ENIAC Joint Undertaking erreicht 1,8 Milliarden Euro bei der Halbleiterforschung dank KET-Pilotlinienprojekten

BRÜSSEL--()--Das gesamte Forschungs- und Entwicklungsvolumen im Rahmen des Programms der ENIAC Joint Undertaking (JU) erreichte Ende 2012 1,8 Milliarden Euro. Die 2012 geförderten Projekte betragen zusammen mehr als das Vierfache von dem zwei Jahre zuvor erzielten Volumen. Dies ist den ehrgeizigen Key-Enabling-Technologies-(KET-)Pilotlinienprojekten zu verdanken sowie der starken Beteiligung der ENIAC-Mitgliedsstaaten. Mit dem für 2013 verfügbaren Budget können Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit zuschussfähigen Kosten in einem Gesamtwert von annähernd 1 Milliarde Euro unterstützt werden.

Die KET-Pilotlinienprojekte von insgesamt 730 Millionen Euro stärken die europäische 300-mm-Infrastruktur (59 %), unterstützen wichtige Entwicklungen bei diversifizierenden Technologien für Durchmesser von 200 mm und geringer (13 %) und ermöglichen Geräte- und Materiallieferanten, sich auf den Übergang zur 450-mm-Generation vorzubereiten (28 %).

Andreas Wild, Executive Director der ENIAC JU, erklärte: „Die am ENIAC JU-Programm beteiligten Parteien – die Industrie, die ENIAC-Mitgliedsstaaten und die Europäische Union – gewinnen zunehmend an Vertrauen in ihre Fähigkeit, die Zielvorgaben zu erreichen, und haben ihre Gesamtinvestitionen zwei Jahre in Folge mehr als verdoppelt. Dies stellt eine solide Grundlage für künftige Maßnahmen dar, um die führende Position Europas wiederherzustellen.“

Die Forschungsagenda der ENIAC JU deckt drei Technologie- und fünf Anwendungsbereiche unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Aspekte ab. Durchgeführt werden die Projekte von über 530 teilnehmenden Organisationen, die sich zu 26 % aus Großunternehmen, zu 41 % aus kleinen und mittleren Unternehmen und zu 33 % aus Universitäten und Forschungsinstituten zusammensetzen.

Über ENIAC Joint Undertaking

ENIAC Joint Undertaking (JU) ist eine öffentlich-private Partnerschaft in der Nanoelektronik, welche die ENIAC-Mitgliedsstaaten, die Europäische Union und AENEAS (ein Branchenverband europäischer Forschungs- und Entwicklungsorganisationen) zusammenbringt.

Sie koordiniert Forschungsinitiativen durch wettbewerbsorientierte Aufrufe zur Einreichung von Projektvorschlägen, um die Integration und Miniaturisierung von Geräten weiter voranzutreiben und deren Funktionsumfang zu erweitern. Sie soll neue Materialien, Geräte und Verfahren, neuartige Architekturen, innovative Herstellungsverfahren, bahnbrechende Entwicklungsmethoden sowie neue Verpackungstechnologien und Systemisierungsansätze hervorbringen. Sie wird innovative Hightech-Anwendungen nutzen und vorantreiben, die in den Bereichen Kommunikation und Informationstechnologie, Verkehr, Gesundheitsversorgung und Wellness, Energie und Umwelt, Sicherheit und Arbeitsschutz sowie in der Unterhaltung zum Einsatz kommen.

ENIAC JU wurde im Februar 2008 ins Leben gerufen und wird bis 2013 Zuschussmittel verteilen. Die zur Finanzierung ausgewählten Projekte sollen bis zum 31. Dezember 2017 laufen. Der Gesamtwert der durch ENIAC JU generierten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten wird auf 3 Mrd. Euro geschätzt.

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