeinnützigen Organisationen sowie Nicht-Regierungsorganisationen Programme um. Im Fokus der Programme stehen die finanzielle Stärkung, Gesundheit, Familienwohl, Gleichberechtigung und Akzeptanz. Sie sind jedoch flexibel und können auf die sich ändernden Bedürfnisse der Beschäftigten ausgerichtet werden.

LS&Co. wird seinen Leitfaden für das Mitarbeiterwohl auch anderen Unternehmen zur Verfügung stellen. Er enthält alle notwendigen Tools und Materialien zur Implementierung von Programmen in der eigenen Lieferkette, unter anderem die ursprüngliche Umfrage zu den Bedürfnissen der Arbeitnehmer. Das Unternehmen wird die wichtigsten Ergebnisse aus Ländern, in denen es bereits Programme realisiert hat, als Beleg veröffentlichen.

Die Unterlagen zu Worker Well-being stehen hier zur Verfügung.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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Levi Strauss & Co.
Andrea Hicklin, 415-501-7777
newsmediarequests@levi.com

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