LONDON--()--Die GSMA meldete heute, dass Mobilnetzbetreiber aus aller Welt im Jahr 2010 bis zu 72 Mrd. US-Dollar in mobile Breitbandtechnologien* investieren werden. Die neuen Netzbetreiberinvestitionsdaten wurden von der globalen Investmentgesellschaft Deutsche Bank zusammengestellt und spiegeln die anhaltende Verbraucher- und Unternehmensnachfrage nach mobilen Breitbanddiensten und den Bedarf an der zugrunde liegenden Infrastruktur wider. Sie wurden vorgelegt, als die weltweite Anzahl von HSPA-Verbindungen die 200-Millionen-Marke erreichte.
„Wir konnten unseren Kunden Spitzen-Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 21Mbps kosteneffektiv anbieten, was eine umfassende mobile Breitbanderfahrung möglich macht. mobilkom austria ist entschlossen, diese Erfahrung durch die Bereitstellung einer soliden und zuverlässigen Backhaul-Infrastruktur auf Glasfaserbasis auszubauen.“
Die größte Summe wird im asiatisch-pazifischen Raum in mobiles Breitband investiert, wo sich der Kapitalaufwand den Prognosen zufolge auf 34 Mrd. US-Dollar belaufen wird. Danach folgt Nordamerika mit bis zu 19 Mrd. US-Dollar, während in Europa Investitionen von bis zu 14 Mrd. US-Dollar erwartet werden. Bis zu 52 Prozent aller globalen Betreiberinvestitionen in die Mobilfunkinfrastruktur sind für mobiles Breitband vorgesehen. Von allen Regionen wird in Nordamerika der größte Anteil - 80 Prozent - der Mobilfunkinvestitionen in mobile Breitbandprojekte fließen.
„Die Investitionsprognosen für mobile Breitbandtechnologien spiegeln die Bedeutung wider, welche die Mobilfunkbranche der Bereitstellung von Inhalten aller Art für Kunden unterwegs beimisst - damit diese erhalten, was sie wollen, wann sie es wollen und wo sie es wollen“, sagte Michael O'Hara, der Chief Marketing Officer der GSMA. „HSPA und HSPA+ haben sich weltweit als die dominanten mobilen Breitbandtechnologien durchgesetzt und werden von einem bedeutenden Anteil dieser Kapitalinvestitionen profitieren, wodurch bis Ende dieses Jahres mehr Abonnenten in aller Welt Zugang zu schnelleren und zuverlässigeren mobilen Breitbanddiensten haben werden.“
Die Anzahl der HSPA-Verbindungen ist in allen Märkten seit 2007 phänomenal gewachsen und angesichts der Summen, welche die Netzbetreiber in mobile Breitbandtechnologien investieren, wird sich dieser Trend im Jahr 2010 fortsetzen. Der Branchenforschungsgesellschaft Wireless Intelligence zufolge wird das Wachstum von HSPA von durchschnittlich ca. neun Millionen Neuverbindungen pro Monat am Ende des Jahre 2009 auf fast 13 Millionen pro Monat ansteigen. Von den schätzungsweise 342 Millionen HSPA-Verbindungen insgesamt am Jahresende 2010 werden sich mit 120 Millionen die meisten in Europa befinden, während der asiatisch-pazifische Raum auf 116 Millionen und Nordamerika auf 58 Millionen kommen wird.
Betreiber aus aller Welt kündigen Investitionen für kontinuierliche Modernisierungen ihrer HSPA- und HSPA+-Netze an, um die verfügbaren Datengeschwindigkeiten zu optimieren und die Netzkapazitäten zu maximieren. Im März 2009 nahm mobilkom austria Europas erstes HSPA+-Netz in Betrieb, um sich in einem gesättigten Markt von der Konkurrenz abzusetzen. Durch seine fortgesetzten Investitionen hat mobilkom austria ein äußerst erfolgreiches Datenangebot aufgebaut und die Anzahl seiner Kunden während der letzten drei Jahre vervierfacht.
„mobilkom austria war der erste europäische Mobilfunkbetreiber, der die HSPA+-Technologie einsetzte, und wir haben nun eines der schnellsten mobilen Breitbandnetze in Europa“, sagte Hannes Ametsreiter, der CEO der Telekom Austria Group. „Wir konnten unseren Kunden Spitzen-Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 21Mbps kosteneffektiv anbieten, was eine umfassende mobile Breitbanderfahrung möglich macht. mobilkom austria ist entschlossen, diese Erfahrung durch die Bereitstellung einer soliden und zuverlässigen Backhaul-Infrastruktur auf Glasfaserbasis auszubauen.“
Im asiatischen Raum nehmen Telstra und ihre hundertprozentige Hongkonger Tochter CSL bei der Einführung von HSPA+ eine Vorreiterrolle ein. Telstras Next G™ HSPA+-Netz ist das größte 3G-Netzwerk der Welt, dessen Geschwindigkeiten von keinem anderen nationalen Mobilfunkanbieter erreicht werden und das über 99 Prozent der australischen Bevölkerung abdeckt. Telstra betreibt seit über zwölf Monaten ein kommerzielles HSPA-Netz mit Downlink-Spitzengeschwindigkeiten von 21Mbps und testet derzeit eine Dual-Carrier-HSPA-Technologie, die Spitzengeschwindigkeiten von 42Mbps unterstützt. CSL hat sein Next G HSPA+-Netz im vergangenen März in Betrieb genommen und bietet damit das derzeit schnellste mobile Breitbandnetz Hongkongs.
„Die starke technische Leistung der HSPA+-Technologie ist für Telstra und ihre Tochtergesellschaft CSL in Hongkong ein bedeutendes Unterscheidungsmerkmal“, sagte David Thodey, der CEO von Telstra. „Die Fähigkeiten von HSPA+ haben uns in die Lage versetzt, unseren Kunden eine beispiellose Netzleistung zu liefern und ihnen die Möglichkeit zu bieten, die reichhaltige mobile Breitbanderfahrung der nächsten Generation schon heute zu genießen.“
Es gibt gegenwärtig 200 Millionen HSPA-Verbindungen in der Welt und mehr als 150 Hersteller bieten über 1800 verschiedene HSPA-fähige Endgeräte an. In 123 Ländern bestehen derzeit 294 kommerziell aktive Netze, von denen 183 maximale Datenraten von über 3,6 Mbps liefern und 37 kommerziell aktive HSPA+-Netze, die jeweils Datengeschwindigkeiten bis zu 21 Mbps bewältigen.
*Prognose der Deutschen Bank über die Investitionen in mobile Breitbandtechnologien einschließlich HSPA/HSPA+, WCDMA und EVDO/CDMA.
Über GSMA
Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie.Mit Mitgliedern aus 219 Ländern vereinigt die GSMA über 800 Mobilfunkbetreiber sowie 200 Unternehmen aus dem weiteren Umfeld der Mobilfunkbranche, darunter Handyhersteller, Softwareunternehmen, Geräteanbieter, Internetfirmen sowie Medien- und Unterhaltungsunternehmen. Die GSMA konzentriert sich auf die Innovation, Förderung und Schaffung neuer Gelegenheiten für ihre Mitglieder, mit dem Ziel, das Wachstum der Mobilfunkindustrie voranzutreiben.
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