ATLANTA--()--MIV Therapeutics, Inc. (OTCBB: MIVI) (Frankfurt: MIVN), ein führender Entwickler von Beschichtungen der nächsten Generation und moderner medikamentfreisetzender Systeme für kardiovaskuläre Stents und andere implantierbare Medizinprodukte, hat heute bekannt gegeben, dass sein ultradünner Kobaltlegierungs-Reinmetall-Stent ProteaTM in Tierversuchen hervorragende Ergebnisse erzielt hat. Der Protea ist der Stent der nächsten Generation aus reinem Metall mit einer Strebendicke von 65 Mikron, einer festen Geometrie und einheitlicher Zellengröße für gleichmäßige Freisetzung des Medikaments in das umliegende Gewebe. Zudem verfügt er im Vergleich zu den derzeit erhältlichen Kobaltlegierungs-Stents über eine überlegene Oberflächenveredelung.
„Development of Novel Drug Eluting Composite Coatings for Cardiovascular Stents“
Die Ergebnisse der Tierversuche zeigen, dass der Protea einem der besten und am meisten verwendeten Kobaltlegierungs-Reinmetall-Stents, der heute auf dem Markt ist, statistisch überlegen ist. Einen Monat nach dem Einsetzen zeigte die quantitative koronare Angiographie (QCA), dass der Prozentsatz der Durchmesser-Stenose beim Protea signifikant geringer war (2±5 % gegenüber 17±16 %, p=0,032). Bezüglich der Histomorphometrie waren die Intima-Dicke (0,11±0,05 mm gegenüber 0,23±0,11 mm, p=0,003) und der Prozentsatz der Flächenstenose (19±1 % im Vergleich zu 32±11 %, p=0,004) beim Protea ebenfalls signifikant geringer. Der Streben-Verletzungs-Score war niedrig und bei beiden Gruppen vergleichbar. Der Prozentsatz der QCA-Stenose, die Intima-Dicke und der Prozentsatz der Flächenstenose bei überlappenden Protea-Stents betrug 3±3 %, 0,13±0,02 mm und 22±4 %. Stabile fibrozellulare neointimale Inkorporierung aller Stents, einschließlich überlappender Protea, mit vollständiger Endothelialisierung und minimalen Entzündungswerten wurde nach einem Monat festgestellt.
Mark Landy, President und CEO von MIV Therapeutics, sagte: „Wir haben schnelle Fortschritte dabei gemacht, den Protea zu einer Stentplattform zur Nutzung als Reinmetall-Stent und zu einer Plattform zur Nutzung als Medikament freisetzender Stent zu machen. Wir nutzen den Protea bereits als Reinmetall-Stent-Plattform für den medikamentfreisetzenden Stent VESTAsync im Versuch VESTASYNC II. Zusätzlich zur überlegenen Oberflächenveredelung, die mittels einer von uns entwickelten, firmeneigenen Technik erreicht wird, und dünneren Streben wurde der Oberflächenbereich des Protea konstruiert, um dem des GenXTM zu gleichen. Damit können wir bei beiden Stents dasselbe System zur Dosierung und Medikamentfreisetzung verwenden. Wir sind optimistisch, dass der Protea sich als wichtiger Teil der Ausrüstung des Arztes erweisen wird, um Herzkrankheiten zu behandeln.“
Über MIV Therapeutics
MIV Therapeutics entwickelt eine Produktlinie der nächsten Generation von fortschrittlichen biokompatiblen Beschichtungen für passive und medikamentfreisetzende Anwendungen bei kardiovaskulären Stents und zahlreiche andere implantierbare medizinische Geräte. Die ultradünne Beschichtungsformulierung des Unternehmens wurde entwickelt, um das umliegende Gewebe vor potenziell gefährlichen Wechselwirkungen mit ausschließlich aus Metall bestehenden Stents zu schützen. Die Basis der Beschichtung wird aus Hydroxyapatit (HAp) gewonnen, einer organischen Substanz, für die eine hervorragende In-vivo-Sicherheit und -Verträglichkeit nachgewiesen ist. Hydroxyapatit ist eine poröse Substanz, die in Knochenmineralien und der Zahnmatrix vorkommt. Es wird heute allgemein als Knochenersatz und zur Beschichtung implantierbarer Fixierungsvorrichtungen