Omron stellt auf CEATEC JAPAN 2016 aus

Ankündigung neuer technischer Lösungen für soziale Probleme mit +Think

Veranstaltung von Zertifizierungszeremonie von Guinness World Records ® für Tischtennis-Robotertutor

OMRON Corporation held a Guinness World Record certification ceremony for the Omron table tennis robot FORPHEUS, certified as the first robot table tennis tutor by Guinness World Records, at CEATEC JAPAN 2016 on October 3, 2016. (Photo: Business Wire)

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KYOTO, Japan--()--Die OMRON Corporation (HQ: Shimogyo-Ku, Kyoto. CEO: Yoshihito Yamada) hat am 3. Oktober 2016 auf der CEATEC JAPAN 2016 (ausgerichtet vom Organisationskomitee der CEATEC JAPAN und veranstaltet in der Makuhari Messe) eine Zertifizierungszeremonie der Guinness World Records (Guinness-Weltrekorde) für den Tischtennisroboter der Firma FORPHEUS veranstaltet. Dieser wurde als erster Tischtennis-Robotertutor von Guinness World Records zertifiziert.

Omron hat vom 4. bis zum 7. Oktober 2016 auf der CEATEC JAPAN 2016 in der Makuhari Messe unter dem Motto „Sensing & Control +Think” ausgestellt. Mit Demonstrationen des Tischtennisroboters FORPHEUS hat Omron den Gästen mittels hochmoderner künstlicher Intelligenz (Artificial Intelligence, AI) „eine Zukunft vorgestellt, in der Menschen und Maschinen gemeinsam wachsen” – möglich gemacht durch Omrons Projekt „+Think”. Omron hat seine neuesten Technologien in den Bereichen Fertigung, Gesundheitsversorgung und Mobilität vorgestellt. Diese sollen Beiträge zur Lösung sozialer Probleme leisten.

Tischtennisroboter FORPHEUS zertifiziert, Technologie von Takumi Nippon wird der Welt präsentiert
Bei dieser Gelegenheit wurde der Tischtennisroboter FORPHEUS von den Guinness World Records®* in Anerkennung innovativer technischer Fähigkeiten als „der erste Tischtennis-Robotertutor” zertifiziert. Bei der Zertifizierungszeremonie trat der Projektleiter Takumi Nippon von Guinness World Records Japan Co., Ltd., Vihag Kulshrestha, als Moderator für Guinness World Records auf, um FORPHEUS zu zertifizieren, und gab folgende Erklärung ab: *Guinness World Records® ist ein eingetragenes Markenzeichen von Guinness World Records Limited.

„Guinness World Records hat das Takumi Nippon Project 2014 gestartet, um der Welt die wunderbaren Technologien Japans sowie das Engagement für Exzellenz in der Fertigung im Namen der japanischen Handwerker, Forscher und Ingenieure hinter diesen Technologien liefern zu können. Heute wird FORPHEUS als neue Form von Takumi Nippon anerkannt.”

FORPHEUS, ein Roboter, der Spielerposition und Ballbewegungen mit einer Frequenz von 80mal pro Sekunde verfolgen und so den genauen Landepunkt des Balles berechnen kann, um diesen dann zurückzuschlagen, ist ein leuchtendes Beispiel für das „Takumi” von Omrons Technologie. Wir freuen uns sehr, dass wir Menschen auf der ganzen Welt diese wunderbare Leistung japanischen Handwerks liefern können.”

Als Reaktion auf den Erhalt der Auszeichnung gab Kiichiro Miyata, Managing Executive Officer, CTO und Senior General Manager Technologien und Geistiges Eigentum HQ. bei Omron, folgende Erklärung ab:

„Bei dieser Gelegenheit möchte ich meine Dankbarkeit für die prestigeträchtige Auszeichnung „Guinness World Record” zum Ausdruck bringen. FORPHEUS wurde auf Grundlage unserer zentralen Technologie „Sensing & Control +Think” entwickelt. Indem wir „menschliches Wissen” in Maschinen mit einbauen, können wir die Beziehungen zwischen Mensch und Maschine voranbringen. Wir denken, dass wir mit FORPHEUS eine Weiterentwicklung von „Maschinen, die mit Menschen zu menschlichen Zwecken 'kooperieren'”, vollziehen können: hin zu „Maschinen, die mit Menschen 'harmonisieren'”, um menschliche Entscheidungen zu unterstützen und menschliche Kreativität zu fördern”, und dass wir so der Welt Omrons Ziel vermitteln können, „die Beziehung zwischen Mensch und Maschine” weiterzuentwickeln.

