Cirrus HD-OCT erreicht Rekordzahl von 10.000 Installationen und prestigeträchtige Auszeichnung für OCT-Erfinder

Während die Erfinder der optischen Kohärenztomografie eine prestigeträchtige Auszeichnung erhalten, feiert Carl Zeiss Meditec die Installation des 10.000-sten Cirrus-HD-OCT-Systems

DUBLIN, Kalifornien (USA), und JENA--()--Das im Bereich Medizintechnik agierende Unternehmen Carl Zeiss Meditec hat nach eigenen Angaben die 10.000-ste Installation seines HD-OCT-Systems Cirrus™ in der Praxis von Christa Dawson OD, Premier Eyecare & Eyewear, in Grandview, Missouri (USA), vorgenommen. Die Rekordzahl an Installationen, durch die sich die Verfügbarkeit dieses neuen klinischen Standards zur Behandlung von Augenkrankheiten erhöht, wird im selben Monat verzeichnet wie die Verleihung des António Champalimaud Vision Award 2012 für die Erfinder der optischen Kohärenztomografie (OCT). Die Champalimaud Foundation ehrte die Entwickler für diese fortschrittliche Bildgebungstechnik, die sowohl in der Ophthalmologie als auch in der Optometrie bessere Verfahrensweisen ermöglicht und Mediziner bei der Befundung und Behandlung von Augenerkrankungen unterstützt.

Die Auszeichnung wurde am 14. September 2012 in Lissabon an Dr. med. Carmen A. Puliafito, MBA, und Dr. med. Joel Schuman für klinische Okular-Anwendungen des OCT-Systems vergeben, die zu einer Verbesserung im Bereich Diagnostik und klinisches Management geführt haben. Ausgezeichnet wurden außerdem Dr. James G. Fujimoto, Dr. med. David Huang und Eric A. Swanson für die Entwicklung des OCT-Systems.

„OCT hat die Behandlung von Augenerkrankungen auf globaler Ebene revolutioniert“, äußerte sich Dr. Puliafito, „und es wird in Bezug auf die Behandlung von Patienten mit zur Erblindung führenden Erkrankungen wie Makuladegeneration, diabetische Retinopathie und Grüner Star inzwischen routinemäßig für klinische Entscheidungen eingesetzt.“

Die Zusammenarbeit zwischen wissenschaftlichen sowie medizinischen Forschern und der Branche hat OCT in die Praxis befördert, und Carl Zeiss hat das erste ophthalmische OCT-System im Jahr 1996 auf den Markt gebracht. Heute sind über 50 Prozent aller OCT-Systeme in augenärztlichen Praxen weltweit von ZEISS. Carl Zeiss hat die Technologie über vier Generationen von Bildgebungsgeräten hinweg entwickelt und arbeitet nach wie vor mit führenden Forschern zusammen, um neue Anwendungen zu entwickeln, die es Ärzten ermöglichen, komplexe Bilder und Daten auszuwerten.

Die heutige Diagnosetechnologie Cirrus HD-OCT von Carl Zeiss bietet ein breites Spektrum von Analysen, wie beispielsweise retinale Nervenfaserschicht (RNFL), Progressionsanalyse für den Sehnervenkopf, Bildanalysen des vorderen Augensegments bei Glaukomen (Grüner Star) sowie eine Vielfalt von Analysen zum Messen der Makuladicke und Makulaveränderungen mit hochauflösenden B-Scans und 3D-Visualisierungslösungen für die Behandlung von Netzhauterkrankungen. Mit den jüngst hinzugefügten Anwendungen für den Grünen Star und trockene AMD bietet Cirrus HD-OCT solide, umfassende Pakete mit klinischen Anwendungen für die Behandlung von Grünem Star und Netzhauterkrankungen, die das gesamte Spektrum an Praxisbedürfnissen abdecken.

