Lenovo legt starkes Ergebnis für erstes Quartal 2013/14 vor

Rascher Wandel im PC-Plus-Bereich, angetrieben durch solides Wachstum in den PC- und PC-Plus-Geschäftsbereichen

  • Lenovo zum ersten Mal als größter PC-Hersteller der Welt aufgeführt
  • Drittgrößter Anbieter von „Smart Connected Devices“ (Smartphones, Tablets und PCs) weltweit
  • Einnahmen vor Steuern in Höhe von 215 Millionen US-Dollar und Gewinn von 174 Millionen US-Dollar
  • Umsatz in Höhe von 8,8 Milliarden US-Dollar
  • Unverwässerter Gewinn je Aktie von 1,67 US-Cent beziehungsweise 12,96 HK-Cent
  • Nettobarreserven in Höhe von 3,1 Milliarden US-Dollar (Stand: 30. Juni 2013)

HONGKONG--()--Die Lenovo-Gruppe hat heute ihr Finanzergebnis für das am 30. Juni 2013 zu Ende gegangene erste Geschäftsquartal mit einem Quartalsumsatz von 8,8 Milliarden US-Dollar, einem Anstieg um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, bekannt gegeben. Im gleichen Zeitraum erhöhten sich die Einnahmen vor Steuern von Lenovo aus dem ersten Quartal im Jahresvergleich um 16 Prozent auf 215 Millionen US-Dollar, während der Gewinn im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 174 Millionen US-Dollar stieg, was die anhaltende Konzentration des Unternehmens auf Marktführerschaft im PC-Plus-Zeitalter bei gleichzeitiger gewinnbringender Steigerung seiner Umsätze in sämtlichen Regionen, Kundensegmenten und Produktsortimenten betont.

Zum allerersten Mal wird Lenovo als größter PC-Anbieter der Welt* geführt, und das Unternehmen verzeichnete mit 16,7 Prozent seinen höchsten Marktanteil in einem Quartal (eine Steigerung um 1,7 Punkte im Vergleich zum Vorjahr). Die PC-Lieferungen von Lenovo im ersten Quartal betrugen 12,6 Millionen Stück, womit Lenovo zum 17. Quartal in Folge die Gesamtbranche übertraf, die gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent zurückging.

Lenovo führte seine Umwandlung zu einem PC-Plus-Unternehmen noch schneller fort und war im ersten Quartal dieses Geschäftsjahres bereits der drittgrößte Anbieter von sogenannten Smart Connected Devices (also PC-, Smartphone- und Tablet-Produkte), deren Lieferungen im Jahresvergleich um 41 Prozent zugenommen haben. Der Gesamtumsatz bei Smartphones und Tablets übertraf denjenigen bei PCs in diesem Quartal zum allerersten Mal, was die dynamische Entwicklung dieser beiden Geschäftsbereiche nahelegt. Im ersten Quartal stieg Lenovo zum viertgrößten Smartphone-Hersteller auf und verzeichnete mit 132 Prozent das größte Wachstum bei den fünf führenden Anbietern. Der Unternehmenserfolg im Smartphone-Bereich wird durch die Ergebnisse aus China noch stärker hervorgehoben, wo Lenovo mittlerweile das zweitgrößte Smartphone-Unternehmen ist und im Jahresvergleich ein Wachstum von beeindruckenden 121 Prozent hinlegte.

Der Bruttogewinn des Unternehmens für das erste Geschäftsquartal ist gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent auf 1,2 Milliarden US-Dollar gestiegen, die Bruttogewinnmarge liegt bei 13,6 Prozent. Der Betriebsgewinn für das Quartal ist gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent auf 202 Millionen US-Dollar gestiegen. Der unverwässerte Gewinn pro Aktie für das erste Geschäftsquartal betrug 1,67 US-Cent beziehungsweise 12,96 HK-Cent. Die Nettobarreserven zum 30. Juni 2013 beliefen sich auf 3,1 Milliarden US-Dollar.