Der Tischtennisroboter FORPHEUS ist eine leicht zu verstehende, praktische Demonstration der Omron-Technologie. FORPHEUS wurde zum ersten Mal auf der Messe Omron Total Fair in China im Jahr 2013 (Omrons 80. Firmenjubiläum) ausgestellt und in Japan erstmals auf der CEATEC JAPAN 2014 angekündigt. Durch die Aufnahme einer sequentiellen AI-Technologie für umfassendes Lernen in das Modell von 2016 kann FORPHEUS jetzt während eines Ballwechsels das Niveau eines Spielers bestimmen und die Roboterhand so steuern, dass sie an die Eigenschaften des Spielers angepasst ist. So wird das Spiel noch realistischer. Im Besonderen bestimmt FORPHEUS während eines Ballwechsels das Wettwerbsniveau eines Spielers zwischen Fortgeschritten/Mittel/Anfänger sofort auf Grundlage seines Spiels. Um die Fortschritte des Spielers zu fördern, kann FORPHEUS auch die Einwurfgeschwindigkeit und -position entsprechend dem Niveau des Spielers mit einer Genauigkeit von ±5 cm einstellen.

Omron blickt mit +Think in die Zukunft des IoT
Kiichiro Miyata teilte in einem Briefing, das nach der Zertifizierungszeremonie von Guinness World Records stattfand, weitere Informationen zu Omrons Strategie bei Technologien mit und gab außerdem den Start der Plattform Mobile Robot LD für den Innenraum bekannt – eines neuen Produkts, mit dem Probleme im Bereich der Fertigung gelöst werden sollen.

Durch die Kombination menschlichen Wissens mit Daten, die mittels sensordatenbasierter AI-Technologie über das Konzept von Omron „Sensing & Control +Think” gesammelt wurden, möchte Omron harmonische Beziehungen schaffen, in denen Maschinen mit Menschen harmonisieren: zur Unterstützung der Entscheidungen von Menschen und zur Förderung der menschlichen Kreativität. Omrons Ziel ist es hierbei, Probleme anzugehen – etwa solche in der Branche, die durch den Rückgang der Erwerbsbevölkerung verursacht werden, Gesundheitsprobleme wie die steigende Anzahl von Patienten mit kardiovaskulären und zerebrovaskulären Erkrankungen, sowie Probleme im Zusammenhang mit der mobilen Gesellschaft, etwa die steigende Häufigkeit von Unfällen aufgrund der wachsenden Anzahl älterer Autofahrer. Als Antwort auf diese Herausforderungen hat Miyata Lösungen vorgestellt, die auf dem Konzept „Sensing & Control +Think” aufbauen, etwa: Technologien auf Sensor- und AI-Basis, mit denen die Produktivität in der Fertigung optimiert werden kann; Technologien für das Gesundheitsmanagement, mit denen der Blutdruck mit jedem der 100.000 täglichen Herzschläge rund um die Uhr gemessen werden kann sowie Technologien für automatisches Fahren, mit denen die Verfassung des Fahrers überwacht und Gefahren frühzeitig erkannt werden können.

Miyata gab außerdem einen Überblick des Sensing Data Trading Market (SDTM, Handelsmarkt für Sensordaten). Dieser ist Omrons Geschäftsstrategie für das Zeitalter des IoT (Internet of Things, Internet der Dinge), mit der neue Innovationen durch die Vernetzung von Sensordaten geschaffen werden können, die bislang auf getrennten Plattformen bei verschiedenen Unternehmen isoliert waren – bei gleichzeitiger Wahrung der Privatsphäre. Damit ist eine Vision zur Förderung offener Innovationen entstanden, indem es Entwicklern von Anwendungen und Services ermöglicht wird, verschiedene Formen von Sensordaten frei und nahtlos zu nutzen.