in orthopädischen, zahnmedizinischen und anderen Anwendungen eingesetzt. Die neuartigen polymerfreien Wirkstoffabgabetechnologien auf HAp-Basis des Unternehmens könnten darüber hinaus eine attraktive Alternative zu den gegenwärtig auf dem Stent-Markt verfügbaren Beschichtungen auf Polymerbasis sein, die mit unerwünschten Nebenwirkungen assoziiert wurden. Die MIV-Beschichtungen sind ferner für ein breites Spektrum medizinischer Implantate geeignet, die von einer höchst flexiblen Medikamentenfreisetzung profitieren. MIV Therapeutics hat eine Forschungskooperationsvereinbarung (CRA) mit der University of British Columbia und erhielt staatliche Förderung für sein Forschungsprogramm „Development of Novel Drug Eluting Composite Coatings for Cardiovascular Stents“ im Rahmen des National Research Council-Industrial Research Assistance Program (NRC-IRAP). Diese Gelder sollen es dem Unternehmen ermöglichen, sein Programm zur Erforschung und Entwicklung von Technologien zur Medikamentenfreisetzung abzuschließen und zur Marktreife zu bringen. MIV ist darüber hinaus auch Inhaber der Rechte an Patenten der University of British Columbia (UBC), die diese exklusiv an MIV lizenziert hat. Eigene entscheidende Erfindungen wurden parallel in verschiedenen Ländern überall auf der Welt zum Patent angemeldet und sind so auf dem Weltmarkt geschützt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.mivtherapeutics.com.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Mit Ausnahme der historischen Informationen handelt es sich bei den in dieser Pressemitteilung angesprochenen Angelegenheiten um in die Zukunft gerichtete Aussagen. Alle Aussagen, die Erwartungen und Planungen in Bezug auf zukünftige Angelegenheiten diskutieren, darunter Aussagen in Bezug auf Sicherheit und Wirksamkeit des Produktes des Unternehmens und die Fähigkeit des Produkts des Unternehmens, den Stentmarkt zu regenerieren, sind ohne Einschränkung in die Zukunft gerichtete Aussagen. Derartige Aussagen sind kenntlich durch Wörter oder Ausdrücke wie „vorschlagen“, „erwarten“, „glauben“, „werden“, „Durchbruch“, „signifikant“, „darauf hindeuten“, „der Meinung sein“, „revolutionär“, „sollte“, „ideal“, „extrem“ und „begeistert“. Zu diesen Aussagen umfassen, aber sind nicht beschränkt darauf, dass die Zusammenlegung Teil einer Reihe von strategischen Maßnahmen ist, die vorgenommen werden, um die Finanzposition des Unternehmens für zukünftiges Wachstum und Entwicklung zu stärken. Diese Aussagen werden im Rahmen der „Safe Harbor“-Bestimmung des US-amerikanischen „Private Securities Litigation Reform Act” von 1995 getroffen. Die tatsächlich erzielten Ergebnisse können von den in zukunftsgerichteten Aussagen beschriebenen Resultaten erheblich abweichen und unterliegen gewissen Risiken und Unsicherheiten. Hierzu zählen ohne Einschränkung die Akzeptanz des Marktes für das Produkt des Unternehmens, die Fähigkeit des Unternehmens, ausreichendes Kapital aufzubringen und seine diversen Geschäftsinteressen wie derzeit geplant fortzusetzen, wie auch andere Faktoren. Diese sind ohne Einschränkung in den bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht eingereichten Unterlagen zu finden, einschließlich des Jahresberichts auf Formblatt 10-K für das am 31. Mai 2007 zu Ende gegangene Jahr und der Formblätter 10-Q. Das Unternehmen lehnt ausdrücklich jede Verpflichtung ab, diese Aussagen öffentlich zu aktualisieren oder anderweitig zu revidieren, sei dies aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder anderenfalls - außer in jenem Maße, in dem das Gesetz es vorschreibt.
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