ROCHESTER, N.Y.--()-13. Mai 2005--
Unternehmenseigene Anti-Antennen und HF-Filter-Technologien betreffen die Lösung der in einem neuen Artikel des Wall Street Journal angesprochenen Probleme
Biophan Technologies, Inc. (OTCBB:BIPH), ein Innovationsunternehmen, das biomedizinische Technologie der nächsten Generation entwickelt, meldete heute, dass seine proprietären fortgeschrittenen Lösungen auf dem Gebiet der Sicherheit der Magnetresonanztechnik eine Möglichkeit zur Verringerung schwerer Sicherheitsrisiken in Verbindung mit dem Einsatz von Magnetresonanzbildgebung bei Patienten mit implantierten medizinischen Vorrichtungen bieten, die in dieser Woche in den Medien große Beachtung gefunden haben.
Das Wall Street Journal hatte am Donnerstag berichtet, dass die FDA mehrere Berichte über schwere Verletzungen erhalten hat, darunter Koma und permanente neurologische Schäden, die bei Patienten mit implantierten neurologischen Stimulatoren aufgetreten sind, bei denen Magnetresonanzbildgebung (MRI) eingesetzt worden war. Diese Meldungen bezogen sich auf Geräte, die nicht über die von Biophan entwickelten Technologien zur Steigerung der MRI-Sicherheit verfügten. Das Gutachten ist auf der Website der FDA unter http://www.fda.gov/cdrh/safety/neurostim.html einsehbar.
Biophan hat Technologien entwickelt, mit denen sich medizinische Vorrichtungen sicher und störungsfrei mithilfe der MRI-Technik abbilden lassen. Das Unternehmen ist im Besitz von Lösungen zur Verringerung der MRI-bedingten Erwärmung Strom führender Ableitungen, d. h. den elektrischen Kabeln, die in vielen medizinischen Geräten wie beispielsweise Schrittmachern und Neurostimulatoren verwendet werden. Neurostimulatoren werden bei der Behandlung von Epilepsien, chronischen Schmerzzuständen und der Parkinson-Krankheit verwendet.
Es gilt als erwiesen, dass Metalldrähte als Antennen wirken, welche die von elektromagnetischen Feldern in MRI-Systemen erzeugte Energie bündeln. Zu einer Erwärmung der Kabel sowie zur Erzeugung unerwünschter elektrischer Spannung kommt es, wenn die Neurostimulatorkabel im elektromagnetischen Feld einer aktiven MRI-Anlage Energie aufnehmen. Dies kann auch bei Kabeln von Herzschrittmachern auftreten, die ebenfalls für die Verwendung bei der MRI gegenindiziert sind.
Biophan hält ein US-Patent für Anti-Antennen-Technologie sowie eine Lizenz für eine von der Johns Hopkins University entwickelten HF-Filter-Lösung. Durch Anwendung dieser proprietären Technologie zur Modifikation der Metalldrahtableitungen, mit denen Implantat und Gewebe miteinander verbunden sind, lassen sich die Probleme der Erwärmung und der induzierten elektrischen Spannung signifikant vermindern.
"Hersteller implantierbarer medizinischer Vorrichtungen haben nun die Möglichkeit, Sicherheitseinwände gegen die Anwendung der MRI zu beseitigen, um die Sicherheit der Patienten zu verbessern, und ihre Geräte gleichzeitig wettbewerbsfähiger zu machen und mögliche zukünftige Haftbarkeitsansprüche zu vermeiden", so Michael Weiner, CEO von Biophan.
"Das Bewusstsein hinsichtlich der Sicherheitsprobleme der MRI bei Personen mit implantierten Vorrichtungen nimmt stetig zu, und die Verfügbarkeit von Lösungen zur deutlichen Verringerung der Erwärmung und der induzierten Spannung hat eindeutig das Potenzial, eines Tages medizinische Geräte zu schaffen, bei denen auch die MRI-Bildgebung risikofrei möglich ist", so Weiner. "Das war das Ziel, das wir uns bei der Gründung von Biophan gesetzt haben. Wir sind erleichtert, dass diese tatsächlich vorhandenen Gefahren nun öffentlich gemacht worden sind, damit Vorsichtsmaßnahmen und geeignete Lösungen zum Einsatz kommen können. Eine derartige Anerkennung des Problems wird die Industrie auf den richtigen Weg zur Lösung des Problems führen."
Über Biophan Technologies Biophan Technologies entwickelt und vermarktet neueste Technologien, mit deren Hilfe sich biomedizinische Geräte sicher und problemlos mit Kernspintomographieausrüstungen betreiben lassen. Das Unternehmen entwickelt Einsatztechnologien für medizinische Implantatsysteme, wie beispielsweise Schrittmacher, und für interventionelle chirurgische Vorrichtungen, wie Katheter und Führungsdrähte, sowie für Stents und andere Implantate, die sich sicher und wirksam durch Kernspintechnologie darstellen lassen. Die Technologie wird außerdem zur Verbesserung von Kernspin-Kontrastmitteln verwendet und wurde auf andere Anwendungen erweitert, wie beispielsweise die Arzneistoff-Delivery und durch Körperwärme angetriebene Energiesysteme. Fortschritte in der Nanotechnologie und Thin-Film-Beschichtungen sind Bestandteil von vier Produktlinien von Biophan. Biophan konzentriert sich auf Wachstum durch Innovation und einen entwicklungsorientierten Führungsstil. Das Unternehmen und seine Lizenzgeber verfügen nun über insgesamt 114 US-Patente, Lizenzen oder Anmeldungen. Davon sind 36 erteilte US-Patente, 6 kürzlich angenommene Patente, die in Kürze erteilt werden, und 72 beantragte Patente, die sich in verschiedenen Prüfstadien beim US-Patent- und Markenamt befinden, sowie internationale Anmeldungen. Die Patente betreffen Gebiete wie die Nanotechnologie (Nanopartikelbeschichtungen), Hochfrequenzfilter, Polymercomposite, thermoelektrische Materialien für Batterien, die Strom aus Körperwärme erzeugen, und Photonik. Biophan hat Entwicklungspartnerschaften mit Boston Scientific (NYSE:BSX) und dem Ames Center for Nanotechnology der NASA abgeschlossen. Biophan arbeitet darauf hin, alle biomedizinischen Geräte sicher und problemlos mit der Kernspintechnologie zu kombinieren und andere Technologien anzubieten, welche die Lebensqualität verbessern. Mehr Informationen über Biophan gibt es im Internet unter www.biophan.com.
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