„In den nächsten Jahren werden wir den Ausbau unserer Geschäftstätigkeiten und die Entwicklung von Technologien zusammen mit Geschäftspartnern, die unsere Sicht der Zukunft in diversen Bereichen teilen und dieser zustimmen, noch beschleunigen Unser Ziel sind offene Innovationen auf Grundlage von „Backcasting”, sagte Miyata.

Ankündigung eines neuen Produkts als Vorbote der zukünftigen Realität in der Fertigung
Die nächste Ankündigung war die der Mobile Robot LD Platform, eines neuen Transportroboters für den Innenbereich, mit dem die Strategie „Sensing & Control +Think” in der Fertigung realisiert werden soll.

Der Mobile Robot LD ist ein Transportroboter, der mit der firmeneigener AI-Technologie ausgerüstet ist. Über diese Technologie können Materialien an den Zielort transportiert werden, während gleichzeitig die optimale Route berechnet wird und Menschen und Hindernisse umgangen werden. Diese Roboter eignen sich ideal für verschiedenste Innenräume, etwa Anlagen, in denen Autoteile, Elektronik, Nahrungsmittel und Pharmazeutika hergestellt werden, sowie Lagerhäuser und Forschungseinrichtungen. Während automatische Bewegungen von Robotern früher im Allgemeinen über das Ablesen von Markierungen wie etwa Linien auf dem Boden funktionierten, nutzt der Mobile Robot LD einen eingebauten Laserscanner zur Erkennung seiner Umgebung und kartiert automatisch den für Bewegungen verfügbaren Raum. Der Roboter vergleicht die Karte und die Eingaben des Laserscanners, um seine Position zu bestimmen, und berechnet eine Route für den Transport von Lasten von bis zu 130 kg, während er um Hindernisse und Menschen herumnavigiert.

Das Produkt wurde von Eiji Ikeno, Deputy General Manager des Robotics Advancement Project (Projekt für Fortschritte in der Robotik) von Omron Industrial Automation, vorgestellt. Nachdem er die transformativen Veränderungen dargelegt hatte, die gerade in der Fertigungsbranche stattfinden – etwa bei der Verfeinerung der Fertigung, beim Entstehen einer globalen Fertigung sowie hinsichtlich Personalmangels und des daraus folgenden Bedarfs an vermehrter Automatisierung –, stellte er eine Vision für die Zukunft der Fertigung vor, in der „Menschen und Maschinen gemeinsam koexistieren und zusammenarbeiten.” Ikeno demonstrierte eine Zukunftsvision, in der die Fertigung durch „Ultra-Produktivität” mit Sensoren und Hilfsrobotik sowie frei einstellbare, „ultra-flexible” Fertigungslinien aus mobilen Robotern in Verbindung mit herkömmlichen Maschinen revolutioniert wurde.

Angehen sozialer Probleme: Omron +Think
Eine Reihe hochmoderner, auf dem zentralen Konzept „Sensing & Control +Think” aufbauender Technologien, die zur Lösung sozialer Probleme entwickelt wurden, wurden außer dem Tischtennisroboter FORPHEUS am Omron-Stand vorgestellt.

