Erster Einsatz des CE-gekennzeichneten PICSO®-Systems von Miracor in Großbritannien bei Patientin mit akutem Herzinfarkt (STEMI)

Eine 38-jährige Patienten ist nach erfolgreicher PICSO-Behandlung zur Verbesserung der Myokardperfusion nach primärer PCI aus dem Manchester Royal Infirmary (Manchester, England) entlassen worden

„Bei bis zu 40% der Patienten mit schwerem Herzinfarkt reicht die primäre PCI allein nicht aus, die Gefahr des erneuten Auftretens von Herz-Kreislauf-Ereignissen zu beseitigen. Diesen Patienten könnte PICSO möglicherweise helfen.”

Jon H. Hoem, CEO, Miracor Medical Systems

WIEN--()--Miracor Medical Systems GmbH gab heute bekannt, dass das PICSO®-System des Unternehmens zum ersten Mal nach Erhalt der CE-Kennzeichnung zur Behandlung einer Patientin mit ausgedehntem Herzinfarkt (ST-Hebungsinfarkt, STEMI) in Großbritannien eingesetzt wurde. Durchgeführt wurde der PICSO-Eingriff von dem interventionellen Kardiologen Dr. Magdi El-Omar am Manchester Royal Infirmary (Manchester, England). Seine Patientin, eine 38-jährige Frau, wurde bereits aus dem Krankenhaus entlassen.

(Bitte klicken Sie hier, um eine Animation zu PICSO® anzusehen.)

„PICSO hat das Potenzial, zum Behandlungsstandard bei Patienten mit akutem STEMI zu werden, die möglicherweise von diesem Verfahren als Ergänzungseingriff nach PCI profitieren. Durch das günstige Umverteilen von Blut in Richtung des ischämischen Myokardiumbezirks begrenzt PICSO möglicherweise die Ausdehnung des Infarkts und das Auftreten unerwünschter Ausgänge wie Herzinsuffizienz, die bei zwei von fünf Patienten trotz erfolgreicher perkutaner Koronarintervention beobachtet werden“, so Dr. El-Omar.

„Bei bis zu 40 Perzent der STEMI-Patienten findet sich weiterhin eine suboptimale Myokardreperfusion trotz Wiederherstellung des normalen Blutflusses im epikardialen Gefäß nach erfolgreicher Koronarangioplastie, sodass dieser Eingriff allein nicht ausreichend ist. Dieses unbefriedigende Behandlungsergebnis ist eindeutig mit unerwünschten Ausgängen für den Patienten verbunden, darunter Tod und Herzinsuffizienz", so Jon H. Hoem, CEO von Miracor. „Behandlungsergebnisse, wie das von Dr. El-Omar erzielte, tragen entscheidend dazu bei, das PICSO-Verfahren als klinisch notwendige Ergänzung zur PCI bei Patienten mit schwerem Herzinfarkt zu etablieren. Der klinische Einsatz der PICSO-Technologie bei der Routineversorgung wird den Lernprozess von Miracor und den Hauptmeinungsführern des Unternehmens verkürzen. Damit werden die erzielten Ergebnisse verbessert und die Behandlungskosten langfristig gesenkt. Neben dem Routineeinsatz der PICSO-Technologie ist unsere ‘Prepare RAMSES’-Untersuchung mit 40 Patienten angelaufen. Man rechnet damit, dass dabei die durch PICSO bewirkte deutlich vermehrte Umverteilung des Blutes in den selbst nach erfolgreicher PCI unterversorgten Herzmuskelbezirk weiter untermauert wird“, fügte Hoem hinzu.

Über PICSO®

Die rechtzeitige myokardiale Reperfusion mittels primärer perkutaner Koronarintervention (PCI) ist nach wie vor die wirksamste Behandlung, um die Ausdehnung eines Infarktes zu begrenzen, linksventrikuläres Remodeling zu verringern und den Behandlungserfolg im Anschluss an einen ST-Hebungsinfarkt (STEMI) zu verbessern. Doch auch bei optimaler primärer PCI-Versorgung bleibt das Mortalitäts- und Morbiditätsrisiko nach einem STEMI-Vorfall hoch. Offensichtlich ist die PCI allein nicht ausreichend, um das Risiko zukünftiger kardiovaskulärer Vorfälle vollends zu beseitigen. Mit dem PICSO®-Impulssystem (Pressure-controlled Intermittent Coronary Sinus Occlusion) von Miracor steht ein neuartiger und innovativer Ansatz zur Verringerung der myokardialen Verletzung und und zur Wiederbelebung des ischämischen Myokards zur Verfügung. Erste klinische Ergebnisse zeigen positive Wirkungen auf die Häufigkeit gravierender Herzvorfälle (Major Adverse Cardiac Event, MACE) und Restenose sowie auf das Langzeitüberleben ohne weitere Vorfälle. Das PICSO®-System besteht aus der Miracor PICSO®-Impulskonsole und dem Miracor PICSO®-Einweg-Impulskatheter.

Über Miracor Medical Systems GmbH

Das in Privatbesitz befindliche Unternehmen mit Sitz in Wien, Österreich, arbeitet an der Kommerzialisierung der einzigartigen und möglicherweise bahnbrechenden Technologie PICSO® zur Behandlung von akutem Koronarsyndrom (ACS), Herzversagen und Herzchirurgiepatienten. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, PICSO® als Standardbehandlung für Herzinfarktpatienten zu etablieren, um deren Lebensqualität zu verbessern. Das Marktpotenzial von PICSO® liegt zunächst bei rund 40 Prozent aller pro Jahr behandelten ACS-Patienten, was mehr als 350.000 Patienten in den USA und in Europa entspricht. Das Miracor PICSO®-Impulssystem besitzt die CE-Kennzeichnung und kann in koronaren Revaskularisierungsverfahren nach einem Myokardinfarkt und anderen akuten Koronarsyndromen eingesetzt werden, um den Druck im Herzvenensystem zeitweilig zu erhöhen. In den USA ist die Technologie derzeit nur zu Forschungszwecken zugelassen.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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