DNV und PSE informieren über Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS) an Bord von Schiffen

CCS in der Schifffahrt ist „möglich und kann Emissionen um 65 % senken“

OSLO (Norwegen) und LONDON--()--Det Norske Veritas (DNV), eine führende Klassifikationsgesellschaft, und Process Systems Enterprise Ltd (PSE), ein weltweiter Anbieter von moderner Verfahrensmodellierungstechnologie, haben heute die Ergebnisse des Projekts Maritime CCS (Carbon Capture and Storage - Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid) bekannt gegeben.

Im Rahmen des Projekts, das nun abgeschlossen ist, wurde erfolgreich ein Konzeptentwurf für ein Bordverfahren zur chemischen Abscheidung, Verflüssigung und vorübergehenden Speicherung von CO2 auf Schiffen auf See entwickelt, das dann an Übergabe- und Speicherinfrastrukturen im nächsten geeigneten Hafen abgegeben wird. Die Ergebnisse zeigen, dass das Konzept technisch machbar ist und den CO2 -Ausstoß des Seeverkehrs um bis zu 65 Prozent senken könnte. Für einen Supertanker (VLCC) könnte dies der Abscheidung von über 70.000 Tonnen CO2 pro Jahr entsprechen, und es würde ein handelsfähiges Produkt geschaffen.

„Aufgrund der strengeren Umweltvorschriften und der komplexen Marktbedingungen sehen wir eine erhöhte Nachfrage nach innovativen Lösungen mit höherer Effizienz und einen umweltfreundlicheren Betrieb“, sagte Nikolaos Kakalis, Head of DNV Research & Innovation Griechenland. „Unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, wie die Initiative zur Kohlendioxidabscheidung, die ganz neu für den Transport auf dem Seeweg ist, bereiten den Weg für Lösungen der nächsten Generation, die für einen energieeffizienteren, umweltfreundlicheren und nachhaltigeren Seeverkehr sorgen sollen.“

Prof. Costas Pantelides, Managing Director von PSE, sagte: „Dies war ein schwieriges Planungsproblem mit engen Rahmenbedingungen. Der Einsatz eines modellbasierten technischen Konzepts war der Schlüssel auf der Suche nach schnellen und effektiven Entscheidungsgrundlagen für Verfahren und der Entwicklung technisch machbarer und wirtschaftlich sinnvoller Lösungen.“

Der CO2-Ausstoß der Schifffahrt wird auf über 1000 Millionen Tonnen pro Jahr geschätzt, was 3 Prozent der gesamten Emissionen entspricht, und könnte Erwartungen zufolge bis 2050 auf 2000 bis 3000 Millionen Tonnen anwachsen. Die britische Regierung hat den Kohlendioxidausstoß der Schifffahrt in die Reduktionsziele des Gesetzesentwurfs zum Klimaschutz aufgenommen und die Internationale Seeschifffahrtsorganisation wird voraussichtlich eine Reduzierung durch die internationale Schifffahrt anstoßen.

Das Projekt Maritime CCS wurde von den beiden Partnern sowie dem britischen Technology Strategy Board und dem norwegischen Forschungsrat unter der Eurostars-Initiative finanziert. Das Projekt hatte die besonderen Schwierigkeiten berücksichtigt, die auf See anfallen, darunter die ständige Bewegung, der begrenzte Platz und Zugang zu Ressourcen, die strengen Sicherheitsanforderungen und die Notwendigkeit von Energieeffizienz.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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Projektinformationen oder Interview:
DNV
Christine Fløysand
Research & Innovations Communication Manager
+47 91157914
Christine.floysand@dnv.com

www.psenterprise.com/news/pr130211.html (Graphic: Business Wire)

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