Beteiligung von McPhy Energy am GRHYD-Projekt bringt frischen Wind der Innovation in das französische Gasnetz

GRENOBLE, Frankreich--()--McPhy Energy, ein Unternehmen mit Schwerpunkt auf die Integration von Wasserstoff-Technologien und Energiespeicherung, stellt sich heute als wichtiger Teilnehmer des GRHYD-Projektes vor, das vom Innovations- und Forschungszentrum für Gas und neue Energien (CRIGEN) von GDF Suez ins Leben gerufen wurde. Dieses Projekt vereinigt etwa zehn hexagonal angeordnete Partner und soll eine flexible Lösung schaffen, bei der Wasserstoff das Bindeglied zwischen Erdgas- und Stromnetz darstellt. Mit einer ersten über fünf Jahre laufenden Erprobung soll demnächst in einem „Öko-Distrikt“ begonnen werden. Dabei soll aus regenerativer Energie über Elektrolyse erzeugter Wasserstoff in ein lokales Gasnetz eingespeist werden. In einem zweiten, parallel laufenden Experiment wird ein Teil des "grünen" Wasserstoffs zusammen mit Erdgas (CNG) zu einem CO2-reduzierten Kraftstoff, Hythane©, verarbeitet und in Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs getestet. Als innovatives Unternehmen bringt McPhy Energy seine Expertise im Bereich der Wasserstofftechnologien in das Projekt ein, und sorgt über einen dynamisch betriebenen Metallhydridspeicher für den Ausgleich zwischen fluktuierender Wasserstofferzeugung und kontinuierlicher Nachfrage.

Ein neuer Weg für erneuerbare Energien
Das GRHYD-Projekt ist ebenso ehrgeizig wie clever, denn es hat zum Ziel, die volle Nutzung erneuerbarer Energien zu ermöglichen. Sowohl Windenergie als auch Photovoltaik unterliegen in der Erzeugung starken tages- wie saisonalen Schwankungen. Mit zunehmendem Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung können in Verbindung mit konventionellen, fossilen Erzeugungsquellen starke Differenzen zwischen Stromangebot und -nachfrage entstehen. Bei entsprechender Überlastung der Stromnetze kann es insbesondere zur Abschaltung von Windkraftanlagen kommen, was zu einem Verlust wertvoller Energie in Frankreich führt. Durch die Nutzung des Gasnetzes zur Speicherung dieser überschüssigen Elektrizität und der damit verbundenen wirksamen Lösung dieses Problems begeben sich GDF Suez und seine Partnerunternehmen auf einen zukunftsträchtigen Weg. Sie streben damit außerdem die Ausrichtung auf die europäischen Richtlinie 2009/28/EG an, in welcher das Ziel verfolgt wird, bis 2020 23 Prozent des gesamten französischen Bruttoenergieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen zu decken.

Das allgemeine Prinzip besteht darin, die von den Windparks erzeugte überschüssige Energie in Wasserstoff, ein brenn- und speicherbares Gas, umzuwandeln und dieses dem bestehenden Gasnetz nach Bedarf wieder zuzuführen. Dieses Verfahren ist bereits unter dem Begriff „Power to Gas“ in Deutschland und Amerika im Einsatz und bietet zahlreiche Vorteile: Wertsteigerung der erneuerbaren Energien, Nutzung einer bestehenden Infrastruktur (Gasnetz) und Stromerzeugung nach Bedarf.

McPhy Energy, ein bevorzugter Partner
Das innovative französische Unternehmen McPhy Energy bringt seine Kompetenzen mit grossem Interesse und Engagement ein. Dieses im Januar 2008 gegründete Unternehmen hat die ersten, kommerziell verfügbaren Speichersysteme für Wasserstoff auf der Basis von Magnesiumhydriden entwickelt. Diese Art der Speicherung überzeugt durch wesentlich höhere Speicherdichten als verdichtetes oder verflüssigtes Gas und arbeitet unter Normaldruckbedingungen. Das Verfahren ist reversibel und ermöglicht ausgezeichnete Energieeffizienzen.

Dies ist das erste Strukturprojekt zur Kanalisierung aller in Frankreich erzeugten Energiearten und wir sind stolz auf unsere Teilnahme. Unsere Rolle wird in erster Linie darin bestehen, die übermäßigen Schwankungen der Wasserstoffproduktion aus erneuerbaren Energien in den Griff zu bekommen und auszugleichen und damit das Angebot besser der Nachfrage anzupassen. Außerdem entsteht für uns hier eine Chance, uns auf einen wirklich zukunftsträchtigen Weg zu begeben, der uns die Wiederholung dieses Modells in Projekten auf internationaler Ebene gestatten wird “, betonte Pascal Mauberger, Vorsitzender des Verwaltungsrates von McPhy Energy.

Über McPhy Energy - www.mcphy.com
Das junge französische Technologieunternehmen McPhy Energy wurde 2008 mit dem Ziel gegründet, eine innovative Technologie zur Speicherung von Wasserstoff in Form von Magnesiumhydriden industriell nutzbar zu machen und zu vermarkten. Diese Technologie bietet im Vergleich zu herkömmlichen Wasserstoffspeicherlösungen einzigartige Vorteile und richtet sich sowohl an Märkte für industriell verwerteten Wasserstoff als auch erneuerbare Energien. McPhy Energy verfügt über exklusive Rechte an einem Portfolio von Patenten, die aus einer mehr als 8-jährigen Forschungs- und Entwicklungstätigkeit an der CNRS in Partnerschaft mit der Joseph-Fourier-Universität hervorgegangen sind. Das Unternehmen gehört dem TENERRDIS-Cluster an und ist als direkter Partner oder Untervertragsnehmer an mehreren Forschungsprojekten beteiligt. Außerdem ist McPhy Energy in den Ranglisten „Global Cleantech 100“ und „Top 5 Cleantech France“ vertreten. In jüngster Zeit wurden zahlreiche Verträge in Frankreich, Großbritannien, Italien und Japan unterzeichnet, die die technologische Führungsstellung des Unternehmens verdeutlichen.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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