Von Westinghouse geführtes Konsortium mit Zerlegung des Reaktordruckbehälters und dessen Einbauten im Kernkraftwerk Philippsburg 1 beauftragt

MANNHEIM, Deutschland--()--Westinghouse Electric Company gab heute bekannt, dass es einen Auftrag für die Demontage des Reaktordruckbehälters und dessen Einbauten im Kernkraftwerk Philippsburg 1 erhalten habe. Das von der EnBW Kernkraft GmbH (EnKK) betriebene Kernkraftwerk Philippsburg 1 wurde 2011 kommerziell stillgelegt.

Der Vertrag umfasst die Planung, Ausrüstungsherstellung und Vor-Ort-Zerlegung der Reaktorbehältereinbauten und des Reaktorbehälters samt Peripherie. Westinghouse hat bereits bei anderen Projekten seine hochmodernen und innovativen Zerlegungsprozesse eingesetzt und über 300 laufende Meter hochaktivierter Reaktorkomponenten mit einem Gesamtgewicht des verarbeiteten Materials von mehr als 60 Tonnen zerkleinert. Die vertraglich vereinbarten Arbeiten werden von einem Konsortium ausgeführt, das von der Westinghouse Electric Germany GmbH geführt wird und zu dem außerdem die NUKEM Technologies Engineering Services GmbH (NTES) und die GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH gehören. Die Ausführung der Arbeiten erfolgt unter der Leitung der EnKK, sobald die Genehmigung der Stilllegung durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg vorliegt.

„Wir freuen uns über die Erteilung des Auftrags“, so Dr. Norbert Haspel, Vice President und Managing Director, Central Europe bei Westinghouse. „Mit unserer starken Ausrichtung auf Teamarbeit haben wir eine kundenorientierte und optimierte Lösung entwickelt, die die Stärken der einzelnen Partner effektiv nutzt. Mit diesem Projekt können wir unsere fruchtbare Zusammenarbeit mit EnBW weiterführen und deren Arbeiten zur Stilllegung des Kernkraftwerks mit dem Einsatz der sicheren und bewährten Technologie von Westinghouse voranbringen.”

„Wir freuen uns, unsere Fachkompetenzen in das Team einzubringen“, so Thomas Seipolt, Geschäftsführer der NUKEM Technologies Engineering Services GmbH. „Wir wissen das von EnBW mit der Auftragsvergabe gezeigte Vertrauen in die Fähigkeit der Mitglieder des Konsortiums, ein anspruchsvolles hochwertiges Projekt frist- und kostengerecht abzuwickeln, zu schätzen.”

„GNS steuert seine große Erfahrung in Sachen Verarbeitung und Verpackung von aktivierten Reaktorkomponenten bei“, erläuterte Dr. Hannes Wimmer, Vorsitzender der Geschäftsführung der GNS. „Unsere bewährten Aufbereitungs- und Verpackungsanlagen sorgen für Prozesssicherheit und die Einhaltung der Vorgaben für Transport, Zwischen- und Endlagerung.”

Westinghouse bietet auf dem weltweiten Kernkraftwerksmarkt seine umfassenden, integrierten Dienstleistungen in den Bereichen Stilllegung, Dekontaminierung und Abfallmanagement an, darunter hochmoderne Lösungen für das Handling von abgebrannten Brennelementen und die Behandlung, das Handling und die Lagerung von schwach-, mittel- und hochradioaktiven Abfällen.

Die Westinghouse Electric Company, eine Konzerngesellschaft der Toshiba Corporation (TKY: 6502), ist ein weltweit zukunftsweisendes Kernenergie-Unternehmen und führender Anbieter von Produkten und Technologien im Bereich Kernenergie für Versorgungsunternehmen in der ganzen Welt. 1957 lieferte Westinghouse den weltweit ersten Druckwasserreaktor in Shippingport, Pennsylvania (USA). Heute bildet die Westinghouse-Technologie die Grundlage für etwa die Hälfte aller weltweit in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke, davon mehr als 50 Prozent in Europa.

NUKEM Technologies in Alzenau, Deutschland, ist weltweit auf den Arbeitsgebieten Management von radioaktivem Abfall, Umgang mit abgebrannten Brennelementen, Stilllegung sowie Engineering und Consulting tätig. Ihre hundertprozentige Tochtergesellschaft NUKEM Technologies Engineering Services verantwortet alle Projekte rund um Design und Lieferung technologischer Lösungen und ist der vertriebliche Ansprechpartner im deutschsprachigen Raum. Seit 2009 gehört NUKEM Technologies zu ROSATOM.

Mit 40 Jahren Erfahrung im Bereich der Kernenergie ist die GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH für das Management von Abfällen und Reststoffen aus allen deutschen kommerziellen nuklearen Anlagen zuständig. In Deutschland und im Ausland bietet GNS Fässer, Behälter, Einrichtungen, Engineering und Dienstleistungen für das Management und die Entsorgung abgebrannter Brennelemente und aller Arten von radioaktiven Abfällen.

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Westinghouse Electric Company
Hans Korteweg
Communications Manager
Europa, Naher Osten und Afrika
+32 (0)2 645-7162 (Büro)
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kortewh@westinghouse.com

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