Die Installation des 10.000-sten Systems bezog sich auf ein Cirrus-HD-OCT-Modell 400, das grundlegende OCT-Anwendungen und Analysen für allgemeine Augenarztpraxen bietet. Carl Zeiss führte das Modell 400 im Jahr 2010 ein. „Wir wollten schon seit einiger Zeit ein OCT-System, jedoch war es unabdingbar für unsere kleine Praxis, ein erschwingliches und zugleich qualitativ hochwertiges Produkt zu finden“, sagte Dr. Christa Dawson. „Mit dem Wachstum unserer Praxis bekamen wir immer mehr Patienten mit Grünem Star und Netzhauterkrankungen, weshalb wir unbedingt ein OCT-Gerät brauchten. Wir haben uns viele verschiedene OCT-Systeme angeschaut und uns letztlich für das Cirrus-Modell 400 von ZEISS entschieden, und zwar aufgrund der hochauflösenden Bildgebung, normativer Daten, bewährter klinischer Analysen und Konnektivität, was alles in einem tragbaren Budget erbracht wird. Ich freue mich, meinen Patienten dank OCT eine bessere klinische Versorgung anbieten zu können.“

Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG, betrachtet die Installation in Grandview als Beweis dafür, dass das Unternehmen fähig ist, ein umfassendes Portfolio an bahnbrechenden Technologien mit Konnektivitätslösungen, Schulungen und Dienstleistungen anzubieten, durch die es Praxen in jeder Größenordnung möglich wird, sowohl mehr Effizienz als auch bessere Resultate für Patienten zu erzielen. „Wir sind ständig bemüht, Praxen wie Premier Eyecare & Eyewear die modernste Technik zur Verfügung zu stellen, damit sie ihren Patienten eine optimale Behandlung bieten können. Effizienz und Produktivität spielen eine entscheidende Rolle, um die Bedürfnisse eines alternden Patientenstamms erfüllen und die Schwierigkeit der Kosteneindämmung meistern zu können.“

In den USA wurden im Zeitraum von 1946 bis 1964 über 76 Millionen Baby-Boomer geboren. Laut der US-amerikanischen Volkszählungsbehörde stieg der Anteil der US-Bevölkerung im Alter von 45 bis 64 zwischen den Jahren 2000 und 2010 um 31,5 Prozent. Diese Entwicklung ist in erster Linie auf das Altern der Baby-Boomer-Generation zurückzuführen. Durch die rapide alternde Bevölkerung wird sich die Nachfrage nach medizinischer Versorgung für Patienten mit altersbedingten Augenerkrankungen in den nächsten Jahren erhöhen.

Kurzes Unternehmensprofil

Die Carl Zeiss Meditec AG (ISIN: DE0005313704) ist eines der führenden Unternehmen der Welt im Bereich Medizintechnik. Das Unternehmen liefert innovative Technologien und anwendungsorientierte Lösungen, die Ärzte dabei unterstützen, die Lebensqualität ihrer Patienten zu verbessern. Angeboten werden Komplettlösungen, einschließlich Implantate und Verbrauchsmaterial, für die Diagnose und Behandlung von Augenerkrankungen. Das Unternehmen produziert innovative Visualisierungslösungen auf dem Gebiet der Mikrochirurgie. Abgerundet wird das medizintechnische Portfolio von Carl Zeiss Meditec durch vielversprechende zukunftsorientierte Technologien wie intraoperative Radiotherapie. Im Geschäftsjahr 2010/11 (bis 30. September) erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen rund 2400 Beschäftigten einen Umsatz von 759 Millionen Euro.

Der Unternehmenssitz von Carl Zeiss Meditec befindet sich in Jena. Das Unternehmen hat Tochtergesellschaften in Deutschland und im Ausland, wobei 50 Prozent seiner Belegschaft in den Ländern USA, Japan, Spanien und Frankreich arbeiten. Das Forschungs- und Entwicklungszentrum CARIn im indischen Bangalore und das Carl Zeiss Innovation Center for Research and Development in der chinesischen Stadt Shanghai stärken die Präsenz des Unternehmens in diesen wachstumsstarken Ländern. 35 Prozent der Aktien von Carl Zeiss Meditec werden an der Börse gehandelt. Die restlichen 65 Prozent befinden sich im Besitz der Carl Zeiss AG, einem der weltweit führenden Konzerne in der optischen und optoelektronischen Branche.

Carl Zeiss bietet innovative Lösungen für zukunftsorientierte Märkte in den Bereichen Medizin und Forschung, industrielle Lösungen, Augenheilkunde und Lifestyle-Produkte. Die Carl Zeiss AG Oberkochen befindet sich im Besitz der Carl Zeiss Foundation.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.meditec.zeiss.de

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