„Auf dem hart umkämpften PC-Markt wurde Lenovo zum ersten Mal zur klaren Nummer eins und kann seine Rentabilität weiterhin steigern. Unsere starke Leistung im PC-Bereich wird durch ausgeglichenes Wachstum dank unserer konsequenten Umsetzung der richtigen Strategie angetrieben“, sagte Yang Yuanqing, Chairman und CEO von Lenovo. „Zusätzlich zur Förderung von rentablem Wachstum in unserem Kerngeschäft mit PCs wandeln wir unser Unternehmen rasch auch in ein PC-Plus-Unternehmen um. Der PC-Plus-Markt erfordert schnelle und effiziente Innovationen, da der Schritt von Premium- zu Mainstream-Produkten und von Dominanz auf gesättigten Märkten zu immensem Wachstum in aufstrebenden Märkten sehr schnell erfolgt. Ein solcher Markt kommt den bewährten Stärken von Lenovo entgegen. Wir sind bei Lenovo nun in einer besseren Position als unsere Mitbewerber, um diese klaren Tendenzen zu unseren Gunsten zu nutzen.“

GEOGRAFISCHER ÜBERBLICK**

Lenovo China verbuchte im ersten Geschäftsquartal einen Gesamtumsatz von 3,7 Milliarden US-Dollar, was eine Steigerung um 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt und 42 Prozent der weltweiten Umsätze des Unternehmens ausmacht. Das vermehrte Umsatzwachstum von Lenovo in China wurde größtenteils vom Erfolg seiner Smartphones und Tablets bestimmt, die gemeinsam gegenüber dem Vorjahr um 76 Prozent zunahmen und beweist den fortlaufenden Wandel von Lenovo zu einem PC-Plus-Unternehmen. Im Laufe des ersten Quartals festigte Lenovo seine Position als Marktführer in China und erreichte einen branchenführenden Marktanteil von 35,8 Prozent in China, womit das Unternehmen seine Hauptkonkurrenten weiterhin hinter sich ließ, besonders in den aufstrebenden Städten und in ländlichen Gebieten.

Im asiatisch-pazifischen Raum belief sich der Gesamtumsatz von Lenovo im ersten Quartal auf 1,3 Milliarden US-Dollar, was 15 Prozent der weltweiten Umsätze des Unternehmens ausmacht. Die ausgelieferten Stückzahlen im asiatisch-pazifischen Raum gingen gegenüber dem Vorjahr um 8,1 Prozent zurück, da das Unternehmen ein strategisches Gleichgewicht zwischen Wachstum und Rentabilität anstrebte und dabei zum Beispiel auf gewisse nicht gewinnbringende Geschäfte im Bildungsbereich in Indien verzichtete. Im Laufe des ersten Quartals legte Lenovo in Japan, dem weltweit fünftgrößten PC-Markt, weiterhin an Marktanteilen zu und festigte seine Position als führender Anbieter. In den ASEAN-Staaten verzeichnete das Unternehmen mit dem bisher höchsten Marktanteil von 11,9 Prozent starkes Wachstum. Lenovo ist in dieser Region mit einem Marktanteil von 13,2 Prozent zur Zeit der zweitgrößte PC-Anbieter.

Die PC-Umsätze von Lenovo in Europa/Nahem und Mittleren Osten/Afrika (EMEA) stiegen im ersten Geschäftsquartal gegenüber dem Vorjahr um sagenhafte 18 Prozent auf 1,9 Milliarden US-Dollar, was 21 Prozent des weltweiten Umsatzes von Lenovo ausmacht. Im Laufe des Quartals nahmen die PC-Lieferungen von Lenovo in der EMEA-Region gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent zu, während die Branche in dieser Region insgesamt einen Rückgang bei PC-Lieferungen um 22 Prozent verzeichnete. Das Unternehmen verzeichnete mit 13,2 Prozent auch seinen bisher höchsten Marktanteil in der Region, wobei dieser gegenüber dem Vorjahr einen wesentlichen Anstieg um 4,4 Punkte aufwies. Im ersten Geschäftsquartal setzte sich Lenovo im PC-Bereich in zehn Ländern dieser Region (unter anderem in Deutschland) an die erste Stelle und war auch in Osteuropa zum ersten Mal Marktführer, womit die eigene Position als zweitgrößter PC-Anbieter in EMEA weiter gefestigt wurde.