  • Demonstration des weltweit ersten hochmodernen AI-Sensors im Fahrzeuginnenraum

Es gab eine Demonstration im Mobilitätsbereich. Damit erhielten die Gäste Gelegenheit, OMRONs Technologie zur Erfassung der Konzentration des Fahrers zu erleben, die uns näher an eine sichere und kollisionsfreie Gesellschaft durch automatisches Fahren bringt. Diese Technologie nutzt eine einzelne, kompakte, handtellergroße Kamera und verarbeitet zwei Arten von Bildern: lokalisierte Bilder von Gesichtern und umfangreiche Bewegungsbilder. Damit erkennt die Kamera, was der Fahrer tut: etwa eindösen, nicht auf die Straße schauen, ein Smartphone verwenden oder lesen. Beim manuellen Fahren werden Bewegungen und Verfassung des Fahrers in Echtzeit in „Gefahrenstufen” kategorisiert, basierend darauf, wie sicher der Fahrer fahren kann. Während des automatischen Fahrens auf Autobahnen werden diese Faktoren in Echtzeit in „Steuerübergabestufen” kategorisiert, basierend darauf, wie viel Zeit der Fahrer braucht, um wieder weiterfahren zu können.

  • Ständige Überwachung des Blutdrucks über das Handgelenk

Im Gesundheitsbereich stellte Omron den Prototyp eines Blutdruckmonitors aus – ausgestattet mit neuer Sensortechnologie, die jeden einzelnen Herzschlag kontinuierlich überwachen kann. Um kardio- und zerebrovaskuläre Störungen zu bekämpfen, ist es nötig, den globalen Trend zu hohem Blutdruck in Angriff zu nehmen, der als zugrundeliegende Ursache betrachtet wird. Mit diesem Ziel im Kopf hat OMRON den Bedarf für präzisere Messungen des Blutdrucks erkannt und seine Stärken im Bereich der auf Halbleitern und Präzisionstechnologie basierenden Sensortechnologie genutzt, zusammen mit der umfassenden Erfahrung und dem Know-how von OMRON Healthcare bei der Überwachung des Blutdrucks. So konnte eine Technologie entwickelt werden, die die Tonometriemethode für die Durchführung einer Messung des Blutdrucks über jeden einzelnen Herzschlag nur über ein einfaches, an das Handgelenk der Person geschnalltes Gerät nutzt. Am Stand von OMRON auf der CEATEC 2016 gab es Demonstrationen von Blutdrucktests und -bildgebung mit einem Prototyp dieses kompakten Hochleistungsgeräts.

  • Vorstellung intelligenter Fabriken der Zukunft mit der Plattform Mobile Robot LD für den Innenbereich

Im Fertigungsbereich wurde die Plattform Mobile Robot LD ausgestellt, die als Schritt hin zur Harmonie zwischen Mensch und Maschine in der Fertigung entwickelt wurde. Dies war eine Gelegenheit, sich den Roboter frühzeitig vor seiner geplanten Lancierung in 33 Ländern am 20. Januar 2017 anzusehen.

Am Stand wurden außerdem OMRONs Vision von „intelligenten Fabriken” und die Entwicklung der Technologie +Think vorgestellt. Die Plattform Mobile Robot LD für den Innenbereich wird bei der Realisierung einer flexiblen Fertigungsbranche eine bedeutende Rolle spielen, in der Fertigungslinien automatisch angepasst werden können, wenn andere Produkte hergestellt werden. Ebenfalls kann Erwartungen im Zeitalter des IoT entsprochen werden, und die massenhaften individuellen Einstellungen können vorgenommen werden, die für Produktion und Lieferung qualitativ hochwertiger Produkte nötig sind, die dem Bedarf und den Präferenzen einzelner Verbraucher zum gewünschten Zeitraum entsprechen.

  • Eröffnung eines experimentellen Handelsmarkts für Sensordaten für das Zeitalter des IoT für die Öffentlichkeit

Im Bereich SDTM wurde eine strahlende Zukunft skizziert, die durch neue Arten der Wertschöpfung möglich wird, für die große, aus jedem Teil der Welt gesammelte Mengen von Sensordaten freigegeben und effektiv genutzt werden. Am Stand wurde eine Demonstration dazu angeboten, wie der Nutzer den SDTM nutzen kann, um Sensordaten aus dem riesigen Datenbestand zur Lösung sich ihm stellender Aufgaben zu suchen und zu erwerben.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Contacts

OMRON Corporation
Corporate Communications Department (Abteilung Unternehmenskommunikation)
Arihiro Yokota / Masayuki Atsumi
TEL:075-344-7175  

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