Internationale Lebensmittel- und Getränkehersteller verpflichten sich zur Aufgabe des Einsatzes von Transfetten

Elf der größten weltweiten Lebensmittel- und Getränkehersteller geben Zusage, den Einsatz industriell hergestellter Transfette bis Ende 2018 auslaufen zu lassen

GENF--()--Mitglieder der International Food & Beverage Alliance (IFBA) haben einen weiteren Schritt zur Verwirklichung ihrer Zusagen unternommen, die sie erstmals 2008 gegenüber der Weltgesundheitsorganisation mit der Einführung einer weltweiten Verpflichtung, den Einsatz industriell hergestellter Transfettsäuren (Trans Fatty Acids, TFA) in ihren Produkten auslaufen zu lassen, gemacht haben.

Aufbauend auf den bis heute erreichten erheblichen individuellen Fortschritten und zur Minimierung des Einsatzes von industriell hergestellten TFA, haben IFBA-Mitglieder ein gemeinsames weltweites Ziel vereinbart, das weltweit die Reduzierung von TFA in ihren Produkten auf ernährungsphysiologisch unbedeutende Konzentrationen (von weniger als einem Gramm Transfettsäuren pro 100 Gramm des Erzeugnisses) bis 2018 vorsieht.

IFBA-Mitglieder haben ihre Produkte freiwillig neu ausgearbeitet, um teilweise gehärtete Öle - die Hauptquelle von Transfettsäuren in verarbeiteten Lebensmitteln - zu entfernen und den Einsatz gesünderer Fette, wie einfach oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren, zu erhöhen. Um Verbraucher bei der sachkundigen Wahl ihrer Lebensmittel zu unterstützen, machen IFBA-Mitglieder bei der Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln zudem Angaben zum Transfettgehalt.

Der Globale Aktionsplan zur Prävention und Kontrolle nichtübertragbarer Krankheiten 2013 - 2020 der Weltgesundheitsorganisation fordert die Mitgliedstaaten zur Umsetzung politischer Maßnahmen auf, die industriell hergestellte TFA durch ungesättigte Fette ersetzen. Die neue Zusage der IFBA unterstreicht ihre Unterstützung für diese Empfehlung.

In Bezug auf die neue Zusage kommentierte Rocco Renaldi, Generalsekretär der IFBA: „Die Reduzierung des Einsatzes von industriellen Transfetten auf ernährungsphysiologisch unbedeutende Konzentrationen ist im Bereich der öffentlichen Gesundheitsernährung als Priorität bezeichnet worden. Die Zusage der IFBA-Mitgliedsunternehmen zur weltweiten Umsetzung dieser Vorgabe innerhalb der nächsten zweieinhalb Jahre, unterstützt dieses Ziel. Wir halten uns bereit, die allgemeine Branche dabei zu unterstützen, das gleiche zu erreichen und daran zu arbeiten, wirksame Maßnahmen zur Sicherstellung gleicher Wettbewerbsbedingungen in diesem Bereich zu definieren.“

Der Wortlaut der Zusage kann hier abgerufen werden.

Über The International Food & Beverage Alliance (IFBA): Die IFBA ist ein Vereinigung aus elf globalen Lebensmittel- und alkoholfreien Getränkeherstellern - die Coca-Cola Company, Ferrero, General Mills, Grupo Bimbo, Kellogg, Mars, McDonald's, Mondelēz MondelēzInternational, Nestlé, PepsiCo und Unilever - die das gemeinsame Ziel haben, Menschen auf der ganzen Welt dabei zu helfen, eine ausgewogene Ernährung und einen gesunden, aktiven Lebensstil zu erreichen. Die IFBA ist eine nicht-kommerzielle, nicht-gewinnorientierte Organisation mit besonderem Beraterstatus gegenüber dem UN-Wirtschafts- und Sozialausschuss (ECOSOC). Weitere Informationen über die IFBA finden Sie unter www.ifballiance.org

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International Food & Beverage Alliance
Jane Reid, +202-986-9807
press@ifballiance.org

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