In Nord-, Süd- und Mittelamerika** betrug der Umsatz im ersten Geschäftsquartal 1,9 Milliarden US-Dollar, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 29 Prozent darstellt und 22 Prozent des weltweiten Gesamtumsatzes des Unternehmens ausmacht. Mit starken Ergebnissen sowohl in Brasilien, dem weltweit drittgrößten PC-Markt, als auch in den USA steigerte Lenovo seinen Marktanteil in ganz Amerika auf den bisherigen Höchststand von 9,7 Prozent (2,1 Punkte mehr als im Vorjahr), womit das Unternehmen seine Stellung als drittgrößter Anbieter auf dem PC-Markt dieser Region beibehalten konnte. Darüber hinaus erreichte Lenovo zum ersten Mal einen zweistelligen Marktanteil in Nordamerika und wies dank starkem Wachstum im geschäftlichen PC-Bereich in den USA einen Rekordanteil von 10,1 Prozent aus. Im Laufe des ersten Geschäftsquartals nahmen die PC-Lieferungen von Lenovo in ganz Amerika gegenüber dem Vorjahr um 22 Prozent zu, während die Gesamtbranche in der Region einen Rückgang bei PC-Lieferungen um 4 Prozent verzeichnete.

Im Laufe des ersten Geschäftsquartals signalisierte Lenovo mit der feierlichen Eröffnung seiner Produktionsanlage in Whitsett (North Carolina) die Rückkehr der PC-Verarbeitung in die USA. In der US-amerikanischen Produktionsanlage können die neuesten und innovativsten Think-Produkte von Lenovo hergestellt werden, darunter der Desktop-PC ThinkCentre M92p Tiny, das ThinkPad Tablet 2 und das konvertierbare Ultrabook ThinkPad Helix.

Mit dieser neuen PC-Produktionsanlage in den USA ist Lenovo dafür gerüstet, seine Produkte mit noch größerer Effizienz und Zuverlässigkeit an Kunden in Nordamerika zu bringen, und daneben können auch erweiterte, wertvollere Dienstleistungen im PC-Bereich angeboten werden, wie zum Beispiel kundenspezifische Produktkonfigurationen, Imagegestaltung, Bestandskennzeichnungen, Bündelung von Produkten und so weiter.

PRODUKTÜBERSICHT

Im Laufe des ersten Geschäftsquartals trugen die Laptops von Lenovo am stärksten zum weltweiten Umsatz des Unternehmens bei: Mit ihnen wurden 52 Prozent des Gesamtumsatzes von Lenovo erzielt. In der gesamten Branche gingen Laptop-Lieferungen im Jahresvergleich um 12,9 Prozent zurück. Trotz derart harter Bedingungen beliefen sich die konzernweiten Umsätze im weltweiten Laptop-Geschäft von Lenovo im ersten Geschäftsquartal auf insgesamt 4,5 Milliarden US-Dollar, was einen Anstieg um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr ergibt. Das Unternehmen legte 1,9 Anteilspunkte zu und erreichte einen Marktanteil von 17,3 Prozent. Im Laufe des ersten Quartals kündigte Lenovo verschiedene neue Laptops an, die sich rasch sehr gut verkauften: Der ThinkPad T431s ist das bisher flachste Notebook der T-Serie, der Yoga 11s ist der Nachfolger des beliebten Convertible-Ultrabooks Yoga 13 mit mehreren Funktionsmodi (Notebook-, Stand-, Tablet- und Zelt-Modus), und verschiedene neue Windows-Laptops mit Touchfunktion sowie Lenovo Miix sind Verbrauchergeräte, die durch ihr flaches und leichtes Design auffallen.

Die Lieferungen von Desktop-PCs blieben bei Lenovo im Laufe des ersten Geschäftsquartals gegenüber dem Vorjahr unverändert, während die Gesamtbranche einen Rückgang um 9,4 Prozent verzeichnete. Infolgedessen legte Lenovo im Vergleich zum Vorjahr 1,5 Anteilspunkte zu und erreichte einen Marktanteil von 16 Prozent. Die konzernweiten Umsätze bei Desktop-PCs von Lenovo gingen im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozent auf 2,5 Milliarden US-Dollar zurück, was 28 Prozent des Gesamtumsatzes des Unternehmens ausmachte. Im Laufe des ersten Quartals begann Lenovo mit dem Verkauf des neuen Tisch-PCs Horizon, eines völlig neuartigen Computergeräts, das von bis zu vier Personen gleichzeitig genutzt werden kann, wobei sie auf Inhalte zugreifen oder Spiele mit Joystick, Striker und Würfel spielen können. Der Horizon hat mit seinem Tisch-PC-Modus für die ganze Familie große Aufmerksamkeit erlangt und in der Branche für Begeisterung gesorgt, kann aber auch als hochleistungsfähiger All-in-One-PC mit 27-Zoll-Bildschirm von einem einzelnen Nutzer verwendet werden.

