National Federation of Retail Newsagents unterstützt Mitglied beim Rechtsstreit um Tabakwerbung

LONDON--()--Maurice Timony, ein Zeitungshändler aus Donegal und NFRN-Mitglied, wird morgen früh vor dem Obersten Gerichtshof Berufung gegen das Verbot der irischen Regierung zur Verbreitung von Tabakwerbung einlegen. Unterstützt wird er dabei von Philip Morris, dem größten Zigarettenhersteller der Welt, der sich in einem gemeinsamen Gerichtsverfahren darum bemüht, das Verbot zur Veröffentlichung von Werbung für Tabakprodukte in Irland zu kippen.

Die NFRN unterstützt zwar die Ziele der Regierung im Bereich des Gesundheitswesens, doch das Werbeverbot ist schlicht eine falsche Politik: Erstens ist es wirkungslos, wenn es darum geht, Kinder vom Rauchen abzuhalten und Erwachsene bei der Aufgabe des Rauchens zu unterstützen. Zweitens wird es ohne einen kohärenten Ansatz zu einem weiteren wesentlichen Anstieg bei illegal geschmuggelten und gefälschten Tabakprodukten – was bereits in Irland passiert ist – führen, was sowohl der öffentlichen Gesundheit geschadet als auch die Existenzgrundlage der Einzelhändler bedroht hat. In ähnlicher Weise wird auch nicht auf die NFRN-Mitglieder in Großbritannien gehört – die NFRN-Mitglieder wollen keine gerichtlichen Schritte ergreifen, aber es wird ihnen wohl keine andere Möglichkeit bleiben.

NFRN-Vertreter Stefan Wojciechowski sagte daazu: "Die Mengen der in Irland illegal vertriebenen Tabakprodukte hat sich in den vergangenen zwei Jahren verdoppelt. Heute wird auf fast jede dritte Packung keine Verbrauchssteuer mehr gezahlt, und diese Produkte werden von der kriminellen Unterwelt gezielt gegenüber Kindern vermarktet. Immer mehr Zeitschriftenhändler werden angesprochen, diese Produkte zu vertreiben, und wir sind besorgt, dass diese Vorstöße möglicherweise zu kriminellen Machenschaften im Bereich des Verbraucherschutzes führen könnten. Die Regierungen müssen sich darüber klar werden, dass jeder inländische Tabakmarkt auch auf einem globalen Markt operiert und dass ihre Strategien und ihre Politik angesichts fehlender strenger Grenzkontrollen feinfühlig umgesetzt werden und das Entstehen eines Vakuums vermeiden müssen."

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