Die konzernweiten Umsätze bei den MIDH-Produkten (Mobile Internet/Digital Home) von Lenovo, zu denen Smartphones und Tablets gehören, stiegen im Laufe des ersten Geschäftsquartals im Jahresvergleich um 105 Prozent auf 1,2 Milliarden US-Dollar, was 14 Prozent des Gesamtumsatzes des Unternehmens in diesem Quartal ausmacht. In China nahmen die Smartphone-Lieferungen von Lenovo gegenüber dem Vorjahr gar um 121 Prozent zu, wodurch das Unternehmen seine starke Position als zweitgrößter Smartphone-Hersteller in China festigen konnte. Im Laufe des Quartals kündigt Lenovo die Einführung von Smartphones wie dem K900, dem weltweit ersten Smartphone mit dem Intel-Prozessor Atom Z2580, in Malaysia, Saudi-Arabien, Thailand und den Vereinigten Arabischen Emiraten an. Bei Tablets behielt das Unternehmen seine Dynamik bei und steigerte die ausgelieferten Stückzahlen im Jahresvergleich um mehr als das Dreifache, was dem bei Geschäftskunden beliebten ThinkPad Tablet 2 sowie den 7-Zoll-Tablets A1000 und A3000 und dem 10-Zoll-Tablet A6000 zu verdanken ist.

*Siehe Daten von Gartner und IDC für das zweite Quartal 2013

**In früheren Quartalen waren die Ergebnisse aus Lateinamerika im Abschnitt zum asiatisch-pazifischen Raum enthalten. Ab diesem Bericht für das erste Quartal 2013/14 werden die Ergebnisse aus Lateinamerika im Abschnitt zu Nord,- Süd- und Mittelamerika aufgeführt.

ÜBER LENOVO

Lenovo (HKSE: 0992) (Pink Sheets: LNVGY) erzielt als Unternehmen für persönliche Technologiegeräte einen Jahresumsatz von 34 Milliarden US-Dollar und betreut als zweitgrößtes PC-Unternehmen der Welt Kunden in mehr als 160 Ländern. Lenovo hat sich der Produktion hervorragend verarbeiteter PCs und mobiler Internetgeräte verschrieben. Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens beruht auf innovativen Produkten, einer höchst effizienten weltweiten Lieferkette und einer konsequenten Umsetzung der Unternehmensstrategie. Entstanden ist das Unternehmen durch die Übernahme der ehemaligen PC-Abteilung von IBM durch die Lenovo-Gruppe. Seither entwickelt, produziert und vertreibt es zuverlässige, qualitativ hochwertige, sichere und benutzerfreundliche Technologieprodukte und -dienstleistungen. Zum Produktsortiment gehören die legendären Business-PCs der Think-Reihe und die Unterhaltungs-PCs der Idea-Reihe ebenso wie Server, Workstations und eine Reihe von Geräten für den mobilen Internetzugang, wie Tablet-Computer und Smartphones. Lenovo ist ein global tätiges Fortune-500-Unternehmen und verfügt über wichtige Forschungszentren in Yamato (Japan), Peking, Shanghai und Shenzhen (China) sowie Raleigh, North Carolina (USA). Weitere Informationen finden Sie unter www.lenovo.com.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

LENOVO-GRUPPE

AUSZUG AUS DER BILANZ

Für das am 30. Juni 2013 zu Ende gegangene Geschäftsquartal

     

(in Millionen US-Dollar, außer bei Angaben je Aktie)

 
Q1
13/14
 
Q1
12/13
 
Änderung
Jahresvergleich
Umsatz 8.787   8.010   10 %
Bruttogewinn 1.191   1.047   14 %
Bruttogewinnmarge 13,6 %   13,1 %   0,5 Pkt.
Betriebsaufwendungen (989)   (865)   14 %
Verhältnis von Ausgaben zu Ertrag 11,3 %   10,8 %   0,5 Pkt.
Betriebsergebnis 202   182   11 %
Sonstige betriebsfremde Einnahmen 13   3   296 %
Einnahmen vor Steuer 215   185   16 %
Besteuerung (45)   (41)   12 %
Gewinn im Zeitraum 170   144   18 %
Minderheitsanteile 4   (3)   k. A.
Aktionären zuzurechnender Gewinn 174   141   23 %
Gewinn je Aktie (US-Cent)
Unverwässert 1,67 1,37
Verwässert 1,65   1,33    

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